Bürgerliche Familien II

Beigeordnete bis

IV 27-43

Bürgermeisteramt 1857-1888

 

          Wahl von Beigeordneten

 

 

Richter Bispinck

 

 

Quelle:

Wilhelm Kohl, Christoph Bernhard von Galen, Politische Geschichte des Fürstbistums Münster 1650-1678. Münster 1964 (Veröff. der Hist. Kommission Westfalens XVIII. Westfälische Biographien III.)

 

 

Johann Caspar Bispinck (gest. 1675). Fürstliche Münst. Rat, Syndikus der Stadt Münster und Richter zu Sendenhorst

 

S. 50 Anm 22: 1653 J C Bisping führt im Namen des Kaiser mit 50 Soldaten eine Exekution gegenüber den oberrheinischen Städten durch, die  im Rückstand waren. (Brief Bispings Nov. Dez 1693, MLA 473,20

 

S. 51 Bsipinck  bringt von der Exekution des Oberrheinischen Kreises 30.000 Tlr ein.  (MLA 538 b I)

 

S. 106: 1657 Lic. Bisping  Gesandter in Frankfurt (von Bischof Galen nicht genügend informiert)

 

S. 115: Ende Juni 1657 Matthias Korff-Schmising und Lic Bisping  erhalten Instruktionen für Verhandlungen in Frankfurt.----> Rheinbundvertrag

 

S. 119: 19.11.1657 Anweisung des Bischofs an Bisping in Frankfurt, darauf zu bestehen, daß nicht einmal die Zustimmung des Domkapitel noch der übrigen Stände zum Vertragswerk erforderlich sei.

 

S. 133:  Lic Bisping wird im September 1658 als ordentlicher Gesandter auf Drängen ders Kurfürsten von Mainz nach Frankfurt geschickt

 

S. 135: Anm 20 Bisping erhielt am 4. 12. 1658 die Weisung, Frankfurt unter dem Vorwand privater Geschäfte zu verlassen (Münstr. Rückzug aus dem Bündnis).

 

S. 167 Anm. 21 Bisping 1662 weiterhin bischöftlicher Vertreter in Frankfurt (als solcher durch den Bischof in alle Pläne und Machenschaften eingeweiht).

 

S. 211  1665: P. Körler und Lic Bisping in Wien beim Kaiser. Bemühen sich um Hilfe des Kaisers im Kampf mit den Niederlanden

 

S. 289: In Wien war der Bischof diplomatisch nicht vertreten. Erst am 2. 1. 1668 ging Johann Capsar Bisping an Stelle des verhinderten Komturs Korff-Schmising in die Kaiserstadt. Bisping vertrat Münster gleichzeitig in Regensburg beim Reichstag und Rheinbundrat (MLA 539, VII)

 

 

 

1658

Der Richter zu BE, Ludolf Estinghausen hat bis auf weiters den  Richterdienst in S. mitversehen. Jetzt soll der Richter zu Ahlen, Caspar  Bisping, mit dem Amt betraut werden

 

1660 HS des AV 391/1

Korrspondenz des Joan Caspar Bisping, fürstbischöflich mstr. Gesandter, ua, in Speyer

ca 1660 Richter in Sendenhorst (wohl als Belohnung für treue Dienste; das Amt brachte nicht viel Arbeit mit sich)

 

1661 Pastoratsregister

Dr. Bering (Substitut ?); Richter Bisping

 

1662 FM Hofkammer VI 64

Syndicus der Stadt MS und Richter zu Sendenhorst Capsar Bispinck, der Rechte Lic., bittet wegen des zu Sendenhorst vor der Südpforten belegenen Wohnplatzes die Gnade zu erweisen, zu bewilligen, eine Behausung aufzusetzen und daher in die Rentmeisterei einen Kanon von 5 Rthlr zu erlegen

--> siehe 1749/50

 

1664 VIII 1 MS LA 422.5

Domdechant und Domkapitel zu MS bezeugen und bestätigen , daß  Johan  Caspar Bisping, der Rechte Licentiat, hochfürstlich  mstr  Rhatt,  hiesiger  Stadt Syndicus und Richter zu Sendenhorst, eine  fürstbischöfl. Zusage auf Anwartschaft einer seiner Töchter oder  von Gottes Allmacht anoch  erwartender Söhne auf den Richterdienst zu Sendenhorst ( ...  und wir uns erinnern, welche gestaldt und vorg, Bisping eine Zeit von Jahren  nützliche  Dienste geleistet ... da er über kurz oder lang mit Tod abgehen und Leibeserben hinterlassen und einer derselben sich zu vorg. Dienst durch Studieren oder in Abgang der Söhne eine seiner Töchter durch Heiraten qualifizieren word, solle B schon vorher sterben, die Seinigen auch  hiemit gestattet sein solle, solchen Dienst durch einen qualifizierten Substitutum bedienen zu lassen ...

Christoffer Bernardt 1664 VII 2, L S

 

1672

Goswin Droste zu Vischerung, Domherr, verpachtet die Schuermanshove Ksp Sendenhorst für vier Jahre und 80 Rthlr jährlich an Joan Caspar Bisping

 

1675 V 20

Tode des Richters Bisping

 

1675

Bis zur Übernahme des  Richteramts  durch  eines  der  Kinder  des  +Caspar Bisping ernennt Bischof Christian  Bernhard von Galen den Dr. Johan Olmerlohe zum  substituierten Richter

Bittgesuch gleichen Inhalts der Wwe Bisping, Agnes geb Heerde

Ernennung zunächst auf vier Jahre. O erhält Haus, Garten und vier Gäden in Sendenhorst. die Witwe erhält ein Zimmer im Haus (Bisping wohnte also in Sendenhorst)

 

1677

Hochf. mstr substituierter Richter zu Sendenhorst Johan  Ormerlohe, der Rechte Dr.

         

 

 

 

1858

Anstatt des nicht bestätigten Gawstwirts Silling, Tierarzt Bröcker zum  Beigeordneten; eine Wahl deren Bestätigung ich jedenfalls nicht befürworten kann.

In Sendenhorst besteht nämlich unter Leitung des Apothekers König, der sich im Jahre 1848, als einen rothen Demokraten und ERzwähler hervorgetan hat, eine ziemlich zahlreiche Partei, welche es sich zum Grundsatze gemacht hat,  gegen weltliche und kirchliche Behörden, wo immer möglich, zu opponieren.

Diese Partei hat urch die vor einiger Zeit bewirkte Wahl des Apothekers König zum Stadtverordnten einen höchst unverfreulichen Einfluß gewonnen.

Der Landrat

 

1861

Wahl des Färbers Lammerding zum Beigeordneten

 

1876 Ratprotokollbuch

Einführung des Hauptmann A. D. Heinrich Brüning als Beigeordneter

 

1924

Hotelbesitzer Bernhard Herweg wird zum Beigeordneten gewählt (1879 VI 18 zu Handorf geboren)


 

Beumer, Bömer

         

zugewandert aus MS (?)

Hausstelle von Everke übernommen

 

1721 Mitstifter der Karfreitagsprozession

- Anthon Beumer ...

        

Johann Vennewalt oo Elisabeth Beumer (+ 1727)

 

 

1665 Hausschatzung

        Nr. 165.Henrich Boemer

 

1665 Hausschatzung mit Angabe der Nachbarn

Henrich Boemer wohnte in einem geringen Hause in der Nähe der Westpforte: 

 

171.Henrich Spithover                   7ß        kleines Haus

              170 B Hinßenbrock                               vor der Westpforte

              172 Henrich Boemer

 

              172 Henrich Boemer                      7ß        geringes Haus

              171 Henr Spithover

              173 Martin Oisterman

 

              173.Martin Oisterman,(auch M. Keithage)     kleines Haus

              172 Henrich  Boemer

              174 Wwe Isphording

 

1688 Stadtrechnungen

Extraord. Restannten: Jorgen Bömmer in drei Monaten 7 Schill. 6 Pfg

 

(Besitzer des Eckhauses Kirchsstraße/Neustraße)

 

I. Anton Beumer

13.06.1660-19.11.1749

oo  14.02.1683 Anna Zumbrock

 

II. Henrich Boymer

* 1692  +31.12.1720     Bäcker, Hutmacher

oo 1716 Catharina Fye

* 1696 + 1728

---> 1716 Kauf eines Stück Gartenlandes auf der Wellen an der Nordpforten von Henrich Reinke und Clara Lauenhoff in Sendenhorst

---> 1717 Kauf des Hauses am Kirchplatz (Nr 20) von Witwe Martin Suermanns geb. Catharina Suers für 280  Rtlr

 

III. Anton Beumer

*12.03.1712 + 05.09.1765

oo  1743 Sophia Zinziger

* 1719 Warendorf +1762 Sendenhorst

---> 1743 Kauf von 1 Stück Feldland auf dem gemeinen Klümmener von Caspar Kössendorff oo Catharina Schmedes, Sendenhorster Bürger und Eingesessene

 

IV Joan Bernd Boymer (Beumer), auch Bürgermeister

* 1745  + vor 1787

oo 1767 Ludowica Pröbsting

* 1746

 

1787 Schatzungsregister der Stadt

22.J B Bäumer                                        11 Schilling

 

Kinder aus IV

 

1. Maria Elisabeth

* 24.03.1768 + 06.11.1848 Sendenhorst

oo Joan Henrich Böcker * 20.09.1767 Ostbevern + 04.05.1866 Sendenhorst (Haus Oststr. 87)

---> 1803 Caspar Everke (Schwager)  zahlt 1000 Rhtlr als elterliches Erbteil

 

2. Gertrud

oo Stroband, Wolbeck

---> 1804/06 Schwager Caspar zahlt 500 Rthlr  elterliches Erbteil

 

3. Joan Theodor Beumer

oo Anna Catharina Wieler, Sendenhorst (heiratete 2. Joan Bernd Bennemann)

---> 1806/07 Caspar Everke zahlt 602 Rthlr Erbteil

 

4. Maria Catharina

oo Dr. med Boyers in Wolbeck

---> 1810/11 Caspar Everke zahlt 300 Rthlr elterliches Erbteil

 

5. Joan Henrich

 * 1772

oo Clara Sudhoff Sendenhorst

* 1762, wohnte Nr. 206, später 248

                        12.07.1847 einzige Tochter Maria Anna oo Kauf und Handelsherrn Henr. Hermann                     Freericks zu Papenburg

 

6. Maria Anna (Taufregister Anna Maria Catharina)

* 27.08.1769 (Taufe 29.08.1769) + 01.06.1805 (kinderlos). Todesursache: Zehrung. Taufpaten Cath. Elisabeth Beumer gt. Wiedeman, Joan Henrich Bücker.

oo 19.09.1802 Caspar Everke, Kaufherr und Brauer aus Beckum

* 23.03.1771 + 09.11.1843

---> 23.04,1805 Eheleute Caspar Everke und Maria Anna Beumer setzen sich gegenseitig zu Erben ein.

 

 

 

Bürgermeister

 

1753 Henrich Bonse (Stadtrechnungen)

        Anton Beumer

 

1754 Anton Beumer       ==>Stephan Mertens Secretarius

         Henrich zur Bonsen

 

1755 Henrich zur Bonsen

         Anton Beumer  (Stadtsbuch)

 

1756 Henrich Bonse (Stadtrechnungen)  ===> Henricus Duffhues, Secretarius  (nach Febr)

         Anton Bömer/Beumer

 

1757 Henrich Bonse

         Anton Beumer (Böhmer)

 

 

 

Richter Bispinck

 

 

Quelle:

Wilhelm Kohl, Christoph Bernhard von Galen, Politische Geschichte des Fürstbistums Münster 1650-1678. Münster 1964 (Veröff. der Hist. Kommission Westfalens XVIII. Westfälische Biographien III.)

 

 

Johann Caspar Bispinck (gest. 1675). Fürstliche Münst. Rat, Syndikus der Stadt Münster und Richter zu Sendenhorst

 

S. 50 Anm 22: 1653 J C Bisping führt im Namen des Kaiser mit 50 Soldaten eine Exekution gegenüber den oberrheinischen Städten durch, die  im Rückstand waren. (Brief Bispings Nov. Dez 1693, MLA 473,20

 

S. 51 Bsipinck  bringt von der Exekution des Oberrheinischen Kreises 30.000 Tlr ein.  (MLA 538 b I)

 

S. 106: 1657 Lic. Bisping  Gesandter in Frankfurt (von Bischof Galen nicht genügend informiert)

 

S. 115: Ende Juni 1657 Matthias Korff-Schmising und Lic Bisping  erhalten Instruktionen für Verhandlungen in Frankfurt.----> Rheinbundvertrag

 

S. 119: 19.11.1657 Anweisung des Bischofs an Bisping in Frankfurt, darauf zu bestehen, daß nicht einmal die Zustimmung des Domkapitel noch der übrigen Stände zum Vertragswerk erforderlich sei.

 

S. 133:  Lic Bisping wird im September 1658 als ordentlicher Gesandter auf Drängen ders Kurfürsten von Mainz nach Frankfurt geschickt

 

S. 135: Anm 20 Bisping erhielt am 4. 12. 1658 die Weisung, Frankfurt unter dem Vorwand privater Geschäfte zu verlassen (Münstr. Rückzug aus dem Bündnis).

 

S. 167 Anm. 21 Bisping 1662 weiterhin bischöftlicher Vertreter in Frankfurt (als solcher durch den Bischof in alle Pläne und Machenschaften eingeweiht).

 

S. 211  1665: P. Körler und Lic Bisping in Wien beim Kaiser. Bemühen sich um Hilfe des Kaisers im Kampf mit den Niederlanden

 

S. 289: In Wien war der Bischof diplomatisch nicht vertreten. Erst am 2. 1. 1668 ging Johann Capsar Bisping an Stelle des verhinderten Komturs Korff-Schmising in die Kaiserstadt. Bisping vertrat Münster gleichzeitig in Regensburg beim Reichstag und Rheinbundrat (MLA 539, VII)

 

 

 

1658

Der Richter zu BE, Ludolf Estinghausen hat bis auf weiters den  Richterdienst in S. mitversehen. Jetzt soll der Richter zu Ahlen, Caspar  Bisping, mit dem Amt betraut werden

 

1660 HS des AV 391/1

Korrspondenz des Joan Caspar Bisping, fürstbischöflich mstr. Gesandter, ua, in Speyer

ca 1660 Richter in Sendenhorst (wohl als Belohnung für treue Dienste; das Amt brachte nicht viel Arbeit mit sich)

 

1661 Pastoratsregister

Dr. Bering (Substitut ?); Richter Bisping

 

1662 FM Hofkammer VI 64

Syndicus der Stadt MS und Richter zu Sendenhorst Capsar Bispinck, der Rechte Lic., bittet wegen des zu Sendenhorst vor der Südpforten belegenen Wohnplatzes die Gnade zu erweisen, zu bewilligen, eine Behausung aufzusetzen und daher in die Rentmeisterei einen Kanon von 5 Rthlr zu erlegen

--> siehe 1749/50

 

1664 VIII 1 MS LA 422.5

Domdechant und Domkapitel zu MS bezeugen und bestätigen , daß  Johan  Caspar Bisping, der Rechte Licentiat, hochfürstlich  mstr  Rhatt,  hiesiger  Stadt Syndicus und Richter zu Sendenhorst, eine  fürstbischöfl. Zusage auf Anwartschaft einer seiner Töchter oder  von Gottes Allmacht anoch  erwartender Söhne auf den Richterdienst zu Sendenhorst ( ...  und wir uns erinnern, welche gestaldt und vorg, Bisping eine Zeit von Jahren  nützliche  Dienste geleistet ... da er über kurz oder lang mit Tod abgehen und Leibeserben hinterlassen und einer derselben sich zu vorg. Dienst durch Studieren oder in Abgang der Söhne eine seiner Töchter durch Heiraten qualifizieren word, solle B schon vorher sterben, die Seinigen auch  hiemit gestattet sein solle, solchen Dienst durch einen qualifizierten Substitutum bedienen zu lassen ...

Christoffer Bernardt 1664 VII 2, L S

 

1672

Goswin Droste zu Vischerung, Domherr, verpachtet die Schuermanshove Ksp Sendenhorst für vier Jahre und 80 Rthlr jährlich an Joan Caspar Bisping

 

1675 V 20

Tode des Richters Bisping

 

1675

Bis zur Übernahme des  Richteramts  durch  eines  der  Kinder  des  +Caspar Bisping ernennt Bischof Christian  Bernhard von Galen den Dr. Johan Olmerlohe zum  substituierten Richter

Bittgesuch gleichen Inhalts der Wwe Bisping, Agnes geb Heerde

Ernennung zunächst auf vier Jahre. O erhält Haus, Garten und vier Gäden in Sendenhorst. die Witwe erhält ein Zimmer im Haus (Bisping wohnte also in Sendenhorst)

 

1677

Hochf. mstr substituierter Richter zu Sendenhorst Johan  Ormerlohe, der Rechte Dr.

         

 

 

 

Bodeker gt zur Straten bzw. zur Straßen gt. Bodeker

 

 1453 Freckenhorst Abtei A 253

 

                              Bodeker

                              oo N N

 

                Hinrich B.                     Catharina

                oo Kunne             oo Hynr. Tonnyes gt Sengehove

 

                                                 Johann

 

1471 BE

Johann de Bodeker, unses rades medegesell

 

1481

Joh Bodeker, Bürger zu Ahlen

Evert B. wohnt in MS in der Vossesteghe

 

nach Urkunden Alter Dom:

1522 Claus Bürger in Coesfeld

1526 Gerhard Domvikar in Osnabrück

1512 Maria oo Eberhard Einwohner Dülmen

1528 Wilken, Einwohner Rheine

 

Ahlen:

1519 Hermann

1530 Johann

ca 1480 Johan Bodeker, Fid.

 

 

 

1435 Freckenhorst ...

Bürgermeister und Rat der Stadt S. bezeugen, daß vor ihnen  erschienen sind Hynryck Tonyes genannt Senghehove oo Grete sowie ihr Sohn Johan und die rechten Blutsverwandten: Hinryck Boddeker oo Kunne, alle Bürger und Einwohner der Stadt Sendenhorst.

Sie erklärten für sich und ihre Erben, daß Freckenhorst  (Äbtissin Gräfin von Limburg) bewilligt habe, daß ihr Sohn und Blutsverwandter  besitzen und halten sollte das Erve und doerslatygh guhdt Butenfur genannt im  Ksp Sendenhorst. Wenn Johan Sengehove, der frei, echt  unnd recht geboren erbteilen und  vererben seine sämtlichen  nachgelasssenen Güternach seinem tödlichen Abgange, solle die Butenfur ebenfalls an seinen Sohn  fallen.

 

1514 Mensing U 59

Vor Bürgermeister, Schöffen und Rat verpachten Johan Loer und Gese ein Gartenstück bei der Nordstraße zwischen dem Freistuhl und dem Sengehennehaus an Johan tho Beckentorpe oo Catharina.

Die Pächter dürfen ein Haus errichten und mit Hypotheken belasten.

Pacht 1 ½ Hornsche Gulden

Verkaufsrecht (auf das Haus) gehört dem Johann Loer

Zeugen: Johan Hocker, Evert Bodeker

 

1519 Westerholt U 1149

Ludolff van Mollenbeck gt Kunscop, bischöfl. Richter zu Sendenhorst

Zeugen der Verhandlung: die Sendenhorster Bürger Johan Lodewig, Johan Tentmonnich, Tonys tor Strate

 

 

1528 Beckum UB 226

Bürgermeister und Rat der Stadt S. bekunden „dat  unses  borgers  genant Evert tor Strate dochter genomet Margareta“  frei und  ehelich  geboren sei.

Z:  Bürgermeister Martin Loer, Johan Becker

         

1527

Evert tor Straten oo Gertrud

 

ca 1530 Überwasser Urkunden

Wilhelm Lindeman oo Else. Bürger zu S. verkaufen Evert tor Straten anders Bödeker ein Stück Land  geheiten die Anenwende belegen  vor  Sendenhorst achter dem Klumener zw Land up die Oistseit in Niemans erbe und w in des vorg Wilhelm Tostendick (?)

 

1538/39 CTW Ägidii

Everdt Bodeker zahlt de domo an Ägidii (Wortgeld?)

 

dazu 1566 Überwasser U 420

Vor Bürgermeister und Rat tauscht Ratsherr Bernt tor Straten gt Boddeker ein stück Land zu Niggenmans Erbe vor S. bei dem Klumenberge am Weg zum Glorienbaum gelegen gegen die ]berwasser gehörige 4  ST  Gartenland  vor  Sendenhorst

         

Catharina Loers

oo 1) Bernd Ludewich + vor 1535

     2) Bernt thor Straten gt Bodeker

 

Bernd Boddeker gt zur Strate oo Cath verkaufen der Kapelle  UL  Frau im  Dom für Rente 50/2 1/2 Gg aus:

- Buckeskamp vor S. halb AL halb Holz bei dem Hemelryke und dem GronenWeg

- aus ihrem Anteil an de Levkynckskamp, W Stadtgraben O Bersenkamp

- Levelynckskamp, O Hof zu Schorleberg W Stadtfeld

- Haus, Hof und Speicher an der Weststraße zw Evert Mertens und +Herman Wilungs

Bürgen: Herman Becker, Hinrich Stoverman, Bürger zu S.

 

1532 Mensing U 82

Hinrich Sengehove oo Greite Bodeker zu Sendenhorst  verkaufen  Hinrichen  Boedeker oo Kunne  zu  Sendenhorst  Haus,  Hof,  Garten  in  Sendenhorst zwischen dem Haus des Johan Weysten und dem Stadtgraben frei, unbelastet, außer Rente vo 2 1/2 Gg an die Fraterherren

 

1536 U Haus Neuengraben

Evert tor Straten gt Bodeker to Sendenhorst bekennt, wegen seins Sohnes, des Gogreven tho Stromberg, daß ihm Diedrich von dem  Berge  uppe des Kostes Hove betalt 130 Gg; er bleibt 20 Gg vor dat Eckeren rückständig.

 

1546 XII 3 U Haus Neuengraben

Bernt to Straten,  Gogreve  to  Stromberg  und  Bernt  thor  Straten  gt  Boddeker de Junge bekunden, daß sie behuf ihres Bruder Johan und  Everth als Erben ihres +Vaters von B.  von  Wullen, Frau von Berghe, 20 Gg  empfangen haben als Wiederlöse für 3 Äcker und Mast der Koestershove

 

1550 Neuengraben U 305

Lubbert Stevenenich zu Mollenbeck +Cords Sohn. verkauft Berndt  tor Straten gt Boddeker Gograf zu Stromberg, Rente 10/200 Rthlr aus dem Erbe Dieckman, Borgman, Vrighaus, Ksp Drensteinfurt

 

1557 Freckenhorst Kap U 69

Bürgermeister zu Sendenhorst bestätigt, daß Bernd tor Straten diese vier Stücke Landes den Conventjungfern zu Freckenhorst gegen ander Stücke tauscht

 

1561 Armenhaus Sendenhorst U 5

vor Bürgermeister und Rat verkaufen die Eheleute Ratsherr Johan Kolsendorp oo Else aus ihrem Haus und Hof in Sendenhorst an der Nordstraße zwischen dem Haus des Bernt Boker und Reckqwyn Bocker eine erbliche Jahresrente von 10 Tlr an Wilhelm Bartmann und Hermann Geselern, Provisoren der armen Leprosen vor Sendenhorst

Bürgen: Meister Tonyes Smyt und Martin Seveker

 

1570 RKG

Johan Schotte erklärt, daß er vor dem kaiserlichen  Kammergericht  von  Bernt zur Straßen anders genant Ludtwig verklagt sei. Er habe  sich  Dr.Friedrich Meuerern als Prokurator genommen.

In Ermangelung eines Siegels siegelt sein Vetter Johann Buschman

 

Freckenhort Kapitel 89

1576 IV 5

Johan zur Becke, Sekretär der Stadt Ahlen vertritt vor dem Sendenhorster  Richter Christoph Schotteler Berendt zu Straßen, Bürger binnen Sendenhorst.gegen das freiweltliche Stift Freckenhorst.

Die Ländereien auf und bei dem Gronenwege, die Fr. streitig macht,  sind lt Urkunden von 1396, 1475, 1500 im ungestörten  Besitz  Straten, deren Hausfrau, der Eltern und Voreltern gewesen.

 

1575 XI 10

Bezeugung, daß die Ländereien am Groneweg nicht dem Bernhardten  zur Straßen genandt Boddeker, Bürgermeister zu Sendenhorst, gehörig  sondern in die Haeßstedes hove gehörig gewesen.

Darauf hat Fr. zwei Zeugen  benannt,  die  bestritten  haben,  das  Land  gehöre in den  Haußstedes  Hove.  Lt  Zurstraßen  haben  die  Grundstücke 20,30,40,50 Jahre Zurstraßen gehört.

 

Zeuge I: unwissend und unbewußt, was für Ländereien, Kämpe, Wiesche  und Holz in die Haußstedes Hove gehörig; die Hove war  im  Holzgwachs  etwas besser als jetzt gewesen, daraus folgt daß Z. etliches Holz ohne  wissen Freckenhorsts abgehauen; Z hat Saatland, das in die Freckenhorster Hove gehörig, seiner Tochter bräutlich mitgeben

Zeuge II: ein ganzer Busch aus  der  Hausstedde  wurde  mit  Wissen  Fr. abgehauen  und  verkauft;  auch  Z.  habe  vonr  Fr.  Holz  gekauft;  ob Grundstücke auf dem Gronenweg in die Havesstedde gehören, ist dem Zeugen nicht ganz bewußt; ob Z. Land zum Brautschatz gegeben, ist nicht bekannt

Zeuge III: kann zu keinem Punkt eine Aussage machen, desgleichen  Zeugen IV bis IX

Dagegen weisen vorgelegte Urkunden (z B 1485, Henrich Nißman),  daß  die Ländereien in dem Hemelreche vor S.  up  dem  GRonen  wege seit Jahren Zurstr.gehören.

Glaubwürdigkeit des zweiten Zeugen angezweifelt: was sie in Drunckenheitt vermeintlicher weiser gesagt und ausgewiesen, das  solches de Wahrheit zuwider.

Antrag an das Gericht, Zurstraßen in seinem Besitz zu belassen  und die Klage Freckenhorsts abzuweisen.

 

1581 Freckenhorst U 92/2

Vergleich Zur Straßen und Kapitel Freckenhorst weggen der Irrungen, die sich wgen des Schöckinghoff und der damit vereinigten wüsten Hove Hausstedde Hove ergeben haben

1579 II 28

Betr. Suplique Berndt zur Straten gt Bodeker wegen Verletzung sei­ner  Rechte (an der Hove hatte er sein Gewinn- und Mistrecht) durch den Freckenhorster Hofeshörigen  Schockenhof.

F. habe ihm die Hove abgedrungen, sein Korn vorzeiten abgeschitten und mutwillig wegfahren lassen und sein von Eltern zu Eltern an­geerbte Länderei spoliert und entsetzt...

Schockinghoff haben mutwillig sich gelüsten lassen, etliche Wei­dern oder Wilgen, die er vor einigen Jahren auf seinem Grund und Boden gesetzt, gestüvt und das Zaunholt zu seienemGefallen davon weggefahren.

Der Bischof möge B. vor die tätliche Überfahrungen des mutwilligen Sch.und seines Anhanges schützen und schirmen und ihn veranlassen, das entfremdete Zaunholz zu restitutieren.

 

1581 Freckenhorst U 515

Vergleich Zur Straßen und Kapitel Freckenhorst weggen der Irrungen, die sich wegen des Schöckinghoff und der damit vereinigten wüsten Hove Hausstedde Hove ergeben haben

 

 

 

Beiliegend Urkundenabschriften

1396

Johan Vrydach, Bürger zu Sendenhorst, verkauft Henrich van Lembecke und Erben das Buckeskamp und dat Harendesholl  Ksp  Sendenhorst by dem  Gronenwege; Verzichtsleistung und Auflassung.

Wegen Siegelkarenz siegelt Cordt Reddberge

Zeugen: Herr Johann Kogge, Frderich to dem Sode, Henrich to Calthem (?),  Helmich van Lembecke

 

1475

Tilmannus Schroder, Richter zu Alen, bezeugt, daß vor seinem  Gericht Johann Rotthoff oo Stine  verkauft hat Albert von  Summeren, Töchter Elsche, Grete, Dirick einen Kamp, den Buckeskamp und das  Haveßholl  mit  Zubehör to Sendenhorst vor der Porten und  tuschen  Landes  geheten  dat Hemelrich und des Schulten Sunderen für 18 Gg. Zeugen: Johan Engelberdt, Bürger zu Ahlen

 

1485

Henrich Nißman Richter zu Sendenhorst bezeugt, daß in seinem  Gericht Dirich van Zummeren, Albertes Sohn +,  verkauft  hat  Johan  Rothove  oo  Stene des Buckeskamp und dat Havesholl mit dam Land, das dazu gehört  up dem Gronen Weg, frei und unbeschwertt, ausgenommen 18 d den  Herren  van Leßborn und 5 Scheppel Gerten Spyckermaete myner Frowen von Overwater bynnen Munster

Siegelankündigung de Richters

Zeugen: Henrich Kundtschopp, Johann vann Ascheberge, Johann van Summren, Gerdt Naeze

 

1509

vor dem Gograf tho S. Themme Voß verkauft Dirich van Zummeren,  +Alberts  Sohn, dem Bernde Lodewweg oo Alekenn Buckeskamp und Havesholl,  sämtlich gelegen bei dem Hemelrycke vor S. und up den Gronen Weg

Zeugen:  Bernndt  Rothmann,  Johann  Bussche,  Lubbert   Weißen,   Johan Pagengreh (?)

 

          Nach Schlaunstudien III

 

Franz Arnold Matthias Boner 1723 - 1813

nach Zeichnung von Haas 1812

Siegelabdruck: im blauen Schild schrägrechts absteigend drei aufrecht Brandbomben mit Flammen

Boner: unter Schlaun Kapitän der Artillerie

 

Anciennitätsliste 1751: von Schlaun erstellt: Joannes Bonner, Fähnrich 1747 VII 8

 

1754   S. 104, Nr 35

Der Artillerie-Lt Johann Bomer berichtet über die Hochwasserschäden am

          Enswehr zu Rheine und macht Rep.vorschläge

 

1755 Nr. 55

 Bericht Johann Boners über Rep. am Rheiner Emswehr

 

1744

Zimmermeister Boner aus Ulm gebürtig baut Holzbrücke MS

 

1748

Zimmermeister Boner Reparatur des Kirchendachs Nottuln

drs. auch Artillerist (Franz Boner)

 

===> nach Zeichnung Gefängnisumbauten (StAM) identisch mit Schlaunstudien  III, S. 105 Emswehr und Schleuse d h Johann Boner Artillerieleutnant

 

 

 

 

1757  Familienarchiv Bonse        

 

Henrich Homann oo Cath Therwesten

Henrich Bonse B³rgermeister. oo Gertrud Renne

beide Familien sind wohl mit Wieler verwandt

Bertram B³lte, Herman K÷ssendrup Zeugen

Johann Schweling; Hofrat und Richter zu Sendenhorst

 

1761

Cath Vennewald, Wwe Sievers, Ehefrau Geilern Haus Nr 89(80); Wegegerecht  f³r den Vetter, Hermann Wettendorf und seine Kinder (Wettendorffsches Haus Nr. 87 (78) Oststraße 6

 

 

Stammbaum 1674 - 1804

I Bernhard Bonse 1674-1731

  oo Anna Homann

  kauft 1718 von der Stadt das Grundst³ck vor dem S³dtor

 

II Henrich Bonse 1702-1758

   oo 1726 Anna Elisabeth Renne

   Posthalter seit 1742

   B³rgermeister 1743/1758

   Neubau seines Hauses nach Stadtbrand 1750

 

III Gerhard Heinrch Eustachius 1732-1804

    oo 1. 1768 Maria Katharina Suermann

       2. 1783 Anna Angela Fye

    (sein Bruder Johann Theodor * 1734 Ratsschreiber (Sekret"r)

  

 

Bonse in Warendorf 1816

 

Lfd Nr 523; stõdt Nr 412

Lange Kesselstra▀e 2:

Bonsen Wilhelm 67J, keine Gewerbe, geb. zu Sassenberg

oo Elisabeth Kalthof, 65J

im Haushalt: Mauritz Bonsen 72J vormals Sekretõr, geb zu Sassenberg

ferner. Jodocus Henkelman 37J, Acutuarius geb zu Werne

 

 

Bonse nach Kirchenbuch Sendenhorst

 

1794 Bernhard P³ntmann oo Anna Catharina Bonse

 

1794 II 16 Taufe

Johann Gerhard Leopold

Maira Antonetta Bonse (Zwillinge)

Eltern Gerhard Henrich Bonse oo Anna Angela Fiehe

 

1795

Bernhard Theodor Franziscus getauft

Eltern Johan Theodor Bonse oo Maria Elisabeth Hohof

Paten: B Th Bonse; Maria Anna Kocks, conj. Marmet

 

1796 IV

Maria Clara Petronella

Eltern Gerhard Henrich Bonse oo Ana Angela Fiehe

Paten: Maria Clara Witte: Hermann Peter von der Bock

 

 

Bonse

 

Literatur

Karl und Agnes Bispinck, Die Nachfahren des Theodor (Dirk) Bonse aus Sendenhorst in Westfalen, Schwelm 1930 65 S.

Vorhanden in der Handbücherei des WBfF

 

1258 VII 21 WUB II 1745 (Nachtrag) ausgestellt zu Wolbeck

B Otto von MS bekundet Vergleich  zwischen  Wessel  von  Qernheim  und  den  Brüdern Dietrich und Hermann von  Wessenhorstwegen der curtis Westenhorst in p. Enniger. Gegen Zahlung von 20 Mk verzichten die Brüder auf ihre Rechte.

Zeugen:

a) Kanoniker

b) Herman et Lutbert milites de Langele, Wescelus de Vecthorpe, Bernhard Hunevelde milites

c) Joh Scoke, Ludolphus de  Richove  (Rinkhöven  !),  Johannes  Thuet (Tüte ?), Pulcianus, Goscalcus et Herman fam. et Thidericus Buneze

(Es handelt sich nach der Rückschrift der Urkunde um die  Lodewygshove  zu Sendenhorst), nach anderer Nachricht allerdings um den Hof Richter zu Enniger

 

 

1327 IX 9 Fürstentum MS U 436

Rentenverkauf in Sendenhorst aus einem Haus beim Kirchhof in  Richtung  Osttor

Zeugen:...Johanne dicto Bonce (Name auf Rasur)...

hierzu nach U 132 Gen Vik:

1327 INA Bisch GenV U 132

 

 

1327 IX 7 INA Bisch GenV U 132 und MS LA 436

Conrad dictus Scoke, Richter zu Sendenhorst, bekundeet, daß der dortige Bürger Everhard d. Buck oo Alheid,. Kinder Bruno, Wulfhard, Gotfried, Hadewig, der Conegundis dicta Cruse zu Münster 6ß Einkünfte aus ihren Haus und Hof zu Sendenhorst (aus Haus und Grundstück (spacio) des daneben liegenden Haupthofes in der Stadt Sendenhorst in der Nähe des Kirchhofs im Ostteil der Stadt) verkauft haben. Dafür soll für Conegundis eine Memorie gehalten werden. (Die Zustimmung des Everhard Buck, ihres Sohnes, der sich zur Zeit in fremden Ländern aufhält, wird zugesagt).

Bürgen:

            Herman d. Sterneman

            Wilhelm d. Arnoldinch, Bürger zu Sendenhorst

Auf dem Haus ruht eine Rente von  3 Hellern (obulus) und ein Huhn (Wortgeld)

Zeugen:

            Wilhelm d. Arnoldinck

            Hermann d. Wolff

            Werner thon Sode

            Joannes dictus Bonce, Ratsherren zu Sendenhorst

            Hermannus dictus Witte

            Godefrid d. Bonenslotere

            Levold von Wisch

            Volbert d. Schoke

            Gerhard d. Cramme

            Hermann d. Sterneman

            d. Syvecke, praeco  ibidem (Gerichtsfrone)      

Mitsiegler:

            Johannes, pleban in Sendenhorst

            Rector Lubert

            Engelbert d. Bitter

            Bruno de Quernhem

            Johannes dictus de curia morantes in Monasteria

 

1359 Stadt Münster U 15 und fehlerhafte Abschrift im Archiv des Gen.Vikariats

Johannes Otbertinch verkauft eine Rente aus  Haus  und  Hof  innerhalb  der Stadt Sendenhorst und aus ihrem Garten vor dem Stadttor

Zeugen...Johanne dicto Bonse...zur Zeit Schöffen von Sendenhorst

 

1371 MS LA Pfennigkammer 5

Verschreibung aufgenommener Gelder zum Ankauf der  Freigrafschaft  auf  dem Drein: Freigraf Bernhard Bonse (verschrieben für  Boze ?!)

 

1422 U Haus Borg

Hinrick Bonze mit Johan Cracht anders Moises  Zeuge eines Rentenverkaufs der  Brüder  van  Husen  aus  dem Geisthaus an Ludgeri

 

1426 Alter Dom U 258

Henrik Bonse Zeuge einer Rentverschreibung vor dem Sendenhorster Richter Hinrich von Lembeck (Cordt Hemstede aus Schiringeshove)

 

1491

Lisbornische Hove Bonse colit

 

1498 Willkommenschatzung

Senior B, 3 Personen,

Hinrick B. 4 Personen

 

Bonse, Beckum (nach Urk, Stadtarchiv BE)

1502 U 134

Landverkauf vor BE uppen Depenbecke bei den Land des Hinrich Bonse

1510 U 160

Bernt Bontze oo Katharina, Beckumer Bürger, verkaufen eine Rente aus  ihrem Haus bei der Windmühle

2520  U 186

Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Beckum verschreibt Vrederich Bontze dem Kapitel für 10 Gg eine Rente aus seinem Haus an der Südstraße

1511 U 165a

Frederick Bontze oo Elze,  BE  Bürger  verkaufen  Rente  aus  Haus  an  der  Südstraße tegen der Suetporten

1530 U 244

Wylhelm Bontze oo Gertrud, BE Bürger verkaufen Rente aus Haus und Land

 

 

Bonse in Münster

 

1623 Q u.F. z Gesch d Stdt MS II Liber tutorum et curatorum

Kramer Bernhard Bonse MS   

oo 1. Anna Franke

     2. Anna Wedemhove 1617

Kinder aus 2: Christian, Clara, Gerhard

 

1623 VII 1

Auf Ansuchen des Berndt Plate werden als Mündel für Christina und Henrich, Kinder des + Berndt Bonse bestimmt a) von Rats wgen Heinrich Stöve, b) von der Sippe wegen Johan Schmit von Sendenhorst und Quirin Kock

 

1624 VI 14

statt des + Quirin Kock wird Johan Loeff zum Mitvormund dem Johan Schmidt von Sendenhorst beigeordnet

 

1639 Westfalen 26 (1941)

Gert Bonse, Lehrjunge bei Maler Bernhard Edeler

1635 bei Diederich Storp eingetreten, aber  entlaufen; zum 2. Mal  eingeschrieben, aber wieder entlaufen

 

1688 Liebfrauen-Bruderschaft an St. Ägidii 863

Christian Bonsen (Anm. oo vor 1678 Clara Wittiver; villeicht Sohn von Christina Bonse oo Gertrud Allerdinck)

 

1691, 1696 Qu F G MS III 1927

Kurgenossen des Rat Münster

Christian Bonße, Glasmacher, wohnt im Ksp Ludgeri

 

Geburtsbriefe WAF:

1701 Nr  1751: Anna Geißeler von S. gebürtig

E. Gredt H oo + Catharina Heyman

Z: Dietrich Zurbonsen, Christian Strickman, Bürger hieselbst (zu WAF)

 

1756

3390: Anna Gertrud Bonsen von hier, Ehefrau Fleischhauer Niehues

 E: Bernd H Bonse oo Anna Gertrud Wever geb aus S.

Z: ... Bernd H Kosendrup, Schuhmachergeselle dahier

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1500 Gen. Vik MS U 245

Pastor Joh Plonyes verkauft Rente aus Haus des Vynzel auf der Weststr in S. zwischen Joh Deventers und Bonsen Haus

 

1518 Liesborn Akten 170

Abt und Conventsherrn des Closters Liesborn verpachten Johan Bonsen und seiner Hausfrau ihr Gut und erve genannt dat Ruschey auf 16 Jahre. Rente und Pacht jährlich 8 gute und richtige golden Gulden Der Pächter soll seinen Eltern ihr  Lebenlang  denlangen  Kamp  vor der Ostparten lassen, dazu jährlich von der Trisborn wisch ein Fuder hoyges, der Mutter jährlich ein Scheoel Lyns zu säen. Die Mutter erhält außerdem 2 stucke landes by der wynde-mollen up der geyst. Zur Feuerung  erhalten  die Eltern ihr Lebenlang 4 Fuder Holz. Als mast yß veyr swyne mit den synen yn de mast und seyne heyrde to nemem

 

1538/39 CTW Ägidii

heredes Hinrici Bonszen de domo 4 ß

 

1544

Bonse wohnt im Westviertel (wohl Weststraße); soll 15  Sch  Steuer  zahlen, beansprucht aber Steuerfreiheit (wahrscheinlich weil Bürgermeister)

 

1578 Fraterhaus U 1721

Johan Bonse, Bürgermeister zu Sendenhorst als Zeuge

 

1583

Liesbornische Hove Bonse colit

de Bonsesge kamp vor der Ostpforte

 

1589 Feuerstättenschatzung

Johann Bonße 1 Rthlr (2 Fuerstede)

Johan Bonße 1/2 Rthlr  (1 Fuerstede)

 

1591 BE UB Urk 491

Geburtsbrief für den Sendenhorster Bürger Johan Aschoff, Sohn des Hinrich Aschove und Catrina Roepers

Z (Bürgemeister oder Rat): Johan Bonße, Herman tho Geilern

 

1621 Liesborn A 70

Anna Bonse, + Johan Bonsen Tochter, Wwe Bernhard Dernebocholt (Johan Bonse Zeit seines Lebens gewesener Bürgermeister zu Sendenhorst)

 

Bauersprache wegen Hove Rüschey

Johan Bonse zeit Lebens gewesener Bürgermeister

 

1639 F MS LA 361 51

Binnen S. eingeäscherte Hausstätten, die noch nicht wieder aufgebaut: Die  Bonsesche Hausstedde, 12ß Schatzung

 

1648

sel. Joh Bonse war wegebesserungspflichtig vor dem Stadttor (Pfennigstr)

 

1653 RKG F 268

Zeugenbefragung wegen Weidegerechtigkeit im Meer:

Elsecke Bonsen, 50 J (*  ca  1600),  Johann  Schoeckmans  jetzige  Ehefrau, vormals  15  Jahre  lang  Pächterin  des  Fraterhauses :Sie  habe  bei   der Lünenburgischen Kriegszeit 3 Schweine vom + Jorgen Bartman  angenommen  und  mit ihren eigenen Schweinen aufs Meer getrieben. Seien geschüttet worden     

 

1663 Freckenhorst Abtei

Johan zur Bonßen  pachtet  mit  drei  weiteren  Sendenhorster  Bürgern  den  Schöckenbroick  von  Freckenhorst   (insgesamt 62 Pächter des Hofes Schöckinghof)

 

1664

Schatzung: Johan Bonßen -18-8 ß, Frau -9-4, Kinder Henrich, Greithe, Ennecke

 

1665

Henrich Bonße durch Brandt, Mißwachs ganz unvermögend, kann keine Schatzungzahlen

 

1685 Stadtrechnungen

Henrichen zur Bontzen mit einer Supplic an Herrn Archidiacono wegen der Schulen abgeschicket (Kostenerstatttung 10ß 6d); derselbe mehrfach in Stadtangelegenheiten in Wolbeck und Münster (Prozesse der Stadt) Kostenerstattung bis zu 18ß (zur selben Zeit Henrich Wettendorff, Bürgermeister)

 

1686 Armenhaus U 65

Henrich thor Bontzen zusammen mit Gerdt Geißler als Zeuge einer Darlehnsaufnahme von den Armen

 

1712/15 Armenhaus U 76

Bernard Bontze (auch Thorbontzen)  Armenprovisor (zusammen mit Anton Boymer u. B Wieler) und Provisor der Leprosen

 

1716

Bernard Bontze, Wirtschafter

 

1719 Familienarchiv Everke

Kämmerer Bernard Bontze;  kauft  eine  Frauenstätte  in  der  Sendenhorster Pfarrkirche

ders. hat für 9 Rthlr Pastoratsländereien hinter der Mühle gepachtet

 

1720

Haus Weststr 13: Joh Bernd Robbert, modo Bernd Dirck Zurbonsen

 

1721

Stiftung Karfreitagsprozession: Mitstifter: Bernardt zur Bonsen, Dirich zur Bonsen

 

1727

Bernard Bonse. Bürgermeister

 

1732 Akten Haus Stapel

Ferd. Dietr Graf von Merveldt Westerwinkel an Kerkerinck zu Stapel: Der Freckenhorster  Amtmann  Bischoping  ist  tot.  Die  Rezeptur  des  Ksp  Sendenhorst ist erledigt. Möcht  auch  des  endts  einen  Sendenhorstischen Bürgern nahmens Henrich Bonße, welcher für sich selbst wollgesessen,  sonst   recht bemittelt in Sendenhorst für seine caventen zu stellen erbietig  sein sollte.. Die Wahl fällt auf den Kanzlisten Schwick, der bereits mehrere Vota der Gutsherren hat.

 

1732 V 14 (QFW 8. S. 189)

Joh Heinrich Wieler, Wirt, Brauer und Bürgermeister,  heiratet  in  zweiter Ehe Anna Katharina Bonse (+ 31. XII. 1765)

 

1734

Werner Wyler, Kämmerer der Stadt S. oo Anna Elis. Bontze  kaufen  Land  von Heinrich Kernemelch, Seilschläger oo Anna Kath. Vennewald

 

1749 Surenburg M 537

v Kerkering-Stapel verpachtet auf 6 Jahre die  Vogetswiese  in  der  Bröker Mark an Wirt und Bürger Bernhard Henrich Bonse für jährlich 39 RThlr     

 

1751 Armen U 91

Zeuge der Darlehnsaufnahem von 300 Rt  zum  Wiederaufbau  der  Armenhäuser: Johann Dietherich Bonse

 

1751

Henrich zur Bonsen, Bürgermeister

Johann Dietrich, Kämmerer

 

1756 Armen U 92

Bernard Diederich Bonse, Provisor der Armen,  am  der  Weststraße  (in  der hintersten Stube)

 

1758

Verpachtung der Vogetswiese in der  Bröker  Mark  (allodial-frei)  an  Wirt Bernd Dietr. Bonse zu Sendenhorst bis 1765; Pacht 40 Rthlr jährlich

         

Bonse-Wieler:

1750 (Familienarchiv Bonse)

Daß der Herr Bonse unserem Closter F. F. Min. Conventualium zu Münster wegen Einkleidung seines Vetteren Fratris Werneri Wiler Hundert Reichsthaler gezahlet hiemitt bescheinet

Fr Augustinus Westmark, conventus Procurator

---> vgl. Franziskanerpater Bonnonius Wieler

 

9. Januar 1761 Sterberegister

Anna Elisabeth Renne, uxor consulis Bonse

 

1766 Armen U 93

Johan Wilhelm Bonse, Provisor der Armen

 

1766 Fam.gesch. Forschungen II S. 189 (QFW 8)

Dirck Hermann Wieler, Wirt, Brauer und Bürgermeister oo Maria Getrud  Bonse  (* ca 1742, * 1780/84)

 

1768 III 13 Warendorfer UB 1399

Vor Bürgermeister der Stadt Sendenhorst bezeugen Johann Kottmann und Johann Bernd Lange, Bürger zu Sendenhorst, die frei Geburt de Bernard Dietrich Bonse von dem Wirt und Kaufhändler Bernd Heinrich Bonse oo Anna Maria Schaller

Bürgermeister: Johann Adolf Lammerding

               Gerd Henrich Bonse         

 

Häuser Weststraße

              1768                                                                 1787

Nr 13

Bernd D. Bonse (1713-1768( oo Anna Gertrud Suermann (1721-1780), acht Kinder, ältester Sohn Johan Theodor *1742. Shn Bernd Theod begründet die Drensteinfurter Linie

Fye

Nr 15

Frenking J M

Selig, Handelsjude

Nr. 17

Bonse W. J.

Silling

 

1773

Joh  Dietr Bonsen, Kämmerer

 

1777

Gerhard Henrich,Bürgermeister

 

1774

Gerhard Henrich Bonse oo Maria Cath Suerman

 

1791

ders. Bürgermeister

 

1791

Joan Theodor Bonse, Stadtsekretär

 

1793 Familienarchiv Bonse B 9

Bürgermeister Gerhard Henrich Bonse kauft vom Gf von Merveld zwei schatzfreie Gaden am Südgraben (im Wiegbolt S. unter einem Dache ohnweitz des vohrmaligen Stadtgrabens ; Kat sub Nr 187-188, schatzungsfreie Gädeme nebst dem dahinter gehörigen Gehöfde, auch den Zugang und der Gerechtigkeit zu den hinter den übrigen nahe dabey gebaueten so genannten Merveldischen nunmehr auch verkauften langen Gädemen belegenen Brunnen, wie dieser lt Protokoll vom 22.07.1790 benutzt werden, ; einschließlcih dem Hause Sendenhorst zugehörigen freien Taubenflucht; Kaufpreis 250 Rthlr.

Sollte die Taubenflucht von der Stadt Sendenhorst erfolgreich bestritten werden, beträgt der Kaufpreis nur 200 Rthlr.

 

 

1804

Wirt Gerd Henrich Bonse (unbedeutende Wirtschaft)

Berndt Theodor Bonse Postmeister (an Stelle seines Vaters)

         

1808

der alte Postmeister Bonse

 

1818 Familienarchiv Bonse, Akte 40

Inventarium:

I. Immobilien

          1. Auf der Südstraße unter Nr 190 belegenes Haus nebst  Holzhaus   600

          2. Garten am Südtor vor der Stadt  200

          3. dahinter Kleiner Garten  200

          4. Garten am STadtgraben vor Südtor, das Wällken   30

          5. 1 St auf den Spaniergärten   20

          6. 2 St auf den Kurzen Gärten   40

          7. St in der Alten Stadt   30

          8. 2 St daselbst   45

          9. 1 1/2 St auf der Schluse   25

          10.auf dem Grünen Weg 6 Reise schlecht Feldland  250

          11.1 Reise auf dem Helmbrüggenkamp   80

          12. 1 1/2 Reise auf der Plattenbrede, schlecht   50

 

1816 Bürgerbuch Rheine (Beitr. Westf. Fam.forsch. 42(1984)

3174: Matth. Bonse aus Drensteinfurt, Sohn von Bernhard Theodor  Bonsen  oo Margarete Wening

 

1833 Amtsblatt Reg Bez MS

Wahl der Landtagsabgeordneten:

West-Münster (Rheine) als Stellvertreter Matthias  Bonse,  Gemeinderat  und Kaufmann

 

1832 Fam. Archiv Bonse Akten 42

Kautionsleistungen für de Postdienst

Wwe des Bürgermeisters und Gastwirts Gerhard Henrich Bonsen, Anna Angela geb Fye erhält nach dem Tode ihres sohnes, des Posthalters Engelbert Bonsen, vom Generalpostamt in Berlin das Posthalteramt gegen eine Kaution von 200 Rthlr. Siestellt ihre Haus Kat Nr 158 zur Kaution

Unterschrift Angelasia Witwe Bonse

 

1843 IV

Das Generalpostamt Berlin stimm der Löschung einer Hypothek zu; Anlage Grundbuchauszug

 

                                   Bürgermeister Gerhard Henrich Bonse

                                   oo Maria Catharina Suermann

                                   2. Anna Angela Fye

 

Kinder  aus 1. Ehe:

            Nicolaus

Kinder aus 2. Ehe

            Maria Catharina

            Engelbert

            Margaretha

            Gerhard

            Antonetta

 

Grundbuch, Onera perpetua:

Wwe Bonse hat als Besitzerin des bei Sendenhorst belegenen sog. Schörlemer oder Schärmel-Kampf 3 Scheffel 9 Becher Gerste an den Studienfonds Münster (früher Überwasser) zu entrichten

 

Bonse, Drensteinfurt

1849 (Fam.gesch Forschungen 22/24 Nr. 4032)

          Auswanderung   nach   Holland-Amsterdam:   Bernhard   Theodor   Bonse   aus  Drensteinfurt, Kaufmann * 9.IX. 1817; Eltern FranzBonse oo Gertr. Wiedemann

 

1862

Eintragung in das Firmenregister

Drensteinfurt

Wwe Kaufmann und Branntweinbrenner M Dieckmann, Wilhelmine  geb.  Bonse  zu Drensteinfurt

Kaufmann Gerhard Bonse zu Drensteinfurt

 

1874 VI 23

Stefan Waltrop, Bürgermeister  zu  BE  oo  Margarethe  Bonse,  Tochter  des Postexpeditors Gerhard Bonse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Häuser in Sendenhorst die zeitweilig im Besitz Bonse

 

 

 

          Kirchstraße 3

          1716 Bernd Bontze hinter dem Kirchhof 4 ß an Vik S. Catharina

          1768 Bernd Hernich Binse, Wirtschafter (Haupthaus, Backofen)

          1787 Verkauf an Joan Henrich Hollmann

 

          Weststr. 13

          nach 1720 Bonse

               1768 Wilhelm Berndt Dietherich Bonse

               1787 Johann Henrich Fihe

 

          Weststr 15

          nach 1716 Bonse

               1768 Wwe Bernd Dieth. Bonse (an Windmüller Frenking verpachet)

 

          Weststr. 17

          vor  1768 Joan Wilhelm Bonse, Wirtschafter

          nach 1768 Christian Sillinck

 

          1776

          Joh Dietrich Bonse (Weststr. Nr ?) muß wegen elterlicher Schulde sein  Haus

          meistbietend verkaufen.

          Liesborn möge milde sein (Verpächter der Hove Rüschey), da Bonse ohne seine

          Schuld von den creditoren so hart angegriffen

 

          1776 VII

          90 Rthlr Pachtrückstände (Liesborn A 170)

          Südstr 22

          1714 Neubau

          1768 Bürgermeister Gerhard Henrich Bonse, kaiserl. Posthalter

 

          1742

          Gastwirt Henrich Bonse, der honette Passagiers  logirt,  wird  kaiserlicher

          Rechsposthalter (+1758)

          Nachfolger: Sohn Gerhard Henrich Eustachius B.

           * 1732

             1758 Posthalter

             1777 Bürgermeister

             1804 scheidet aus dem Postdienst aus

             1818 +

 

 

 

 1756 Warendorf

Franz Ludolf  Bonsen  wird  vom  Warendorfer  Rat  als  Stadtsekretär  beim Landesherrn vorgeschlagen und am 17. VII. 1756 (Bonn) bestätigt

 

1758 Telgter Bürgerbuch 1755-1830

4. X. 1758: Joan Bernd Bonse aus S. wird Telgter Bürger

 

Bürgerbuch der Stadt Warendorf

          Einbürgerungen:

          1697 Diderich Zuhrbonsen, Linnentuchmachergeselle von Sendenhorst gebürtig

          1703 Caspar Thorbontzen von Sendenhorst gebürtig

          1732 Magdalene Wewer oo Johan Carol Thorbonsen

          1754 Helena Maria Bonsen von Sendenhorst oo Wilhelm Henrich Torhörst  auf Geburts- und Freibrief der Stadt Sendenhorst

          1756 Anna Getrud Bonsen geb. Stadt Sendenhorst oo Herman Niehues,  Schlächteramt

          1771 Elis. Brüggemann (Greven) oo Joh Hinrich Anton Terbonsen

          1783 Wilhelm Bonsen gebürtig von Sassenberg (!)

 

 

 

Kirchenbuch

 

1713 getauft Anna Maria Catharina Bontze

               Eltern Bernardus Bontze oo Anna Hohman

 

1732 getauft Werner Henrich Bernardus Wieler;

               Eltern Joh Henr Wieler oo Cath Torbonsen

               Paten Werner Wieler, Anna Feyling gt Torbonsen

 

1748 Henricus Wieler oo Anna Cath Bonsen

 

1769

Johan Theodor Bonse oo Maria Elis Hohoff aus Herzfeld

10 Kinder, u a Anna Maria Johanna Elisabeth oo Schuster J H Spithöver  die übrigen meist in MS gestorben

 

Minoritenpater Bonse (Fam.archiv Bonse)

 

Frater Werner Wieler

1749 X 14 Familienarchiv Bonse

Eintritt in das Kloster Fratrum Minorum Conventualium ad Sanctam Catharinam  Monasterii

 

          O D

Das Kloster bescheinigt Herrn Bonse 100  Rthlr  für  seinen  Vetter  Werner Wieler gezahlt zu haben

 

1750 X 13 (Original Latein) Fr Werner  Wieler trifft  vermögensrechtliche Bestimmungen:

meinem Beschützer Hch Wieler gebe ich 10 Rthlr, meinem Beschützer  Hch Bonse 55 Rthlr teils im Hinblick auf erwiesene Wohltaten, teils im Hinblick auf die durch den Brand entstandenen Schäden. Ferner Hch Bonse noch einmal 10 Rthlr Die einzige Schwester  Maria  Elisabeth Wieler erhält allen beweglichen  übrigen Besitz.Fr Wieler behält die Zinseinkünfte von einem Kapitel von 100 und einem  von 170 Rthlr (ca 10 Rthlr)...

in futuris meis Deo favente primitiis, wird meine Schwester dem Convent  in dem ich wie in einer Famili lebe, die Bewirtung geben.

Unterschrieben  von  Frater  Werner  Wieler  in  ordine   Fratrum   Minorum  Conventualium ad Sanctum Catharinam Monasterii; Novitius.

 

1750 IX 25 Münster

Designatio deren jenigen Sachen, so theils vor der Einkleidung, theils  für die profession müssen angebracht werden:

 

          1. ein Überbett und 3 Küssen von baumsieeden, item ein Püll (Dieses kann mit Gelegenheit verfertigt werden)

          2. ein Matratzen und baumwollen Deck, so zu MS werden verfertigt werden

          3. 24 Hembden von Mannsgröße (gleich mitzubringen, so viel möglich)

          4. 12 bunte und 6 weiße Schnuptücher (gleich mitzubringen)

          5. 12 Bettlaken, jedes 1 4 1/2 Elle weg und 2 1/2 breit. Item 6 Küssenzüge nach Gelegenheit und Vermögen

          6. 6 Handtücher von Bildwerk

          7. 2 Stück Bildwerk, ein jedes zum wenigsten 45 Ellen lang und nach Gelegenheit zu bringen, und zum geringsten sechs halb viertel breit

8. 12 Teller von gemeiner GRöße, item 6 größere Teller oder Assietten, beide von Kronzinn, so zu Münster verfertigt.

9. ein zinnern Nachtgeschirr und Leuchter mit der Lichtputz

10.ein silberner Löffel

11.notwendige Unterkleider von Linnen, Wüllen und Leder

12.Ehrbare Recreation in der Einkleidung und Profession an Essen und Trinken

13.Vor der Einkleidung 100 Rthlr so gleich müssen erlegt werden.

14.Vor der Profession gleichfalls 100 Rthlr

 

(Vermerk: Daß Frau Bürgermeister Bonse oben gemeldtes, ausgenommen  die Recreation völlig dem Konvent deren Minoriten  binnen  Münster  entrichtet, bescheinigt hiemit eigenhändig F. Georgius Moller, Guardian)

 

 

Stephan  Bonse

1912 X 3 B48

Regierungsbauführer Stpehan Bonse, z Zt als Einjährig-Freiwilliger im Eisenbahn-Regiment Nr 3 zu Hanau, wird beschuldigt, dam 30. September 1912 nachts gegen 2 1/2 Uhr in den hiesigen Straßen den Polizeisergeanten Pieper öffentlich beileidigt zu haben.

Bereits einige Tage zuvor wegen groben Unfugs zur Anzeige beracht; wieder auf der Straße singend und lärmend angetroffen. "Komm, wir wollen uns mal einm Schnäpschen trinken, Pieper trinkt je gern ein Schnäpschen"

Bonse entschuldigt sich und weist alle Beschuldigungen von sich

 

 

 

Daten von Totenzetteln

 

04.02.1852 - 29.09.1926

Frau Witwe Theodor Bonse, Elisabeth geb. Topp

Geboren zu Beckum

 

01.11.1890 - 01.02.1927

Eberhard Bonse, Brennreibesitzer

 

19.01.1884 . 16.12.1933

Brennereibesitzer Karl Zurbosen geboren zu Warendorf gest.  zu Sendenhorst nach fast 6jähriger glücklicher Ehe mit Maria geb, Bonse.

 

 

12.06.1850 - 12.01.1934

Frau Witwe Dr med Borgmann Clara geb. Bonse

 

02.09.1871 - 20.07.1941

Emil Borgmann Postmeister i. R.

geb zu Legden, stand 44 Jahre im Dienste der Reichspost (bis zu sienr Pensionierung 1937)

 

Brocks

 

1836

Bernard Heinrich Brocks geb. 1813 XII 18

 

Antrag auf testimonium pauperitatis des studiosus der Philosophie an der Akademie zu MS Bernard Heinrich Brocks.

- hat kein eigentliches Vermögen

- erhält keine Unterstützung aus Stiftungen

- Vater Heinrich Brocks 55J, Schuhmacher  Mutter Klara Brocks geb Vogel 57J

- hat noch zwei Geschwister in elterlicher Pflege

- Eltern haben nur kleines Häuschen mit 200 Rthlr Schulden belastet

 

 

 

 

 

 

 

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