Bürgerliche Familien III

BRRITTER bis Mertens

 Friedrich August Ritter

          1795-1869

          Schinkelschüler

 

          1833-1842 als Bauinspektor in MS und in dieser Zeit zust{ndig f}r die

          Kreise MS WAF BE ST und Tecklenburg; auch Kommunalbauten ud Privatbauten

 

          1817 Wegebaumeister Arnsbreg

          1819 Baukonduktor

          1821 Bauinspektor Arnsberg

          1833 Bauinspektor MS

          1842 Landesbaumeister Merseburg

          1863 Geheimer Regierungs- und Baurat

 

          1821/24 Zeichnung und Bau der Ev Kirche Arnsberg

          1822    Entwurf Stadtpfarrkirche Iselohn

          1835/36 Restaurierung Burg Altena; Neubauppl{ne

          1826/30 Ev Kirche Gevelsberg

          1836 Untersuchung der technischen Erhaltung der Arkaden Kloster Asbeck

          1836/37 Restaurierung Burgturm Ravensberg

          1853    Restauriert Schlo~ Neuenburg bei Freyberg an der Unstrut

___________________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

Brüning

 

Hof in Enniger, Bft Sommersell, an der Grenze nach Sendenhorst. ( Hof des Erbkämmerers von Galen?!)

 

1794 I 18 Ratsprotokolle

Engelbert Fiehe verlangt für seine Frau Maria Anna Catharina Schulte Brüning aus dem Ksp Enniger bürtig die Bürgeschaft, will innerhalb eines Monats den Schein ihrer Freiheit beibringen. Gebühr 2 Taler, für einen ledernen Noteimer 16-4ß

 

Archiv Haus Neuengraben (Assen)

1804/1808

Neubesetzung des Hofes Schulze Brüning mit Joan Henrich Richter, Rentmeister derer von Ascheberg zur Venne.

 

1809 VII 28

Johan Heinrich Brüning zum Maire der Mairie Vorhelm ernannt. ==> A 53

 

1813

Unter Beibehaltung der Gemeindeverfassung wird Joh. H. Brüning

Bürgermeister des Bürgermeisterbezirks Vorhelm.

 

1832

ders. Verwalter der Bürgermeisterei Sendenhorst, Stadt und Ksp. unter Beibehaltung seines Wohnsitzes in Enniger.

 

1832 Adreßbuch Westfalen

Brüning Joh. Heinr. Verwalter der Bürgermeistereien Sendenhorst und Vorhelm, Provinzialständischer Abgordneter der Landegemeinden des Kreises Beckum und Warendorf, kreisständischer Abgeorodneter der Landgemeinden Sendenhorst, Enniger und Vorhelm, Kreisvermittelungs- und Distriktkommissair, Deputierter der Bezirksausgleichusnkommission behufs des Katasters, Enniger (nachgetragen +)

 

A 1176 Kirchbau

Brüning mit dem Sendenhorster Brenner Schwarte befreundet!

1837 II 21 Schwarte an ... Lieber Brüning!

Ich muß dich ersuchen unsere auf morgne festgesetzte Reise noch etwas auszusetzten, indem ich wegen meines schlimmen fußes jetzt nicht mitmachen kann. Auch hat der Herr Vicarius wie ich höre, nicht gtu Zeit dazu. Es gibt nämlich hier sher viele Krnake und seit Sonntag haben wir schon achte Todte  ...

Es grüßt Dich Dein Freund Schwarte

 

1840.

Bei Übertragung der Bürgermeisterei an Sohn Franz Brüning wird das Verwaltungsbüro nach Sendenhorst verlegt.

 

1841-1851

Amtsbezirk Vorhelm-Enniger- Stadt Sendenhorst - Ksp Sendenhorst

 

1851

Stadt Sendenhorst scheidet aus (==> A 67)

 

Heinrich Brüning

 

* 1824 II 4 Enniger

+ 1880 IV 12 Münster

Oecconom, Brennereibesitzer, Sparkassenrendant

Hauptmann der Landwehr

Mitglied des preußischen Landtags 1860-1877

Wahlbezirk Ost-Münster

 

Archivalien: Oberpräs: 449, 453. 455,  457, 460, 462, 466, 468

Protokolle des Provinziallandtags 1860-1871; 1875-1877

 

Literatur: Albert Brüning, Geschichte des Schulzenhofes Brüning und seiner Familie, Bonn-bad-Godesberg 1975

 

 

Brüning nach Amtsblatt Regierung

 

1830 XI 11

Wahl der Landtagsabgeordneten:

Ost-Münsterland; Landgemeinden; Warendorf und Beckum: Brüning zu Enniger

 

1850 VIII

Veränderungen: Amt Vorhelm, Gemeinde Enniger; Gemeindeverordneter Hense statt +Oekonom Brüning als Ortsvorsteher

 

1855

Oeconom Theodor Brüning, Enniger,  mit der Verwaltung der Amtmannsstelle zu Beckum komm. betraut; Vorsteher der Landgemeinde BE

 

1865

 

Grundsteuer 1865

Sendenhorst Stadt 224Thlr

Sendenhorst Ksp  2379thlr

zum Vergleich: Ahlen Stadt 1468

                      Beckum Stadt 1603 

                      Drensteinfurt Stadt 194

                      Wolbeck Stadt 148

 

 

Vermischte Nachrichten;

Nachweisung der Städte, Ämter, Gemeinden

Stadt Ahlen  3454 Einwohner; Bürgermieter Diedrich

Stadt Beckum 2716 Einwohner Bm. Veerkamp

Stadt Sendenhorst 1893 Ew. Bürgermeister Hennemann

 

Landgemeinden :

Ämter Ahlen

+Beckum

Liesborn

Oelde mit Stadt Oelde

Vorhelm

Wadersloh; gesamt 38691 Einwohner

Vorhelm Amtmann Brüning, 3434 Einwohner

 

1857 II 21

Amtmann Brüning definitiv für das Amt Beckum angestellt

 

1868 II 4 Münster A 212

Für die Collectivstädte des Wahlbezirk Ostmünster und für die Wahlperiode 1868/73 ist am 25. Januar der Stadtverordneten Hauptmann a D Brüning zu Sendenhorst zum Prov. Landtagsabgeordneten und der StV Apotheker Georg Albers zu Ibbenbüren zu dessen Stellvertreter gewählt worden

 

1859 A 212 Kreistagsdeputierte

Hauptmann a. D. Heinrich Brüning mit 5 von 7 Stimmen zum Kreistagsabgeordenten von den Stadtverordneten gewählt

1862 Wiederwahl

 

1865

Hauptmann Brünign beanstandet die Wahl von Bürgermeister Hennemann und Kaufmann Böcker als Kreistagsdeputierte wegen verschiedener Formfehler. Darauf muß die Wahl wiederholt werden. Bei der Wiederholung der Wahl wird Hennemann bestätigt

 

1868

Nachdem Hennemann als Amtmann nach Wadersloh gegangen ist, erfolgt Neuwahl, Brüning erhält nur 1 Stimme, ebenfalls bei der Kandidatur für den stellv. Deputierten nur 1 Stimme.

 

1872

Bürgermeister Meyer wird mit 4 Stimmen als Abgeordneter des Kreistags gewählt; Brüning wiederum nur eine Stimme, dafür allerdings einstimmig zum Stellvertreter

 

1873

Nach Fortgang Bürgermeister Meyers nach Coesfeld wird STV Brüning  mit Mehrheit als Kreistagsabgeordneter gewählt.

 

1877

StV als Abgeordneter gewählt; Stellv. Ridder, Brüning nur eine Stimme

 

14.08.1880

Stadtverordneter Brüning, Sendenhorst +

 

 

 

Maria Brüning Sendenhorst oo Bernhard Roetering

 

hierzu Totenzettel

Brennereigutsbesitzer Bernhard Roetering

* 11.08.1858 auf dem alten Schulzenhofe Roetering bei Ahlen + 11.04.1930 zu Sendenhorst

oo 1884 Maria Brüning.

Seit 45 Jahren (seit 1885) Vorsitzender des Krieger-. und Landwehrvereins

Gründer und Vorsitzender des landwirtschaftlichenOrtsvereins

Gründer und VCorsitzender des Jagdschutzvereins der Stadt Sendenhorst und des Amtes Vorhelm

1886 Mitbegründer und seitem Schriftführer des vaterländischen Frauenvereins für Stadt und Amt

 

Totenzettel für

Frau Else Gassner geb. Utsch

* 11.06.1875 in Saarlouis

oo Martin Gaßner, Oberst a. D. + 1931

1919 aus Weißenburg im Elsaß ausgewisen konnte sie erst nach 2 1/2 Jahren wieder ein eigenes Heim bewohnen. Seit 1932 lebt sie in ihrer Heimatstadt Trier, 1944 widerum Flucht

am 7. Mai 1948 starb si ein Sendenhorst, wo sie bei ihrer ältesetn Tochter Zuflucht gefunden hatte




 

 

Cattiou

 

 

1677 II 5 Beckumer Bürgerlisten Nr. 2408

Praevia avisatione seint negst folgende aufm ratstuben in bürgerliche beaidung und zum bürger auf- und angenommen worden ... folgt Namensliste

...

Johan Wilhelm Cattio

 

 

1743 Beckumer Bürgerbuch 1806

Anna Catharina Cattio, Berendt Wenners ehehaußfrau, zahlet  die erste halbscheydt der bürgerschafts juar mit 12 - 4- 8

1745 ebda 1829

dieselbe zahlt die  zweite Hälfte

 

 

 

Johann Wilhelm Katthio (besitzt Land vor Beckum; Darlehn 1731)

          oo NN

 

Johan Bernhard                                   Katharina

oo Anna Gertrud Hanewinckel               oo Jodocus Topp       (1731)

Schulmeister Sendenhorst

 

 

 

Bernhard Cattio

Sendenhorster Notar und Schulmeister

gebürtig aus Beckum:

 

         

1725-26 (Armenhaus)

Urkundet mit Notariatssiegel:

   a) in der Stube in der Schule

   b) in der Küche in der Schule auf dem Kirchhof

 

 

1743

Joh. Bernardus Cattiou verhandelt in seiner Behausung am Kirchhof in der  Großen Stuben

 

 

 

Seine Tochter Junffer Cattio Schuljungfer

 

Sterberegister:

14.Sept 1761

Anna Gertrud Hanewinke gt Catjou, vidua hujus Natarii

 

 

Duffhues

 

Genealogie

1. Stephan Duffhues oo Catharina Röwenkamp, Beckum

2. Joan Henrich D. * 14.07.1727 zu Beckum, Paten: Henrich Uphues, Maria Himmersiel

    oo 01.10.1748 zu Stromberg: Anna Margaretha Kock (Koch) * 23.06.1716, Tochter von

    Joan oo Maria Elisabeth Koch zu Stromberg; Paten Hernich und Anna Maria Gasthoff

    + 04.06.1782 zu Sendenhorst

3. Carolina Elisabeth  * 21.05.1750

    Anna Cath. Elis.       09.10.1751

    Anna Lyderina         01.09.1753

    Engelbert Henr.        09.07.1755 (Haupterbe)

    Anna Christina         11.08.1757

      

 

 

Häuser am nördlichen Kirchhof

 

H18 (a20) Kirchstraße 20  Grund freies Eigentum

 

1806 abgebrannt

 

1521 Johan Loer

1632 Goddert Isfording

1663/72 Herman Paschen Bäcker

1711 Henrich Paschedag modo Henrich Schmeddes

1768/87 Bernhard Henrich Spithöver, Schuster - Schatzung 4-6ß

Pastor Kuiper: Paschedag, Duffhues, Spithöver

1796 Bernd Henrich Spithöver, 7ß Schatzung

1806 Joan Dirck Spithöver bezieht Bauholz aus dem Schuffuther Holz

1806 soll Hausplatz zurücklegen

1809 Johann Theodor Spithöver, Schuster und Tgl, 8 Personen (6 Kinder)

1828/40 Bernd Spithöver, Schuster

 

H16 (a18)  Kirchstraße 18  

Eigentümer Kirchspiel Sendenhort Küsterei

 

1806 abgebrannt; 25 Rthlr Unterstützung          

 

1768 Jobst Hinrich Dufhues custos

1807 erhält verbilligtes Bauholz "wegen geretteten städt Papieren"

1809 Joh B. Drees Küster und Notar; 7 Personen

1826/40 Joh Heinrich Phillips

1832 Reparaturen durch die Kommune: Düngergrube im Hofe, Erbauung eines Abtritts (Maurer Schmetkamp 37 Thlr; Maße der Grube 11 x 8 Fuß; 10 Fuß tief; zwei Mauern waren eingestürzt, das Geländer verfault)

1833 Maurermeister Schmetkamp: Auspflasterung des Kuhstalls an der Küsterei mit weisen Knübensteinen

1836 Wohnhaus 41x28,5x11,5  = 850 Thlr    ....

 

1756 Henrich Bonse (Stadtrechnungen)  ===> Henricus Duffhues, Secretarius  (nach Febr)

         Anton Bömer/Beumer

 

Jönsthövel 5 Schulze Bering                           1992 Fritz Gößlinghoff, Sudfeld 14

1. Haupthof eines kleinen Hofesverbandes der Edelherren von Steinfurt mit Unterhöfen in Borbein und Isendorf (Vorhelm). Sadelhof, 1589  ganzes Erbe.

2. 1279  curia dicta (Oberhof gt.) Beyerinchof. Namengebend war die 1289 erstmalig nachweisbare Mi­nisterialenfamilie Beyer. Möglicherweise liegt mhd. beier = Eber zugrunde;   Namen wilder heimischer Tiere hatten  beim niederen Adel eine gewisse Beliebtheit  (vgl. v. Lüdinghausen gt. Wulff;  Wolfskopf im Wappen der von der Hege).

3.1279 Verkauf des Beringhofes durch Edelherrn Balduin von Steinfurt an das Nonnenkloster Kentrup vor Hamm. 1383 Hofestausch Kentrup - Knappe Albert Torck.  Der Hof  wird durch den Tausch ein Lehen der Grafen von Limburg im Besitz der Torcks; seit 1548  Beverförde auf Haus Werries belehnt; erste Belehnung 1421 für Albert Torck zu Vorhelm durch Wilhelm Graf von Limburg.  Der Hof S. Bering blieb bis zur Ablösung der gutsherrlichen Gefälle im 19. Jahrhundert beim Haus Oberwerries.

4. Abgaben an Werries nicht bekannt.  1843 Grundrente an das Domkapitel  6 münst. Scheffel Weizen.  1760 Pastor 1 Düngedienst und Flachs.

6. 1279 Gerhard Schulte in Beyerinchof, 1400 Wilken, Sohn des Schulten to Beyerinch (Einbürgerung Ahlen), 1498 schulte to Beyerinck 8 Pers., 1539 de schulte to Berinck, 1582 Dirk S. Bering  oo Anna Catharina Lossel (+ 1673), deren Sohn  Henrich Schulte Bering (1657-1729) oo 1682 zu Sendenhorst Elisabeth Kerckerinck (1654-1724). 1688 Forderung der Mitgift von Bruder und Schwager Bernhard Kerckerinck (oo Anna Vagedes) aus Haus und Hof beim Zollhaus Albersloh. Tochter Maria Ida S. Bering (*1685) oo Dirk Silling. Bernhard Everhard S. Bering (1733 -.1792) oo Anna Maria Duffhues (+1789).  1843 Bernhard Theodor S. Bering, 1856 Verkauf des Hofes an Wilhelm Gößlinghoff (1858 Erbbegräbnis auf dem Hof),  1895 Heinrich Gößlinghoff, 1932 Friedrich Gößlinghoff  1969 Fritz Gößlinghoff.

 

 

 

 

Teilnehmer der Schnadjagd 1765

 

Um den Besitz ihrer Jagdgerechtigkeit zu wahren und die Schnadjagd von 1736 zu erneuern, hätten sie (die Bürgermeister) die gesamte Bürgerschaft durch die Pförtner zur Jagd einladen lassen. Folgende Bürger sind erschienen: die beiden Bürgermeister, Gerhard Henrich Bonse, Kämmerer, Anton Höne, Lohnherr, Joan Henrich Geilern, Dirck Evert Hölscher, Dirck Henrich Hesselmann, Ferdinand Hesselmann, Joan Berndt Höne, Berndt Henrich Bröker, Alexander Schlencker, Joan Herm Winkelsett, Berndt Henrich Bonse, Joan Wilhelm Bonse, Joan Dietrich Bonse, Joan Hinrich Ahage, Joest Fuest, Jan Berndt Schmidtkamp, Joseph Mertens, Joan Berndt Kohues, Joan Dirck Laick­man, Joan Henrich Bücker, Salomon Ritz, Joan Henrich Berinck, Joan Berndt Berinck, Wilhelm Meitlinck, Anton Haerbaum, Bürger; Conrad Hinrich Schuffueth, ein Junggesell; dazu die Jünglinge Berndt Her­man Geißeler, Caspar Stamkorte, Gerhardt Hinrich Stamkorte, Engel­bert Hinrich Duffhues und Berndt Hinrich Wettendorff.

 

(Protokolliert von Stadtsekretär J H Duffhues im Stadtsbuch)

 

Notare in Sendenhorst:

(angegeben Zeitraum, in dem urk. nachweisbar)

 

1693 Stadtarchiv

Joan Veltman

 

1696/97 Stadtarchiv

Melchior Leopold Langen, Anwalt und beeidigter Gerichtsprokurator; wohl verwandt mit dem gleichzeitigen Sendenhorster Pfarrer Joan Langen         

 

1696 - 1716       Melchior Leopold Langen

1725 - 1726      Johannes Bernardus Cattiou

1726 - 1737      Henrich Benediktus Berg

1722                Anton Schunicht

1751                Stefanus Mertens

1756 - 1781      Jodocus Henricus Duffhues1784 - 1796      Jodocus Hermannus Marmett

1804                Joan Bernard Drees

 

 

 

Everke

 

 

 (nach Schulte Fam.gesch Forschungen I)

 

I. Joan Stephan Everke. Beckum

oo Anna Margaretha Kleypoll

 

II.1  Johann Caspar Everke, Branntweinbrenner 1771 III 28 - 1843 IX 9 (Taufpaten Joan Caspar Kleypoll, Clara Gertrud Barckhaus); Todesursache Schlagfuß

oo 1. 1802 Maria Anna Beumer (Trauzeugen Theodor Beumer, Stephan Everken) + 1. VI. 1805 (38 Jahre, an Zehrung)

oo 2. 1805 IX 3 Anna Klara Marmet (1787 VIII 28 - 1867 VIII 18; Altersschwäche))

 

II. 2 Johan Stephan Everke (Bruder von II.1), Bäcker-Brauer-Wirt, 1774-1854, bleibt im   Stammhaus am Markt in Beckum

 

          - Franz Heinrich E- 1814-1861

          - Stephan E. 1849-1895

          - Bernd E. Dr. med * 1888, oo 1922 Potsdam

 

          ===> Beumer aus Enniger

          Dietrich Kerkloh gt Beumer * 1690 Ahlen + 1779 Enniger

          oo 1727 Kath Elis Linnemann aus Sendenhorst

 

          Beumer aus dem späteren Hause Everke:

          Anna Maria Elisabeth                1767 **

          Anna Maria Katharina               1769 oo Caspar Everke

          Anna Maria Katharina               1770 oo Dr. med Boyers, Wolbeck

          Johan Henrich                           1772 oo Clara Sudhoff (Haus Nr. 202 und 248)

          Johan Bernd                              1774

          Maria Clara Franzsika                1776

          Anna Gertrudis                          1778

          Johan Theodoricus                     1780 oo Anna Cath. Wieler (2. oo Joan Bernd Bennemann)

          Clemens August                        1781

          Joh Bernd                                  1783

          Friedr Carolus                            1785

          Maria Catharina                         1787

 

          ** Maria Elisabeth Beumer  1767 X 8 - 1846 IX 3

             oo Johan Henrich Böcker aus Ostbevern 1767 IX 29 - 1866 V 4 (fast 100 Jahre)

             deren Sohn John Bernhard Böcker 1805 VIII 1868 VIII 15

                        oo 1849 X 9 Gertrud Everke 1820 I 6 - 1890 VI 12

 

  

III.1 Maria Anna Everke

06.01.1807-07.02.1807

 

III.2 Bernardus Everke

* 12.04.1808 + 16.07.1834

Taufzeugen Bernh. Marmet, Elisabeth Böhmer, Frau Bücker

 

III.3 Hermann Henrich Everke

* 11.10.1909 + 18.11.1809

Taufpaten Hermann Henrich Everke aus Beckum (Onkel), Großtante Kocks

 

III.4 Maria Anna

* 11.05.1811

Taufpaten: Maria Anna Kocks, Joan Hernich Böcker

oo Johann Gerhard Bonsen, Posthalter

 

III.5 Margareta Bernhardine Josefine

* 20.08.1813

Taufpaten: Mutter Margareta (?)

oo 1. Franz Peveling, Datteln

     2. Meyer

 

III.6 Stephanus Franziskus

* 22.03.1815 + 05.12.1831 starb als Schüler im Heerde-Colleg

Taufpaten Stephan Everke, Franziska Marmett (Tante)

 

III.7 Cornelia Franziska Henriette

* 19.12.1816 + 15.08.1868

Taufzeugen Franziska Marmett, Henrich Bömer

oo 04.06.1845 Henrich Bernhard Böcker, Sendenhorst. Wirtschafter und Brenner

 

III.8 Anna Margarete Josefine

* 10.01.1819 + 05.02.1819

Taufzeugen Henrich Hermann Everke, Marmett

 

III.9 Gertrudis Wilhelmine

* 06.01.1820 + 13.06.1890

Taufzeugen Kocks, Wilhelm Frye

oo 1849 Hermann Henrich Böcker (dessen 2. Ehe)

 

III.10 Franziscus Mauritius

* 01.06.1822 + 02.09.1822

Taufzeugen Vetter Tyrell, Schwägerin Bennemann

 

III.11 Maria Theresia

* 21.11.1823 + 21.04.1824

Taufzeugen Bernhard Henrich Böcker, Theresia B.

 

III. 12 Wilhelm Bernardus

* 26.03.1825 + kurz nach der Geburt

Taufzeuge Bernhard Everke, Jenny Böcker

 

III.13  Johann B. Heinrich Everke, Kaufmann

* 13. I. 1829 (Taufpaten Bernh Henrich Topp, Maria Anna Bücker) + 1899 II 5, Altersschwäche

 oo Helena Ashölter (Tochter von Eheleute Gutsbesitzer Ashölter, Ameke-Walstedde) +25.VIII 1899

 

Sterbezettel:

Zum frommen Andenken an Johann Heirnich Everke. geborem am 13. Januar 1829 zu Sendenhorst, starb er daselbst am 5. Februar 1899, wohlvorbereitet durch den Emfpang der heligen Sakramente, nach längerem, mit großer Gedluold ertragenen Leiden, tiefbetrauert von seiner Gattin, sienen Kindern, Schwester und Verwandten, im 40. Jahre einer glücklichen Ehe.

(Gebeit, Ablässe; Zu beziehen durch C. H. Pöttken Sendenhorst)

 

Sterbezettel

Frau Wwe Joh. Henr. Everke Helene geb. Ashölter

die Verewigte starb in Walstedde am 25. August 1899 nach kurzem Leiden ,,,

 

III 14. Maria Anna Clara Henriette

* 30.07.1834 + 26.04.1900 Bochum

oo 04.11.1857  zu Beckum: Gerhard Illigens, Kaufmann und Sparkassenrendant zu Beckum

* 27.01.1818 + 22.o5.1879

 

Sterbezettel Wittwe Gerhard Illigens Clara, gebt Everke ... starb am 26. April 1900 im St. Elisabeth-Krankenhause zu Bochum am Herzschlage

 

III.14. 1 Everhard Illigens

* 08.10.1858 Beckum + 22.06.1931 (Sparkassendirektor a.D.)

 

III.15  Franziskus Josephus Bernardus

* 23.02.1827 + kurz nach der Geburt.

 

IV.13.1  Wilhelm Franz Everke, Kaufmann

* 10. VIII. 1862 ~ 12.VIII. (Taufpaten Wilhelm Ashölter, Clara vidua Everke)+ 07.10.1928

oo 1. Ehe Clara Meyer aus Cloppenburg

oo 2. Ehe 27. IX.1900 Paula Rehage (Eltern Sparkassenkontrolleur Heinrich Rehage)

 * 05.10.1876  + 23.07.1958 zu Sendenhorst

 

Stebezettel

Zum frommen Gedenken an Herrn Brennereigutsbesitzer Wilhelm Everke. .... nach kurzem Leiden, tiefbetrauert von seiner Gattin, seinen Kindern und Verwandten im 29. Jahre einer glücklichen Ehe mit Paula Rehage.

Gerade war sein Sinn, voll Tatkraft sein Handeln und offen seine Hand. Die Sorge um seine Familie lag ihm zutiefst am Herzen, Wie seine Vorfahren sah er eine hohe Aufgabe im Wirken für das Wohl der Gesamtheit. Er war Mitbegründer der freiwlligen Feuerwehre seiner Vaterstadt im Jahre 1885. Seit 1907 Chef der Wehr, stand er ihr hi zu seinem Tode als Oberbrandmeister vor, unermüdlich auf ihre Ausstattung zum Schutze von Hab und Gut des Nächsten bedacht. Als Gründer und lanjähriger Vorsitzender des Verbandes Westf. Kornbrenner vertrat er dessen Interessen mit dem Einfluß seiner starken Persönlichkeit. Vornehme Gesinnung und liebenswürdigfes Wesen haben ihm viele Freunde erworben.

 

IV.13.2 Bernhard Heinrich Everke

 * 1864 II 1  ~ 3.II.1864 , + 1899 Haldern , 1888 Priesterweihe

 

Totenzettel: ... von den braven Eltern in der Gottesfurcht erzogen, entschlo´er sich frühzeitig für den priesterlichen Beruf. Seine Ausbildung  erhielt er am  Gymnasium und der Akademie zu Münster und der Universität zu Innsbruck. Am 26. Mai 1888 wurde er zum Priesteer geweiht. Zunächst war er Cooperator des alternden Pastors zu Ottmarsbocholt, dann wurkte er 3 Jahre als Kaplan in Hopsten und 4 Jahre in Leuth. ... Vor Jahresfrist wurde er von einem tückischen Leiden heimgesucht, weshalb er sich in das elterliche Haus zurückziehen mußte. Vor kurzem suchte er Erleichterung im Krankenhause zu Haldern, wo er starb ...

Gott tröste die alte Mutter und die anderen Angehörigen!

 

              

 

V. 13.1.1  Carl Heinrich Everke (Sohn von IV.13.1)

*1902 IX 20 ~ 1902 IX 23  + 07.08.1975

Paten Karl Brandt (Sparkassenrendant Rheine), Thea Rehage

oo 12.09.1935 Erika Kleine, Lippstadt  (*30.12.1912)

 

 

VI.13.1.1.1 Friederike

* 14.07.1936

oo Hubert Beckers

 

VI. 13.1.1.2 Gabriele Barbara Anne Marie

 

* 12.12.1937 + 02.01.1938

 

V. 13.1.2  Helene Maria Everke (Tochter von IV.13.1)

* 24.II.1904 ~ 27. II. (Paten Helene Ehefrau Sievers, Max Illigens)

oo 29. IX. 1925 Reg. Ass. Paul Gutermuth (Sohn von Prof. Max Gutermuth, Darmstadt)

 

 

VI.13.1.2.1 Helene Gutermuth

* 30.06.1930 Darmstadt

 

VI.13.1.2.2. Hans Wilhelm Gutermuth

* 30.06.1930 Darmstadt

 

VI.13.1.2.3  Paul Heinrich Peter Georg Gutermuth

~ 22. IX. 1936 Sendenhorst

Eltern Helene Everke oo Regierungsrat Paul Gutermuth

Paten Major Schunck, Maria Everke Ehefrau Dr. Jungebloet

 

 

 

V.13.1.3  Maria Anna Johanna Paula Everke (Tochter von IV.1)

oo 1906 IV 1 ~ 4. IV. 1906

Pate Johann Eckmann

oo 20.02.1930 Dr. med. Fritz Jungeblodt, Bad Soden im Taunus

 

VI.13.1.3.1 Friedrich Wilhelm Maximilian

 

VI.13.1.3.2 Maria

* 27.11.1932 Frankfurt-Höchst

 

 

1831

Vereidigte Taxatoren, Sendenhorst: Kaufmann Everke

 

Bernhard Fascies

 

Vorsitzender des TUS

             des Heimatvereins

Verfasser zahlreicher historischer Aufsätze

 

1918 II 21

Geusch de Verwaltungsgehilfen Bernhard Fascies zu Sendenhorst um Bewilligung einer Zulage

Seit IV 1917 Vergütung von 100 M durch das Stadtverordnetenkoll. bewilligt: fülle von Mehrarbeit wegen kriegswirtschaftlicher Maßnahmen. Während der 3j. Lehrzeit ohne Verdienst, Schuhmachergeschäft ruht seit dem Tode des Vaters

Unterschrift B. F. Verwaltungsgehilfe

--> vermutlich 1900 *

               1914 Lehre bei der Stadt




Fiehe, Fye

 

         

1617 GV Dom U 422

Herman Fie bürgt mit Diedr Rovekamp für einen Verkauf des Evert Voß Ksp   Sendenhorst.

Er verpfändet sein Haus in S. zwischen des + Albert SChurman Haus O, Merten Schottes Haus W.

 

1634 Fraterherrn U 1766

Joh Fiehe oo Ennecke zu Frencking, Inhaber (Pächter) des Fraterherrenhofes zu S. auf der Nordstraße

(1615 noch Andreas Kolsendorf, freier Pächter des Fraterherrenhofes)

 

1644  Armen U 32

 Dietr Fye Zeuge eines Verkaufs eines Gartenstücks vor S.

 

1645  Armen U 33

Berendt Fye, Bürger zu s. bezeugt Verschreibung an die Armen

 

1648

 Johan Fye Bürger binnen Sendenhorst

 

1665

          1. Dirich Fye, verbrannt Schatzung monatlich 1 Rthlr

          2. Dreß Fye, Arbeitsmann, im Gadem 1/4 Rthlr

          3. Johan Fye, alt und lahm, Einwohner im Fraterhaus

          4. Johan Fye, Ostpfortner, 2mal verbrannt

 

1676

          Johan Fye zahlt 22 d und 1 Molt Gerste = 9 Scheffel Mstr, Zehnt von

          Polingen zu Sendenhorst und 2 Sch Weizen, 1 Molt GErste Mstr = 1 Molt Hafer

          (Überwasser Zehnt)==>Vorgänger Andreas Kolsendorff

 

          1684

          Joh Fiehe mit Korckweg verpflichtet, den Leichweg gegen den Bült und die

          darin vorhandenen Schloete und Sümpfe mit Buschen und Dornen zu bessern

 

          1733

          Empfang Zehnt Überwasser: Bernd Fye 2ß

 

          1756 Armen U 92

          Joh Diederich Fyh, Armenprovisor

 

          1765

          Bürgermeistr Johan Diethrich Fye

 

          1781 Armen U 104

          Joan Drick Fyh zus mit Dirck Herman Wieler Armenprovisor

 

          1789

          Bernd Dirk Fie mit Christian Silling Armenprovisor

 

          1790 Armen U 109

          Bernhard Theodor Fye, Armenprovisor

          1793

 

 

 

 

 

 

 

          Fyhe

 

 

          Einbürgerung der Marina Anna Catharina Schulte Brüning, Ehefrau des

          Engelbert Fiehe, Leibeigene aus dem Ksp Enniger

 

1797-1800

Wirtschafter Joan Wilm Fie pachtete den Garaths Weidekamp für jährlich 59   Rthlr

 

1793-1801

Johan Henrich Fie pachtet von der Stadt einen Bleichplatz nächst der    Westpforten

 

1802 VIII QFGM (Vormundschaften)

Mündel: Franziska, Antoinetta, Joseph, Kinder der verstorbenen Franz Adeler und Maria Anna Grüter

Vormünder Wirtschafter Joan Henrich Viehe aus Sendenhorst

                    Richtrer Lic. Joseph zur Brügge

 




Frenking

Müllerfamilie

 

bewohnte zeitweilig Haus Nr. 198

 

Joan Melchior oo 1760 Anna Gertrud Loverman (Lobberman)

          + 1780           + 1786

beide wohl zugezogen

          Kinder:

          - Bernd Theodor      1761

          - Anna Elisabeth     1763

          - Johann Ludger      1764

          - Katharina Elis.    1767

          - Anna Maria         1769

          - Bernd Heinrich     1772

 

 

Genealogie nach Pastoratsregistern

 

Johan Schürman oo Maria Isphording

Ursula Sudthoff gt Suermann

Johan Volckinck oo Christina Schmitz

Caspar Hölscher oo Maria zur Geist

Bernt Silling Gertrud Hoselman

Ossenkamp gt Höckelmann (Verwalter Gut Wisch)

1715: Berndt Hölscher, Sohn Ferdinand

1724 Dirick Hamers +; Sohn Johann

1723 Berndt Reckforth +; Sohn Dirick

1728 Dirick Hartman +; Sohn Henrich

Anna Cath Vennwaldt, Tochter des Henrich V. oo Henrich Laer, deren

Schwiegersohn Franz ter Helle

Henrich Witte, dessen Schwiegersohn Henrich Greve

1716 Henrich Korckweg +; Sohn Berndt

Johana tor Westen gt Palsterkamp oo 1) Cath. Palterkamp +1712

                                                            2) Anna Marg Höne

Andreas Hintze oo 1)

                          oo 2) Eliabeth Kötters gt Schockemöllers

1720 Franz Droste oo Gertrudt Kernemilch

     Cordt Schuffuht oo Cath Sparenberg

     Kerstien (+ 1716) oo Maria Köckmann

1723 Gerdt Veltman oo Ann Beumer

1722 Johann Nienberg +, oo Elis Hölscher; Als Erben Söhne des Joh Hermann Heese

 

         

1765 Stadtsbuch

Teilnehmer der Schnadjagd

 

          Bernd Dietr Bonse, Bürgerm.

          Joan Dietr Fye, Bürgerm.

          Gerh Henrich Bonse, Kämmerer

          Anton Höne Lohnherr

          Joan Henrich Geilern

          Dirck Evert Hölscher

          D H Hesselmann

          Ferd Hesselmann

          Joan Bernd Höne

          Bernd Henr Bröker

          Alexander Schlenker

          Joan Herm Winkelsett

          B Henr Bonse

          Joan Wilhm Bonse

          Joan Dietr Bonse

          J H Ahage

          Joest Fuest

          Joan Berndt Schmidtkamp

          Joseph Mertens

          Joan Berndt Kohues

          J Dirck Laickman

          Joan Henrich Bücker

          Salomon Ritz

          Joan Henr Berinck

          Joan Berndt Berinck

          Wihelm Meitlinck

          Anton Haerbaum

 

          Conr Hinrich Schuffuth, junger Gesell

          Bernd Herm Geißler

          Caspar Stamkorte

          Gerh H Stamkorte

          Engelbert H Dufhues

          Berndt Hinrich Wettendorff (alle Jünglinge)

 

          2. Tag

          Anton Schmiedes

          Barth Marcus

          B H Bröcker

          Mauritz Schindeler

          Wilhelm Meitlinck

          Joan H Berinck

          B H Ahge

          B Herm Schmitkamp

          Salomon Rietz

          Herman Kammann

          D. H.  Hesselmann

          B D Bonse

          J D Laickmann

          D H Edelinck

          Engelb H Dufhues

          Dirck Bartmann

          Melchert Frencking

          Joan Berndt Feigell

          B H Lüttkehus als Stadtsjäger mit dem Stadtsjagdhorn

 

          Bürgerm Bonse

                         Fye

          Joan Dirck Bonse

          Ferd Hesselman

          Caspar Junffermann

          J H Bücker

          Joan Berndt Bücker

          Joan Dirck Feigell

          Alexander Schlinker

          B H Wettendorff (und weitere, die nicht aufgeschrieben)

 

          3. Tag

          Gerh H Bonse, Kämmerer

          Joh Stehnbicker, Ratsherr

          Balth Suermann

          Joan Adolph Lammerding, beide gewesene Bürgermeister

          J B Schnmitkamp

          J D Laickman

          Caspar Broickman

          Salomon Ritz

          Johan Herm Winckelsett

          Ferdinand  Hesselmann

          Joan Melchert Frenking

          Adres Laickman

          Engelbert H Duffhues

          B H Wettendorff

          B D Junffremann

          B H Lüttkehues

          Dirck Bartmann




Hardenacke

 

 

Im 14. Jh kurzfristig in Sendenhorst wohnhaft; Fernhandel

 

         

Das älteste Bürgerbuch der Stadt Soest, 1302-1449 hg Hermann Rothert MS 58

         

1308 Albert Hardenacke, Joh de Liborich 7 sol fid, Albertus Hardenacke für Her. de Ostwic

1349 Wichbolt de Essel, fid...Ger. Hardenacke

1393 Hans Hardenacke, fid, Rolf Marchgreve, Henrich Plenke

 

 

Ältestes Bürgerbuch der Stadt MS 1538-1660; MS 1930

1637 Nicolaeß Hardenacke, hat eine Bürgerin

 

 

1346 I 6 Lübecker UB II Nr 845

Proconsules et consules ac scabini opidi in Sendenhorst an den Rat zu  Lübeck:

Prudenciam vestram pro Johanne dicto Bertoldinch ministeriali reverendi in christo et domini nostri ep. Mon. nostro conburgensi qui nobis exposuit Brunonem Bertoldinch suum fratrem legitimum, viam universe carnis fere ingressum, ex morte cuius asserit ad e novem marcas lubicenses fere legitime devolutus, quia assertit Dethlevo dicto Clinckroth, vestro concivi Lubicensi per Hermannum d Hardenacke ad custodiendum ad usos suos fere presentates, quas asserit vos ab ipso Dethlevo occasione querre, quam cum domino rege Swecie habuistis, postulasse et sustilisse sincere rogamus

Datum sub sigillo opidi nostri

 

Bürgermeister, Ratsleute und Schöffen der Stadt Sendenhorst an den Rat der Stadt Lübeck:

Wir rufen Eure Einsicht wegen Johann gt. Bertoldinch, Ministerial (Untertan) unseres Bischofs von Münster, unserem Mitbürger, der uns dargelegt hat, daß Bruno Bertoldinch, sein rechtmäßiger Bruder, den Weg alles Fleisches gegangen ist. Aus seinem Tod (Nachlaß) beansprucht er neun Mark lübischer Münze, die ihm rechtmäßig zugekommen sind und die Detlev Clinckroth, Euer Mitbürger zu Lübeck, erklärt, daß  er von Hermann gt. Hardenacke zu seinem Verwahr und zu seinem Gebrauch übergeben, was Euch der gt. Detlev aus Anlaß des Krieges, den ihr mit dem König von Schweden hattet, bestätigt, beansprucht und

... darum bitten wir aufrichtig

 

 

 

1346 VI 24 LÜb UB II 852

Schöffen und Ratmänner in Sendenhorst schreiben dem Rat von Lübeck betr des von diesem konfiszierten Nachlasses + Bruno Hardenacke, daß dieser in  keinerlei Untertanenverhältnis zum Reiche Schweden gestanden. ...presentiam Hennekinus Bertoldink, noster concives et ministerialis seu  vasallus dom. nostri episcop. Mon

...In cuius rei testimonium nostrum sigillum presentimus et appensum

 

(vgl. LüBUB 758 1342: Beschwerde Lübecks wegen Gewalttätigkeiten des  Grafen von Holstein u.a. rovede...van Gherde Hardenacke 14 tunnen Heringes)

 

          Stammbaum in Msc. VI 254:

         

ca 1600

Kanzlist, dann Kämmerer der Stadt Coesfeld, +1625

auch in Coesfeld, Ringenberg, Dülmen

 

 

Sendenhorst.  Durch den Kreisarchivar des früheren Kreises Beckum, Siegfried Schnieder, der im Kreisheimatkalender 1972 ,,Land und Menschen - Ursachen und Zusammenhänge",, des Heimatkreises beschrieb, ist man in Sendenhorst  auf einen Brun Bartolding'Hardenacke aufmerksam gemacht worden.

Der Hinweis, daß der bedeutende Lüibecker Stockholm-Kaufinann Brun Bertolding- Hardenacke aus Sendenhorst stamme, ist archivalisch festgestellt worden von Wilhelm Koppe. Dieser schrieb die Lübeck-Stockholmer Handelsgeschichte des 14. Jhs in Neumünster 1933. Es heißt dort auf Seite 264, unter Anmerkung 1: „Der in Lübeck gestorbene Brun Bertolding-Hardenacke

hatte seinen Bruder Joh.  Bertoldinch in Sendenhorst 9 m vermacht und den Lübecker Hermann Hardenacke zum Treuhänder darüber eingesetzt.  Lübeck zog dann während des Krieges mit Schweden 1346 die 9 m ein; Sendenhorst bestritt dieses Recht, da Bruno in keinem Untertanenverhältniszum Reiche Schweden gestanden hätte. - Der genannte Hermann Hardenacke vermachte in seinem Testament vom 9. August 1362 seinem Verwandten Hinrik Hardenacke in Stockholm 10 m.

Welche Summe Geldes sich hinter der, Bezeichnung „m" verbirgt,konnte noch nicht geklärt   werden. Es dürfte sich aber schon um einen bedeutenden Betrag gehandelt haben, denn in dem genannten Urkunden-buch der Stadt Lübeck ist unter Nr. 845 von 1346 festgehalten,  daß Bürgermeister, Ratsmänner und Schöffen von Sendenhorst dem Rat zu Lübeck wegen der ihrem Bürger Johann Bertolding erblich angefallenen, von dem Rat zu Lübeck  im Zusammenhang mitdem Krieg mit Schweden eingezogenen Sunme Geldes schreiben. Unter Nr. 852 des Urkunden-Buches aus dem Jahr 1346 schreiben die Schöffen und Ratsmänner in Sendenhorst dem Rat zu Lübeck in Betreff des von diesem konfiszierten (eingezogenen) Nachlasses des Bruno Hardenacke, daß letzterer in keinerlei Untertanenverhältnis zum Reich Schweden gestanden habe. Wie auf Anfrage des Heimatvereins Sendenhorst vom Archiv der

Hansestadt Lübeck mitgeteilt wurde, wird in der zweiten Urkunde derBruder Henning Bertolding in Se denhorst „Brun Hardenacke" genannt, währand er in der ersten Urkunde als „Brun Bertolding", erscheint.  Der Name,,Hardenacke" kam in Lübeck im 14. Jahrhundert recht häufig vor.  Andere Hinweise auf.Beziehunqen der Hansestadt Lübeck zu der Stadt Sendenhorst sind archivarisch in der Hansestadt Lübeck nicht bekannt.

Es war auch nicht möglich, in Lübeck mehr über Geburt, und Leben des Brun (Bruno) Bertolding Hardenacke aus anderen Quellen in Erfahrung zu bringen.  Offenbar ist ein Bildnis von diesem bedeutenden Lübecker Kaufmann ebenfalls nicht mehr vorhanden.

Für die Stadt- und Heimatgeschichte von Sendenhorst ist dieser Archivfund mehr als interessant.  Zum einen deswegen, weil man auf diese Art und Weise nach mehr als einem halben Jahrtausend auf diesen bedeutenden Sohn der damals noch sehr jungen Stadt Sendenhorst - sie bekam im Jahr 1315  die Stadtrechte verliehen - aufmerksam geworden ist, und zum anderen, daß bereits im Jahr 1346 Bürgermeister, Ratsmänner und Schöffen der Stadt Sendenhorst die Rechte, ihrer Bürger der Hansestadt Lübeck gegenüber wahrzunehmen wußten.

Vennutlich,wäre der Sendenhorster Brun Bertolding Hardenacke nicht so nachhaltig in Vergessenheit geraten, wenn seine Geburtsstadt im späten  Mittelalter nicht immer wieder von verheerenden Brandkatastrophen heimgesucht worden würe.

 

Alfred Mefus in WN vom 29. Juli 1996

__________________________________________________________



Beigeordneter der Stadt Sendenhorst Bernhard Herweg

 

 

1924 VI 14

Wahl des Hotelbesitzers Bernard Herweg als 1. Beigeordneten

(1879 zu Handorf *)

 

1930 I 14

Wiederwahl des Gastwirts Bernhard Herweg zum unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Sendenhorst

 

1933 IV 12

weitere Wiederwahl Herwegs

 

1933 XI 10

LR macht Bestätigung vom Nachweis der arischen Abstammung abhängig. Darauf werden Kirchenbuchurkunden aus Handorf beigebracht:

1881 Ackerer Johann Bernard Pröbsting oo Maria Theresia Eggert zu Münster-Mauritz

1878 Kolon Johannes Theodor Herweg oo Anna Maria Gertrudis Beermann, Handorf Dorf

1882 *Anna Bernardina Pröbsting; Handorf Dorf 22

1879  VI 18: *Johann Bernard Herweg; Handorf, Dorbaum 6

 

25. I. 1938

Hotelbesitzer Bernhard Herweg +, Nachruf der Stadt

Reg MS 1553

Bürgermeisterstelle 1905-1934

Wilhelm Hetkamp

 

1895

Wahl des Amtsgehilfen Hetkamp zu Wessum zum Bürgermeister von Sendenhorst

          

1904 XI 4       

Münster führt Disziplinarverfahren gegen Hetkamp durch:

- Sein Verlangen, trotz Ablehnung durch das Kuratorium                         

die Reisekosten sich  zu verschaffen, zeugt von wenig                           

Takt und von unwürdiger Sucht nach Geld

- Grobe Eigenmächtigkeiten lassen auf starken Hang zur  Bereicherung schließen (jedoch keine Pflichtwidrigkeit  nachzuweisen)

 - Einstellung des Verfahrens, Zurückstelllung der  angestrebten Ernennung Hetkamps zum Amtmann- Vorwurf, er habe u. a. für die Stadt Zementrohre  gekauft, und auf eigene  Rechnung weiterverkauft.

===> ausgesprochene Feindschaft zwischen Bürgermeitser und Stadtverodneten, die in persönliche Gehässigkeiten ausartet.

 

1905

Vernehmung Hetkamps durch den RP: Verbleiben Hetkamps in Sendenhorst ist unmöglich; freiwilliger Rücktritt nahe gelegt.

 Klage gegen Redakteur Klostermann auch in der Berufung verworfen.

 

1907 IV 2

Ablauf der Wahlperiode. Besoldungserhöhung; da Besoldung zu gering, als daß  sie dem Bürgermeister einen auch nur eingermaßen standesgemäßen Lebensunterhalt gewähren könnte.

 

1906

Stadtverodnete diskutieren, ob Landgemeindeordnung einzuführen sei, und die  Stadt dem Amt Vorhelm zuzuschlagen.

Problem Steuern; Planung von Kanalisation und Chausseebau

 

Amtszimmer im Rathaus 6x5.5m; erstmals Erwähnung einer Neubauplanung

 

1906 X 5

Nach Regelung der Gehaltserhöhung Neuwahl des Bürgermeisters Hetkamp

          - Grundgehalt 2400 M

          - Alterszulage jeweils 200 M

          - Bürohilfe 800 M

          - Dienstaufwandsentschädigung 350 M

          - Dienstwohnung 300 M

 

1907 VI 1

Einstellung einer geeigneten Bürokraft

 

1908

Schreinermeister Gerhard Kottenstein, Sohn des Polizeidieners wird wegen Beleidigung Bürgermeister Hetkamps zu 50 M Strafe verurteilt.

 

1909

Bürogehilfe Wilhelm Kleinhans, Südstr. 156

Streit wegen Büroschlüssel

 

1910

Ermittlungen gegen Dr. Geiping wegen Meineid

 

1911

Beschwerde Everke/Jaspert wegen Bürgermeister

 

Kanalisation der Stadtgräfte oder Grabenstraße

 

1915

Hetkamp stellt häufig Urlaubsgesuche zum Besuch des Bades Herzlake, Hannover

 

1916

Mit ärztlichem Attest Genehmigung des Urlaubs (schweres Herzleiden)

 

1916 XII 12

Beigeordnter Ramesohl:Zum Ankauf von Werkzeugstahl zur Bearbeitung von Granaten in meiner Fabrik betreibe ich eine Reise ins Industriegebiet

Laufende Geschäfte übernimmt Stadtsekretär Kleinhans

 

1916 XII 30

Bürgermeister Hetkamp + (50 J); Frau Maria Hiemann; keine Kinder

 

 

Hierzu Zeitungsartikel "Die Glocke" vom 08.12. 1881

(Verfasser nicht bekannt)
"Bürgermeister Hetkamp schrieb ein großes Stück Stadtgeschichte"

 

geb. 17.10.1866 zu Ahuas

oo Maria Hiemann aus Herzlake (Kreis Meppen)

02.04.1885 Amtseinführung durch Landrat Hoffmann

 

Projekte in Sendenhorst:

- Zuschüttung der restlichen Stadtgräfte

- Neupflasterung fast aller Straßen, statt Kiesel Kopfsteine

- Bepflasterung der Gräben

- Bau mehrerer Chausseen

 

- Eisenbahn 1903

- Kanalisation

- El. Energieversorgung

- Bau des Rathauses

- Promenaden (wegen 1. Weltkrieg nicht vollendet)

 

Kriegswirtschaftliche Maßnahmen:

- Versorgung der Bevölkerung mit Brotgetreide

- Bezugscheinpflicht

 

Verwaltung

- Stadtrentmeister Wilhelm Kleinhans

- Lehrling Fascies

- Fußgendarmeriemeister B. Strauß

- Polizeidiener B. Pieper

- Wegewärter Kaspar Becklas

- Nachtwächter H Saerbeck

 

Gründer des Ziegenzuchtvereins (1901) und des Kreisziegenzuchtver-bandes Beckum, Mitbegründer des Provinzialverb. der Ziegenzuchtvereine Westfalens

 

Schwere Krankheit, Kur in Salzuflen ergibt keinen Erfolg

Hetkamps Wirken wurde zeitweilig zum Erfolg für die benachbarten kleinen Gemeinden.

 

 

 

 

________________________________

 

 Hobelremen

 

         

nach 1300 Sendenhorster Freie

 

Namensherkunft von Rameshövel = Hövelramen = Hobelremen (?)

Lage des Hofes in der Bracht, Ramshövel

aber auch nach WUB VII:

 

Hobel (Hubel)-reme, Gottfried, Ritter 1256-68

Söhne Gervasius und Eberhard 1268

( U a Zeuge im Raum Soest und Verkauf an das Kl. Flaesheim)

 

1268 WUB VII 1295

Ritter Gottfried genant Hobelreme verkauft an Flaesheim (Olfen)

 

1318 IX 4 (WUB VIII 1293)

Knappe Henricus  dictus  Schredere verkauft mit Zustimmung seines Vaters Hermannus, seiner Großmutter  Elizabet, seiner Tanten (patruarum) Sophia und Mechtildis, seiner Schwestern Blidradis und Mechtildis, seiner Gattin Cristina, des erstgeborenen Sohnes Hermannus der übrigen Erben dem  Kloster in Kentrup (Keynktorpe) extra muros Hammensis die Kusteshove villa Osterwich Ksp Ahlen, nebst zwei Kotten und Zubehör für 65 Mark als Eigentum und verzichtet auf das Gut vor dem Freistuhl. Henricus Schredere verzichtet auf die seit langer Zeit aufrecht erhalten Ansprüche auf die Hofe Berchem.

Bürgen gegenüber dem Kloster: Hermannus de Mervelde junior, miles, Thidericus dictus Harmen, Rutgerus dictus Klot, Rodolfus de Hetvelde, Goscalcus van der Angele, Albero Polyngen, famulis.

Acta est  ...  huis venditionis manumissionis, resignationis et totius premisse effestucationis ... presentibus liberis nostris: Johan de Rynchoven, libero comite nostro, Johanne dicto der Meghedesone, Levoldo de Kulsinctorpe, Henricus de Schegtorpe, Herman de Righove, Wulphardus filio eius, Reyneken de Meldinchoven, Johanne ibidem de Egelbertyng, Johan filio Webelen in Rameshovele, Wulphardo ibidem Johanne Hoykeman, Hermanno dictus Hobelrey, Henrico de Vrylwych, Henrico de Berhorst

qui simul via et una voce eodem loco et ipso tempore dicta bona nostra propria esse et fuisse plenare secundum fidem suam fatebantur.

Presentibus etiam viris honestis: Egelberto de Herborn, Conrado nato suo, Godfrido et Alexandro dictis Volenspet, Johanne dicto Klot, Thiderico dicto Hame et Hermanno de Mervelde juniore, militibus

Wiscelo de Galen seniore, Gherhardo de Berstraten, Thiderico dicto Klot, Lubberto de Vorsem, Eg. de Altena, Godscalco de Hesnen, Rutgero de Herborn, Brunone dicto Pil, Godscalco de Unctorpe, God. dicto Kolven, Elrico de Castro, Antonio de Marboldinchusen, Egelberto de Horne, Antonio de Afforde, Brunone de Estene, Theomone de Buckeslo, God. de Berge, Richardo filius eius, Lamberto de Wildeshorst, Johannes de Sprinken, Richardo Vohs, Lamberto de Worden, Johanne de Sveve, Johanne dicto Sanne, Hugo de Netherberge, famulis

Everhardo sacerdote, Svedero clerico cum fratre Gerhardo converso

Es siegeln: Graf Engelbert von der Mark WS 11,1, der Aussteller WS 168, 1,Engelbertus de Herborn WS 203,3, Johannes dictus Klot WS 189,7,Godefridus Volenspet WS 185,1, Alexander Volenspet

 

 

 

1318 WUB VIII 1293

Die Schröder verkaufen Kentrup die Hufe Kusteshove in Östrich (Ahlen) als freies Eigen

presentibus (liberis nostris): ... Hermanno dicto Hobelrey

 

 

Höcker

 

Im 16. Jh besitzende Familie in Sendenhorst (Kaufleute)

Nach ihnen benannt der Höckerskamp

 

1514 Mensing U 59

Vor Bürgermeister, Schöffen und Rat verpachten Johan Loer und Gese ein Gartenstück bei der Nordstraße zwischen dem Freistuhl und dem Sengehennehaus an Johan tho Beckentorpe oo Catharina.

Die Pächter dürfen ein Haus errichten und mit Hypotheken belasten.

Pacht 1 ½ Hornsche Gulden

Verkaufsrecht (auf das Haus) gehört dem Johann Loer

Zeugen: Johan Hocker, Evert Bodeker

 

 

 

 

 

 

 

 

Hölscher

 

 

1744 VIII 1

In Gottes Nahmen Amen. Zu wissen sei hiemit jedermänniglichen. daß im Jahr nach des Heil. Herrn, unsers Einzigen Erlösers und Sehligmachers Jesu Christi tausend Siebenhundert Viertzig vier, Indicatione Septima regnante Caroli Nominis septimo Romanorum Imperatore semper Augusto, den ersten Tage Monat Augustii vor mihr zu endgeschriebenen dazu absonderlich requirirten offfenen und immatri-culierten Naotario und gezeugen unterbemelt persönlich kommen und erschienen seind die Gerbrüder Dirck, Everhard und Johan Henrich Hölscher, Bürgern und Eingesessene dahie zu Sendenhorst, so dan deren Schwester Ursula Hölscher, von Johansen Hölscher und dessen abgelebter Ehefrau Catha-rina Surman sehlig ehelich gebohrene Kinder und haben also erschienden für sich und ihre mittbe-stimbte öffentlich hiermit angezeigt und ... gegebenm, daß ihr erstgemelter Bruder Dirck Everhard Hölscher vor Eintretung der Ehe mit Maria Catharina Strüve den elterlichen, allhie zwischen Feigelers und Horstmans Häusern am Kirchplatz belegenen Behausung sampt ein außer der Ostpforten bele-genes Wallstück Gartenlandes und eines Mannstädde in hiesiger Kirchen unterm Thurm , wie denn auch eine Frauwenstädde an der Süden Seydten dieser Kirchen in der dirtten Bank für zwey-hundert Rthlr angekaufft respective in Besitz genommen und mit dem Beding überlassen, daß sie, die Eheleute Dirck Everhardt Hölscher und Maria Catharina Strüve Ihren Vatter Johan Hölscher verpflegen mit Essen und Trincken versorgen und mit reinen Kleidern versehen sollten, daß nöthige Linnen und Wüllen der Vatter sich aber selbst anschaffen solle, daß - darüber Errichtetes aber wäre verlegt oder vielleicht gar verloren, gleichfalls die Eheleuthe Dirck Everhard Hölscher und Maria Cath. Strüve sich hiebey beschwert, daß es ihnen zu nachtheilig und zu wenige wärem de Vatter Joahn Hölscher für jährliche Abnützung bey Setzung fünff reisen Landes und den Steinweges Garten und den kleinen Garten in der bitteren stege, si zegit der hiebey erscheinende Vatter Johann Hölscher öffentlich an, daß er ein Stücke Garten, Süden aus vor Sendenhorst bey Clara Schomakres Gartenlandt auf die Spanniergärten liggen hätte, welche stücke gartenlandes er, Vatter, seinem Sohn Dirck Everhardten  gegeben mit diesem Beding, daß sein Sohn Dirck Everhard und dessen Frau Zei tseines Vatters Leben zu seiner Verpflegung abnutzen solle, nach des Vatters Todt nd Absterben solte daß Kind Johan Bernad Hölscher solches zu seinem Besitz ankleben und erblich behalten. Diesernach zeigten sie, Gebrüder und Schwester Hösclher obg. an, daß sie sich vereinbart, den halben Keller  zu des kleinen Häuschen Erbe zu behalten, dessen solte der Keller abgemacht werden. Der andere halbe Keller solle bey das Principalhaus verbleiben. Nach Absterben des Vatters wolten sie die Ländereyen in drey Theil vertheilen, das Haus aber, der halbe Keller und die Wallstücke, das Stücke Gartenland, welches Dirck Everd seinem Sohn Joahn Bernard Hölscher zur padengabe gegebn sampt den Kirchenstätten ausgenommen. Eheleute D. E. Hölscher und M. C. Strive erschinen, gelobten und versprachen, den Vatter Johan Hölscher gesetzer massen für abnützung lbgemelter Gründe zu versorgen mit Essen und Trincken und reinen Linnen zu versehen und zeitlebens zu verpflegen,

(folgt lat. Formel, mit der die Richtigkeit des Vertrages und der Auschluß von Täuschung und List bezeugt wird)

Actum Sendenhorst in Johannes Henrich Hölschers Behausung ins Norden an der Weststraßen belegen, in Stuben, anwesend Johan Henirch Ahagen und Meiter Jorgen Molkenbuhr als Gezeugen hiezu sonderlich beruffen und erbeten im Jahr, Indication, Monath, Tag un Orth wie vorhin

                                   Von dem Protokoll wurde ein beglaubigter Auszug angefertigt und                                         unterschrieben

                                   Johannes Bernardus Cattio, öffentlicher und eingeschriebener und von den                              Parteien bestellter Notar.

 

Stammbaum

 

 

                                   Johann Hölscher

                                   oo Catharina Suermann +vor 1744

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Dirck Everhard                         Johann Henrich                                               Ursula

oo Maria Cath. Strüve

 

------------------------------        ---------------------------

Joan Bernard                            Anna Angela

                                               oo Theodor Reckford, Wirtschafter zu Werne

 

 

 

2. Wohlgebohrener H.

Anwaldt des Theodor Reckford, Wirthsschafterers zu Werne, und der Annen Angelen Hölscher daselbst,  Klägern wider den Joan Bernard Hölscher und Joan Wilhelm Frye in Sendenhorst, muß Euer Wohlgebohren unterthänig vorstellen, wie daß

 

1. wahr, Principalens Theodor Reckforts Schwieger Großvatter und Mitklägeerin Annen Angelen Hölscher Großvatter ein zu Sendenhorst am Kirchhoff belegenes Haus besessen habe.

2. wahr, selbioger Seinen beiden Söhne Joan Henrich Hölscher, ppalens Schwiedervatteren und Mitklägerinnen vatter, so dann dessen anderen Sohn Joan Everd Hölscher das Eigenthum solchen hauses, seiner Tochter Johannen Elisabeth Hölscher aber die lebenslängliche Wohnung arinnen vermacht habe.

3. wahr, die Johanna Elisabeth Hölscher dasselbig anjetzo zu ihrer Wohnung nicht mehr benöthiget gewesen, und

4. wahr, selbige deshalben zufrieden gewesen, das bemeldtes Haus von den heredibus proprietatis verkaufet und das pretium pro rate unter selben vertheilet werden mögte.

5. wahr auch, beklagte solches Haus an den Krameren Bartels zu Sendenhorst für 100 Rthlr beretis verkauft haben

6. wahr, selbige die Halbscheidt dieses pretii ad 50 Rthlr bereits empfangen, die übrige Halbscheidt aber näcstehns an ihnen ausbezahlt werden soll.

7. wahr aber, von Principalen Schwiegervatter und resp. Mitklägerinnen Vatter vier Kinder, so dann von Ppalnes Oheim Evert Hölscher ebenfalls vier Kinder vorhanden gewesen, mithin

8. wahr, als ppalen jeder fürhaupts ein achtel des Kaufpretii gebühren

9. wahr, aber beklagte solche an ppalen herauszugeben sich weigern mit hin

10. wahr, solche genöthiget seynd, die richterliche Hülfe hierweder anzuflehen.

 

Wie nun obige puncte unleugbar und allenfalls erweißlich sind, so gelanget an Euer Wohlgebohren Anwaldts unterhtänige Bitte, Beklagte zur Auszahlung des unter Principalen zu vertheilnden vierten Theils dieses kaufpretii nebst Ersetzung der verusachten Gerichskosten anzuhalten und zu mehrerer Sicherheit die nicht ausbezahlte Halbscheidt ad 50 Rthlr zu sequestieren, auch desfalls wieder die Ankäuferen Kramern Bartels Mandatum ad deponemdum residuum pretii günstig zu erkenne, dfarüber

E. Wohlgeboren untergebener

Dr. B. H. Marmet, Procurator

 

Unschrift:

Copia direcit

insiuierter Beklagten mit dem Befehl, Klägern vor den nächsten Gerichtstag, den 27ten klaglos zu stellen, oder alsdann seine Einreden einzubringen

Münster, den 15. October 1783

J J E Boichorst

 

17. October 1783 zugestellt

 

Copia Supplico

in Sachen Dirck Henrich Reckford und Anna Angela Hölscher zu Werne, Kläger. wider Joan Bernard Hölscher und Wilhelm Frye zu Sendenhorst, Beklagte

 

Horstmann

 

Brennereibesitzer und Käufer des Gutes Deitkamp (um 1843)

 

Ursprung Kotten Nientiedt in Sandfort an der Albersloher Grenze

 

 

1926 2 Juli (Die Glocke)

»Ich hat  einen Kameraden, einen bessern find'st du nicht. Am morgigen Sonntag vollendet Gutsbesitzer Theodor Horstmann sein 85. Lebensjahr (folgt Lebens- und Hofesgeschichte ähnlich wie bei folgenden Nachruf.)

genauer: kämpfte 1866 in den Gefechten bei Dermbach, Kissingen, Hammelburg, Aschaffenburg, Tauberbischofsheim und Würzburg. Er ist der älteste der hiesigen noch lebenden Veteranen.

Fünf Söhne studierten auf dem Laurentianum in WAF, davon ist einer Theologe geworden, der zweite starb während des Studiums, der dritte wurde Jurist und ist als Finanzamtsvorsteher tätig., der vierte wurde Arzt währen der jüngste Landwirtschaft studiert hat und jetzt ein größeres Gut am Rhein leitet, zwei Söhne bewirtschaften den Hof, einer ist als Kaufmann im Paderborner Lande tätig. Eine der beiden Töchter wurde Lehrerin, eine heiratete auf den alten Hof Tergeist.

 

1930 Januar 20

Brennereibesitzer Theodor Horstmann+

Aus dem Nachruf:

Der 89jährige starb nach einem Schlaganfall.

War seit längerer Zeit die älteste Person der Kspgemeinde und der älteste Veteran.

1863 Soldat beim Hohenzollernschen Füsilierregiment Nr 40 in Trie, machte den Krieg gegen Dänemark nicht mit, das seine Division nicht mobil war, rückte dagegen 1866 als Unteroffizier ins Feld und  und nahm an den Schlachten teil.

Nach seiner Rückkehr aus dem Felder wurde er 1871 Mitbegründer des hiesigen Krieger- und Landwehrvereins, dessern Vorstnad er mehrere Jahrzehnte lang angehörte.

1878 Mitbegründer des Landw. Lokalvereins

Mitglied der Amtsversammlung des Amtes Vorhelm, des Sparkassenzweckverbandes

Schiedsmann

»Doch blieb er trotz der vielen Ehrenposten immer der schlichte Bauersmann und besorgte Hausvater, dem das Wohlergehen der zahlreichen Familie alles galt. 7 Söhne schickte er in den Weltkrieg, Alle sah er nach und nach glücklich wieder heimkehren.  Aber der Mutter war über die Sorge für die Kinder das Herz zerbrochen. Sie gehörte zu den tapferen Frauen, die reichen Kindersegen noch nicht als Last empfanden. Mit ihren drei Nachbarsmüttern schenkte sie den Vätern 50 Kinder ... starb 1929.«

Ein Stück Heimatgeschichte geht mit dem Verstorbenen verloren.  (folgt kurze Geschichte des Hofes)



Familiengesch. Forschungen I (SChulte)

 

          Familie H}gemann, Sendenhorst

 

          1678 Hermann Suermann oo Marg. H}gemann aus Albersloh

          1709 Jacob H, oo in Sendenhorst

 

          Johann H. M}ller in Sendenhorst, 1660 - 1722 (zu Sendenhorst)

          als M}ller nachgewiesen 1687-89

                                  1699-1722

 

          Henrich H. auf Nientiedts Kotten, Ksp. Sendenhorst 1691-1700





 

 

Familiengesch. Forschungen I (Schulte)

 

          Familie Hügemann, Sendenhorst

 

          1678 Hermann Suermann oo Marg. Hügemann aus Albersloh

          1709 Jacob Hügeman oo in Sendenhorst

 

          Johann Hügeman, . Müller in Sendenhorst, 1660 - 1722 (zu Sendenhorst)

          als Müller nachgewiesen 1687-1689

                                                  1699-1722

 

          Henrich Hügeman auf Nientiedts Kotten, Ksp. Sendenhorst 1691-1700

 

Kleinhans

 

1919 X 16

Rentenanspruch der Frau Maria Kleinhans geb. Bartmann, Nordgraben 275 wird von der VersA Westfalen anerkannt

 

 

Hauhalt 1929

Stadtrentmeister WilhelmKelinhans

* 15.03.1883

verheiratet, Kinder

- Josef   * 10.02.1918

- Elisab  * 09.08.1924

- Bernard * 17.04.1926

Ortsklasse C, Besoldungsklasse 4b; 19.Besoldungsdienstaltersstufe

Grundgehalt   4800

Wohnungsg.     648

Stellenzulage  500

Kinderzulage   780;Gesamt 6728 RM




Knoep

 

Wappen 1360 (Freckenhorst 143):

Cnop gt von der Rodenlewen, 3 Schellen 2:1

 

 

1303 V 28 WUB VIII 130

Bernhardus de Bilrebeke, can Mon, erklärt, quod Engelbertus de Herborne, miles, casam ac aream sitam in Herborn a Hinrico dicto Birman emtionis titulo comparavit, diesenKotten resigniert habe. Der Kotten wird Conrad von Borgelen, Knappe des Engelbert von Herborn gegen 2 den Wortgeld übertragen
Zeugen: Adam de Sodinge famulus domini comitis de Marca, Lubertus Cnop, civ Mon, Petrus de Schaphusen.

 

1332 Ägidii U 102

Knappe Otto de Vos verkauft Rente im Ksp Emsdetten an Ägidii

Z:  ... Henrici Knop, famulis

 

1384 VIII 17 UB Ägidii 199

Everhardus dictus Veghel, carpentarius, Bürger zu Münster, bekundet den Kauf einer Hofstätte in Münster von dem Thesaurar Lambert Voes

Auf seine Bitten siegeln Henricus van den Rodenlewen und Gotfridus Travelman

Siegel Rodenlwesen: S’HENRICI CNOP (im Wappen drei Schellen)

 

1468 BE UB 78

Albert Rodelewe und Frau Gerte, Bürger zu Beckum, verkaufen dem Hl.Geist Hospital eine Rente aus ihrem Land vor der Stadt

         

1498/99 Willkommenschatzung:

Johan Knoep 3 Personen (Sendenhorst)

 

David, Goldschmied zu MS

* ca 1520 als Sohn des David und der Merge Isermanns;

lernte bei Peter Wyler: oo Kath Köplin

berühmt: sein Sohn Heinrich in Frankfurt; hierzu

 

Ernst G J Knoop. Neues über den Goldschmied Heinrich Cnoep aus Münster i. W. und sein Geschlecht; Westfalen 25 (1940) S. 105-114

M. Giesberg, Die Prachtharnische des Goldschmieds Heinrich Cnoep aus Münster i. W. , Straßburg 1907

===>Geisberg hält eine Abstammung aus Westfalen für möglich

    wahrscheinlich Sendenhorst ? !

       

David Knoep Goldschmied aus MS, stellte Schmuck und Edelsteine für das schwedische Königshaus her.

Setzte 1568-1571 2489 flämische Pfund um.

+ 1602 Frankfurt

 

Geisberg, Die Goldschmiedgilde in Münster in: WZ 72 (1914); hier S. 205f

Nr. 14 David Cnoep

Cnoeps Familie stammt vermutlich aus Sendenhorst

Grabstein auf dem St. Peterskirchhof zu Frankfurt 1520-1602

Eltern David Cnoep oo Merge Isermans

vier Lehrjahre in MS bei Peter Wyler (1546ff)

bis 1553 Gesellen und Wanderjahre

oo Kath Köplin, Tochter Peter K. oo Katrine Wilers (nicht mit dem 1599  hingerichteten Falschmünzer identisch)

3 Kinder: Johan Knoep Dr. jur in Bologna und Rom

                Kaspar begründet Linie in Nürnberg (Knopf)

                 Heinrich, Meister der Prachtharnische

         

David Knoep noch 1571 in MS als Kupfergeldschläger (Münzemeister)

siedelte dann nach mehreren Reisen nach Frankfurt über. ....

 

 

 

 

 

 

1320 IV 17 Havixbeck WUB VIII 1407

Schöffe vor dem Freistuhl Havixbeck...Ottone dicto Knop...

 

1320 ?

Ludolph Knop

 

1360 Freckenhorst U 143

Der mstr Bürger Albert v d Rodenlewen tauscht mit Freckenhorst

Grundstücke

Umschrift des Siegels: S..Alberti dicti Cnop

Siegelführer wohnte offensichtlich in einem Hause, das nach einem roten Löwen genannt wurde

Ursprüngliches Wappen drei Schellen

===> Wappen Schenking ähnlich ! =>Schenctorp

   

Beitr. zur Gesch der Stadt und Grafschaft Steinfurt

I Döhmann Die Burgmannen von Steinfurt:

Schenking, Beiname Clupel (Bei Borghorst ?)

Wappen drei umgekehrte Becher 2:1

Knop

Wappen drei Schellen 2:1

 

1375 Rentregister Elis. zur Aa

- Nachträge von zwei späteren Händen zu einem Haus uppe den Bulte:

  des Roden - nu Johan Knop de spelleman

- Haus auf der Loerstraße (Ksp Ludgeri) Nachtrag Johan Knop

- Ksp [gidii: ute Albertes hues thon Roeden lewen 1 Mark (uppe der

  Koningstrate

 

1384 VIII 17 UB Ägidii 199

Henrich van Rodenleven besiegelt den Ankauf einer Hofstätte in Münster

S: S'Henrici Cnop (im Wappen 3 Schellen) = Rodenlewen; genannt nach dem Hauszeichen  rote Löwen

 

         

Knop in Sendenhorst:

1410

Frederune v Hassel verkauft Gerd Knop den Hasselmanshof

 

1433

Gert Knop zus. mit Johan ton Santweghe Bürgermeister

 

1440 Mensing U 15

Gerd Knop mit Hinrich Kuntscap standnote des Gerichts (Stadtrichter Hinrich van Lembeck)

 

1441

Gerd Knoep, Bürger zu S. kauft für 24 Jahre Arndes Hove van Hassele to  Schenctorp

 

1468

Haus am Kirchhof wird durch Hinrich de Ketteler an Joh Loer verkauft.

Lagebeschreibung Herman Schonaker, Hinrich Knop

 

1474

Joh Knop+, Hasselenhof fällt an den Bischof zurück

 

1475

Helmich Knopes oo Gese verzichten auf Knopes Hof zugunsten Rentmeister  Gerd Ocken

 

1484

Hassen- oder Knopeshove

 

1517/30

Joh Knops Haus an der Weststraße bei Evert Santweghe

 

1499 Kindlinger UB I 23

Bestätigung eines Briefes des Freigrafen Klaus v Tecklenburg

Z: u.a...Bernde Knope, Johann den Straten gt Bodeker...alle Sendenhorst

 

1532 Fraterherren A43

Bernt Knope up Hamershusen, hovetman, stellt Ansprüche an die von seinem Vater nachgelassenen Güter in dem kerspel Sendenhorst als myt namen de Knopes hoffe. Seit Vater war zeitlebens Meisterkoch in dem Schloß zu Delmenhorst. Berndt hat die Unterstützung des Rats zu Lübeck, auch Schloß und Land Bornholm in den Reich zu Dänemark.

 

1533 ebda

Berndt Knop, Droste und Vaget uppe Bornholm und Hameshusen (wiederholt seine Ansprüche)

 

1468 BE UB 78

Albert Rodelewe oo Grete, Bürger zu Beckum verkaufen Rente aus Land vor der Stadt

 

1568 QFGM II S. 134

Toversichtsbrief wegen des natürlichen Sohnes der Aleke Lubbertz, Herman Knoeps

 

1574 QFGM II S. 59

Augustin, Elsa, Helena und Cathrina Vurkinder des Hans Koeplin,

muntzmeister

Als Vormund für die Sippe wird bestellt:M. David Knoep, Heinrich

Kleinenborch-Herford

 

1628 Mensing U 177

Vor Notar Herman Conerdingh überträgt Henrich Knop, Bürger der Reichsstadt Frankfurt, an Rudolf Burmeister, Alderman der Stadt MS oo Agnes Langerman eine Schuldverschreibung von Rudolf Ralle oo Engele Averhagen

Die Verschreibung stammt aus dem Erbe des Vaters David Knop und ist auf ihn und seinen + Bruder Henrich Caspar übergegangen (Verschreibung von 1591)

 

 

Kocks

         

Notar, Bürgermeister zu Sendenhorst

Konnubium Kocks - Marmet - Langen - Schmedding; später Bonse, Böcker

 

 

I. Joannes Bernard Kocks, Ratsherr zu Olfen (consul Olfensis)

* ?

oo Anna Margaretha Heerde 1717 V 25

* 1695 XI 7

 

II.1 Johannes Henricus Anton Kocks

* 16. III 1718 zu Olfen + 15. VI. 1791 zu Sendenhorst

oo 1768 Wilhelma Cornelia Frentrup aus Bocholt

* 10. VII 1734 Bocholt + 17.II. 1788 Sendenhorst vgl  Sterberegister Sendenhorst:

Wilhelmina Cornelia Frentup conducta Kocks (aus Bocholt, * 1734)

 

II.2 Maria Elisabeth Kocks, später Devotesse in Sendenhorst (vermutlich Schwester von II.1)

* ca 1735 + 1820

 

 

 

III.1 Maria Regina Kocks

* 10.03.1764 + 27.04.1836

oo 24.05.1785 Henrich Steiner, Postmeister zu Ahlen

* 13.03.1765 + 10.03.1835

 

III.2. Anna Maria Margarete Ernestine Kocks

* 11.06.1878 + 11.06.1768 Wolbeck

 

III.3 Maria Anna Eleonora Kocks

* 15. VIII 1769 Wolbeck + 13.VI. 1842 Südlohn

oo Bernard Marmet, Notar zu Sendenhorst

* 7.XII. 1756 Münster St. Lamberti + 15. XI. 1822 Sendenhorst

 

III.4 Joseph Anton Wilhelm Kocks, Bürgermeister Sendenhorst

* 09.03.1771 Wolbeck + 17.12.1824

oo 26.11.1805 Anna Gertrud Böcker (Eltern Joan Bernhard Bücker, Südstr. Sendenhorst)

* 13.09.1772 + 17.04.1854 Sendenhorst

1804 Joseph Anton Kocks, Rezeptor des Ksp Everswinkel         

1805 Joseph Anton Kocks, Bürgermeister

 

III.5 Franziskar Elisabeth Kocks

* 26.07.1772

 

III.6 Maria Theresia Kocks

* 1779

oo 02.06.1795 August Hermann Ellinghaus, Bürgermeister zu Beckum

* ?   +27.05.1845

 

 

 

 

IV. Anna Clara Marment

* 26.VIII. 1787 Sendenhorst

oo 3. IX. 1805 Sendenhorst. Caspar Everke

* 28. III. 1771 Beckum + 9. XI. 1843 Sendenhorst

 

V. Bernhard Heinrich Everke

* 13. I. 1829 + 5. II. 1899

oo Walstedde 3. X. 1861 Helene Ashölter

1787 Stadtrechnungen

neu: General Receptor Kocks

         

 

1791 Juni 15 (Sterberegister Sendenhorst)

Joannes Henricus Kocks, Receptor generalis Sendenhorstensis,  (* 16. März 1718 zu Olfen)

 

1786 Kirchenbuch

Notar Bernd Henr Marmett aus MS oo Maria Anna Elisabeth Kocks

Kinder: 1791, 1792, 1794, 1797, 1799, 1800, 1801, 1803, 1805, 1812 (10)

 

 

1810 VII 16  FMS Sendenhorst Gerichte (Testamente)

Die Devotesse Maria Elisabeth Kocks (75 J, dh geb 1735) verfügt ihr Testament:

- Schwesterkind Anna Regina Holtermann, Bocholt

- Junggesellen-Sodalität Sendenhorst 5 Rthlr mit der Verpflichtung, dem  Leichenbegängnis beizuwohnen

- 5 Rthlr für eine singende und zwei lesende Messen

Zeugen: Schmied Conrad Erdmann

            Schuster Johan Henrich Spithöver

            Faßbinder Herman Kammann

            Organist Joh Herman Ahage

Actum: in der Behausung des Bürgermeisters Kocks, jetzt Cantons - Empfänger zu Greven

 

1820 +Devotesse Maria Elisabeth Kocks ((85 Jahre, * 1735 !)

          

1824 +Joseph Anton Kocks, ehem Bürgermeister

 

Joseph Kocks oo A Gertrud Böcker (Bücker); Kinder:

          - 1807

          - 1808

          - 1814 Bernh Joseph

          - 1815 Maria Anna

 

Haus Südstr 19 (Nr 117)

1768 nicht bewohnt, Eigentum Camerarius Lohkamp

1787 Rezeptor Kocks

1802 Bürgermeister Kocks

1809 Rezeptor Josef Anton Kocks

1828 Wwe Kocks

später Dr. Geiping, v Danwitz

 

1851 Hofesakten S.Horstrup

Verhandlung in der Behausung des Dr. med Frey

Gerichtskommission hatte sich zur Wohnung des Dr Frey begeben, woselbst sie, die zwar blinde und bettlägereige Wittwe des Bürgermeisters Joseph Anton Kocks, Gertrud geb. Bücker, antrafen, welche sich jedoch in vollen Genusse ihrer Geistekräfte befand.

Beistand bei der Verhandlung, ihr Schwiegersohn Dr. Frey

(Es handelt sich um Hypotheken des S. Horstrup)

 

 

Kössendrup

(in der Stadt)

 

1360 XI 11 UB Ägidii 151

Johan van Vorsthovele verkauft Johan deme Holtenen das Erbe to der Wostene im Ksp Drensteinfurt, Bft Lancenhovele und läß das Gut vor dem Gericht zu Sendenhorst auf.

Zeugen: Herman Hoppe, Conrat Spaen als Richter, Diderich van Kelsinctorpe und Sohn Johan*, Vrederic to dem Zode.

Siegelankündigung des Andreas van der Heghe

Siegel WS 173,15

* Freie, namengebend das Freistuhlgut (später Lehngut) Kulsinctorpe

 

 

1688 Stadtrechnungen

Extra ordinarii Restanten: Wittibe Berndten Kossendorffes in 6 Monaten 9 Schilling

 

1723 - 1725 Pastoratsregister

Werner Cössendorp vulgo Beerbaum pachtet von Pastor Raden einen Garten auf der Westenbrede bei der Pfennigstraße



Bürgermeister Kreuzhage

 

Richter Carl Philipp Kreutzhage *1765 oo Bernardine Hessel *1779

- 1808 Sohn Friedrich geb.

 

- 1852 Kreuzhage Friedrich Bürgermeister, 44J

 

Starke Differenzen mit Landrat Korff-Schmiesing, der wiederholt die Kompetenz des Bürgermeisters bezweifelt.

 

1856 XI 12 BE LR (A 1430)

LR übt scharfe Kritik an der Amtsführung des Bürgermeisters:
In Verfolg meiner wiederholten mündlichen Anregungen mache ich Sie darauf aufmerksam, daß Sie durch Ihre stets wiederkehrenden Vernachlässigungen und Ungeschicklichkeiten sowohl der Stadt Sendenhorst als dem Gemeinwohl gegenüber große Verantwortlichkeit auf sich laden, und schon manchen unwiderbringlichen Schaden  verursacht haben. ... Präzise Anweisungen was Kreuzhage zu tun hat.

 

1856 XII 24 LR

kritisiert, daß zwar ein Vertrag mit einem Grundstückseigentümer betr, Steinbruch geschlossen, mit dem Steinbrechen aber noch nicht begonnen (Chausseebau nach Drensteinfurt)

... ein erneuerter Beweis Ihrer schon so oft gerügten Säumigkeit, durch welche Sie unter anderm deshalb eine große Verantwortlichkeit auf sich laden, weil derartige Verschleppungen fast immer Verteuerungen der Preise zur Folge haben.

 

1858 Set 14

Auf die Beschwerde des Steinhauers Vagedes, er erhalte für seine geleisteten Steinfuhren von der Stadtkasse kein Geld, Interventions des LR:

... die Verzögerungsgründe, welche Sie anführen, sind gänzlich unhaltbar, weil ad a) wenn die Kännereikasse ohne bereite Zahlmittel sein sollte, dieses lediglich Ihrer ganz unverantwortlichen Versäumnis zur Last fällt. Sie mußten nämlich wissen, welche Leistungen der Kasse bevorstanden, und mußten daher zeitig für die Beschaffung der Mittel sorgen. Sie mußten solches um so  mehr thun, als schon vor mehreren Wochen ich persönlich Sie auf diese Nothwendigkeit aufmerksam gemacht habe. Anstatt dieser Aufforderung folge zu leisten, haben Sie erst vor wenigenTAgen für gut befunden, die Realisierung der Anleihe bei der Provinzialhülfskasse anzuregen. Wie Sie unter solchen Umständen die Stirn haben können, die Nichtbezahlung des Vagedes mit angeblichen Geldmangel in der Kämmereikasse zu entschuldigen, würde in der That unbegreiflich seinm wenn man nicht bei Ihnen so häufig soch wiederholenden Versäumnissen und Ungeschicklichkeiten bereits auf das Unglaubtlichste stets gefaßt sein müßte. Unter Ihrer Faulheit soll aber das Publikum nicht leiden. (Anweisungm an Vagedes einen Teil des Geldes sofort zu zahlen).

Schließlich bemerke ich wiederholt, wie es mir höchst unangenehm ist, schon wieder die Wahrnehmung machen zu müssen, daß Sie gegen das Publikum im geschäftlichen Verkehr soch nciht mit der durchaus nothwendigen Mäßigung betragen. Wenn die Angabe des Vagedes von Ihnen mit der Bemerkung abgefertigt werden soll, daß hierin nur ein neuer Beweis seine Unzuverlässigkeit sich darbeitem so bemerke ich, daß dieser schon dann nicht genügend wäre, wenn jene Angabe isoliert dastände. Dieses ist aber bekanntlich nicht der Fall; die Beschwerden über Ihr auffahrendes und unwillfähriges Wesen treffen von verschiedenen Seiten bei mir ein und sie, wie ich weiß, nicht ohne Grund. Das Publikum ist aber nicht um Ihrentwillen vorhanden , sondern Siie sollen sich dessen Dienste widmen, und nicht mit Grobheiten um sich werden.

Indem ich Ihnen dieses nochmals dringend einschärfe, mache ich Sie darauf aufmerksam, daß ich , wenn jetzt nochmals derartige Beschwerden mir wieder vorkommen sollten, endlich dazu übergehen werde, Sie förmlich zur Verandwortung zu ziehen

Beckum, den 12ten September 1858

Der königliche Landrath

Grf Schmiesing

 

Rückseite Bemerkung Kreuzhages (Rechtfertigung):

Die Androhung, daß schon jede Beschwerde hinreichen würde, die Untersuchung gegen mich zu begründen, zeigt genügend, wie wenige meie briefliche Bemerkung, daß ich den Vagedes in keine Weise grob begenet sei, beachtet worden ist, Ohne weiteres ist die Beschwerde begründet angenommen und es bleibt mir daher nicht übrig, als die Untersuchung zu erwarten.

Übrigens erscheint es wirklich mehr als auffällig, daß der Landrat Graf Schmiesing-Kerssenbrock, welcher vor mehreren Monaten das hiesige Geschäftslokal besuchte und dasselbe nicht sehr ordentlich fand, sich soweit vergaß, meine Verwaltung eine infame Sauwirthschaft zu nennen, in so maßloser Weise mich bald der Faulheit, bald der Grobheit zu zeihen. Was die Faulheit betrifft, so wird hieher bemerkt, daß die 1250 lfd Ruten lange Straße in der Gemeinde Drensteinfurt in einem Zeitraum vom 2. Mai bis 2. September chausseemäßig ausgebaut, wobei ich etwa 30 bis 40 mal die Strecke, welche eine starke halbe Meile von hier beginnt, revidiert und die Anfuhr der Materialien persönlich gelenkt habe.

Sapienti sat

Sendenhorst, 15. Sept 1858

Kreuzhage, Bürgermeister, Amtsgerichts Referendar a. D.

 

 

1860 März 6 LR BE

Auf den Bericht vom, 5. d. Mts eröffne ich Ihnen, daß ich in demselben sehr ungern jegliche Bemerkung darüber, was zur Instandsetzung der Chausseee im Bereich der Gemeinde Drensteinfurt geschehen sei, vermisse. Wegen dieser groben Versäumnis habe ich eine Ordnungsstrafe von 1 Tlr wider Sie festgesetzt und werde diese verdoppeln, wenn Sie mir nicht in 3 Tagen berichten, was in jener Rücksicht geschen  und nicht etwa blos projektiert sein.

 

Anwort Kreuzhage: Herrn Landrat unter Bezugnahme auf den Marginalbericht vom heutigen Tage die Bitte vorgelegt die festgesetzte Ordnungsstrafe niederzuschlagen



Lammerding, Blaufärber auf der Oststraße

 

Nach dem Kirchenbuch (Schulte Gen. Forschungen. QFW; 8)

 

I. 1711 XI 10

Joan Henrich Lammerding aus Münster oo Maria Hesselmann aus Sendenhorst

 

1726 Armenhaus U 86

J Henrich Lammerding zeigt an, daß sein Schwager +Gerhard Hesselmann den  Armen 40 Rthlr vermacht hat.

 

Kinder:

1. 1712 VIII 6: Anna Mariaoo 1743

         

2. 1714 XII 28: Joannes

         

3. 1718 XI 12 : Adolph

 

1727 Register Pastor Raden

den 16.. Nov. hat Johan Henrich Lammerding, Bürger und Blawfärber alhie in Sendenhorst, nahmes seins abgelebten Schwagers Gerhardten Hesselman dem Pfarrer 10 Rthlr theils silberner theils kupfferner Müntze endtrichtet, damit fürdessen Interesse für seinen abgelegbten Schwaer Gerhardten Hesselman eine jährliche Seelenmeße zum Trost seiner undt seiner Eltern Sellen geleßen werde.

 

         

 

II. 1743 V 15

Joannes Adolph L. (Nr 3) oo Anna Maria Fie (Vie) +1760

 

          Kinder:

          1. 1744 II 12 :    Anna Maria

          2. 1746 III 7 :     Anna Maria Catharina

          3. 1748 VII 18:   Anna Maria Elisabeth

          4. 1751 I 21  :     Maria Gertrudis u. Maria Anna

          5. 1752 VI 8  :    Bernardus Henricus

          6. 1755 IX 29 :   Anna Maria Gertrud

 

1760 V 14

Anna Maria Fie genannt Lammerding +

 

III. 1760 X 29

Joan Adolph L. oo Anna Maria Zinsinger (2. Ehe)

verwandt mit Bömer/Beumer: Tests Anton Böemer, J H Lammerding

 

Kinder aus 2. Ehe:

1761 VIII 18 : Anna Sophia

1764 II 21   : Joan Adolph

 

 

ca 1740

Joan Henricus L (Nr. 2) oo Anna Elisabetha Suer

          

1773 Armen 100

Grobschnmied J H Lammerding oo Anna Elisabeth Suer leihen von den Armen 50 Rthlr; Pfandsetzung 2 St Land auf dem Berstenkamp

==>Haus später Stapel, Oststr. 11

         

Kinder:

          1. 1741 X 5    : Anna Maria

          2. 1743 II 3   : Maria Catharina

          3. 1745 VIII 20: Joannes Henricus

          4. 1747 VII 20 : Maria Gertrudis

          5. 1748 IX 24  : Maria Cath Elisabeth

          6. 1751 V 19   : Anna Christina Gertrudis

          7- 1752 VIII 21: Anna Angela

 

1770 I 7

Anna Maria L (Nr. 1) oo Christian Silling

 

 

 

 

 

 

          Kinder (ua)

          1782 I 20      : Constantin Hermann Anton




 

 

 

Leefmann

 

Stammbaum

 

I. David Levi * ca 1737, vergleidet 1779 II 19, gest. 1822

   oo Sara Isaac * 1754, gest. 07.10.1832 an Altersschwäche (84 J.) beerdigt zu Sendenhorst

 

II. Fromet * 1788

    Biene * 1791 oo Elias Isak

    Betze * 1798

    Isaac * 1799, oo Regina (Rahel)  Speier (oo 20.07.1827) Eltern der Frau: Seligmann Speier oo Mindel Simon aus Hovestadt

   

III David Lefmann * 1786 oo Bunchen Levi Wolf; *1796 (gest. 12.01.1849 an  Wassersucht)

    Isaac * 1819 V 24 oo Hannchen

    Lena * 1820 III 25

    Lisette * 1823 II 18

    Johanna * 1825 V 3

    Levi 1827 III 26 ***

 

IIIa) in zweiter Ehe mit Pintchen Levi Wolf

       Julchen 1829 II 4

       Ida 1831 VI 3

 

IV Isaak Lefmann oo Hannchen (?)

     Louis 1856 IX 10

     Pina 1857 XII 22

     Lilla 1859 III 23

     Levi 1860 XII 21

     Sophie 1863 IX 21

 

*** 1845 VIII Amtsblatt

Für wahlfähig erklärte jüdische Elementar-Schullehrer

   - Levi Lefman aus Sendenhorst Kreis Beckum 

 

1820 A765

Levi Selig gebürtig und wohnhaft in Sendenhorst,  beantragt einen Hausier-Schein, weil sein bisheriger abläuft,

Zur Person: 29 Jahre (1793 geb., korrigiert von Langen, also 27 Jahre alt), einziger Ernährer seines ältlichen sechzigjährigen kraftlosen mit öfteren Gichtbeschwerden geplagten Vaer; einziger Ernährer seiner Familie, die noch aus 7 Personen besteht, von denen 3 noch zu jung, um etwas verdienen zu können

Levi Seligs Aussage wird bestätigt von Theodor Schwarte und Everhard Westhoff

Der Antrag wird befürwortend an den Landrat weitergereicht

 

1822 Land- und Stadtgericht Ahlen II 1065

Wwe Levy David geb Sara Isaac stellt Antrag auf Testamentseröffnung

Das Testament befindet sich in Sendenhorst auf der Südstraße.

 

1831 Sept 14 A 609

Erschien der Handelsjude Itzig Lefmann und zeigte an, gestern Abend, kurz vor 10 Uhr, wäre mit starker Kraft an seiner Hausthür geworfen und kaum wäre dieses geschehen, mit einer Handvoll Steine in das über der Thür befindliche Fenster - Oberlicht wo keine Blendlade wäre, ebenfalls geworfen und habe 10 Scheiben entzwei geschlagen, die Scheibe wäe das Stück zwar nur 1 1/2 Sg werth, indessen der erlittene Schreck wäre sehr  groß. Verdacht habe er auf Niemand

 

1833

Handelsmann David Lefman zeigt an, daß seine Mutter Sara Isaac gestorben;

Verlangt die Öffnung des Testaments

Rechtmäßige Erben:

          1. Komparent

          2. Frömgen Levy, blödsinnig, wohnt in Celle

          3. Sara Levi oo Elias Isaak gt Stern in Sendenhorst

          4. Itzig Levy in Sendenhorst

          5. das Kinder der verst. Betza Levy, gewesene Ehefrau des Joel Itzig in  Essen

          6. Kinder der Sara Levi:

              - David Leefman auch David Levy

              - Fröngen

              - Bungen

              - Betza

               - Itzig

 

1834

Sara hat ihren ältesten Sohn David Lefman, auch David Levi, als Universalerben eingesetzt. Darauf Klage des Elias Stern, Schwiegersohn, (oo Bungen), wegen seines gesetzlichen Pflichtteils

 

 

1850

Marc. Lefman, Buchbinder, erhält einen Paß; Grund: Vervollkommnung seines Gewerbes

 




 

 

Levekeman

 

Im 14. Jh Sendenhorster Bürger und Ratsherren; Bewirtschafter des Freistuhlgutes Levekink

 

1312 III 16 WUB VIII 700 (Marienfeld U 414)

Hermann dictus Scrodere de Alen tauscht mit  Zustimmung  seiner  Gattin  und Kinder Henricus, Mechtildis und Blideradis weitere  Kinder  hat  er  Zur Zeit noch nicht) mit Marienfeld quibusdam agellis qui  vulgo  Stücke  gt werden, concambium faciens assignavi:

Zeugen:

Lutbertus plebanus in Albrachtelo

Hermannus dictus Hertoghe

Levoldus de Kulsinctorpe

Johannes Hoykinc,

Albertus Levekinc, liberi; folgt Adel

àDa als liberi, nicht als cives oder oppidani geführt, wahrscheinlich 1312 noch keine Stadterhebung Sendenhorsts

 

1331 Freckenhorst U 89

Ludolfus dictus de Wysch vrigravius civ. Mon bestätigt vor dem Freistuhl Herman von Schröders gt von Alen (als Stellvertreter der vakanten Freigrafschaft zu Sendenhorst) in platea regia prope oppidum Sendenhorst prope curtim dictam tor Gheist, daß Herman van Hunevelde oo Agnes, Kinder Bernhard, Ludolf, Mechtild  die Curtis Scokinchof et mansum dictum Collinctorpe in p. Sendenhorst als dorslacht eghen für 90 Mark verkauft haben und zwar an den Domkantor Burchard von Marburg und seinem Kleriker Arnold dictum de Bekehem.

Bürgen:  Bernhard von Huneveld, des Verkäufers Bruder (Siegel), Herman Scrodere von Alen (Siegel), Conrad Scoke (Siegel), Werner van Wulfhem (Siegel),  Johan van Walegarden (Siegel), Conrad Rethberch jun., Henrich von Homulen (Siegel), Bernhard v Hasle, Herman Rynchof, Knappen, Arnold v. Bekehems, Schwestersohn Hermann de Brendeken (die im Säumnisfall 2 Monate Einlager in MS geloben), Bernhardo dicto Cock,Hermanno Levekeman

Weitere Siegler: Ludolf de Wisch, Herman Schröder     

Zeugen: Bernhardo cappellano in Sendenhorst, Engelbert Bytter, Gerwyno Swarte,Willikino de Sungere, Johanne filio suo, Wescelo de Quernhem, Johanne dicto Voghet, Luduwico de Gettere, Hinrico de Akene, Volberto Scoke, Johanne dicto Hushere, Johanne Sterreman, Temone dicto Gulegrope

Hinrico de Scenctorpe et Johanne de Scenctorpe, Johanne dicto Greve de Rynchove

 

1373 FM LA U 835

Ich Berent van dem Hamme, en gogreve to Zendenhorst tho der tith,  dso kundich allen luden und bekenne und betughe openbare in dessen breve, dat vor mi is ghekomen an gherichte Herman Strombergh und hevet bekant, dat he heren Alberte dem Loren hevet verkoft zinse stede, de beleghen is tuschen der Monike Stede und deme nynen graven ton Zendenhorst up de Nortzide umme ene summen gheldes, de he eme wol betakt hevet und de vorg. stede hevet he und zine erven upghedreghen to Zendenhorst vor dem zelven gherichte und hevet eme vort to borghen ghesat Arende van hasle und Johanne Pipenstroc, die hebbet ghelovet mit emem und he mit van der selven stede Hern Albert vorg. to warende vri, ledich und los und van aller pacht aver verydehalven penninc und en hen des jares to wurtghelde und willen und zolen eme der stede waren al zo Wicboldes recht is und al zo hir vor ghescreven steyt und to der selven tyth zu hebben de Ratlude und templere der kerken al der Pacht und rechtes de ze daran hedden, vorthegen und hebben dat weder entfanghen ute Conrades stede Spane.

Hir hebben und aver ghewesen gude luden .. van beden siden bi namen Her Frederic, en Vicarius tho der tyth sunte Katarinen in der kerken to Zendenhorst, Johan Loman, Helmich de Berman, Johan Vust, Evert Fryte, Evert Levekeman, Johannes Arnoldinc ...

 

1391

Vor Vrederich Storm, Gogreve to Sendenhorst, verkaufen folgende Ratsleute (raetlode) eine Rente an Ludgeri:

            Andreas Hove,

            Johan Hoykeman (beide) Bürgermeister

            Hinrich Lyndeman

            Johan van den Soede

1391

Vor Vrederich Storm, Gogreve to Sendenhorst, verkaufen folgende Ratsleute (raetlode) eine Rente an Ludgeri:

            Andreas Hove,

            Johan Hoykeman (beide) Bürgermeister

            Hinrich Lyndeman

            Johan van den Soede

            Hinrich Levekeman

            Evert van den Sande

Zeugen Johan Grael, Bürger zu Münster

            Johan de Swarte de Oldeste.

 




Lindemann

 

14./15. Jh:Sendenhorster Bürger und Ratleute

 

1391

Vor Vrederich Storm, Gogreve to Sendenhorst, verkaufen folgende Ratsleute (raetlode) eine Rente an Ludgeri:

            Andreas Hove,

            Johan Hoykeman (beide) Bürgermeister

            Hinrich Lyndeman

            Johan van den Soede

            Hinrich Levekeman

            Evert van den Sande

Zeugen Johan Grael, Bürger zu Münster

            Johan de Swarte de Oldeste.

 

1412 MüUB 428

Hinrick Lyndeman bürgt mit Hinrich tom Sandweghe bei einem Rentenverkauf des Gerd van Husen aus der Gobelenhove

 

1473 Ludgeri U 155

Joh Lindeman verkauft Rente aus Gütern in der Bft Rinchoven vor Sendenhorst

 

1473

Johan Lindemann oo Heyle ton Sode  besitzen  Klumener, Meyshove , Wemegalenhove (Vorbesitzer Johann  Hagedorn, Friedrich ton Sode)

 

1473 I. Johann Lindemann

 oo Heyle ton Soede (1473/89) Schwester des Jo. ton Soede (Soest)

 

1473 Msc VII 1002 f 80’f

Redditus duorum florenorum Johann Lyndeman in Sendenhorst, nunc Hinricus filius eius, nunc Wilhelmus Lyndeman

Vor Hinrich  Nijsman, Richter zu Sendenhorst, verkaufen Johan Lindemann oo Heile, Bürger zu Sendenhorst, dem Kapitel St Ludgeri eine Renten von 36/2 Gg aus ihren eigenen Gütern de Klunemar, des Meyes hove und de Wemegalenhove vor Sendenhorst in der burscop to Rinckhoven.

Mitbürgen: Serges van der Hege sel. Bernds sone, Knape, Hinrich Nysman, Richter, Bernt buten der voer

Vorbelastung der Güter: 1 Molt Roggen, dat Egbert Wolbecke der uth heve; 6 Sch. Weizen Spiekermaß an Überwasser, 14ß für den scmalen Zehnten, ½ Gg an St. Mauritz

Siegelankündigung des Richter und des Series van der Hege

Gerichtsumstand Evert Marcquart, Johan Tawiede, Johan Loer

 

 

1474 Ludgeri U 126

Johann Hagedorn oo Godeke, Wwe des Friedrich ton Zode, verkaufen Joan Lindeman ihren Anteil am Klumener, Meyhove und Wemegalen in der Bft Schorlemer

 

1490/98  II.Henrich Lindemann

                oo NN

 

1510 III Wilhelm

         oo Else

 

1489 III 16 Dösseler, Toversichtsbriefe Soest Nr 113

Heyle ton Soede zu S. Ehefrau des Johan Lindeman, Vorzeiger dieses Schreibens als Schwester und Erbin des John ton Soede, Soest. Beide Geschwister seien echt, recht und freigeboren. Zusicherung der Gegenseitigkeitsgewährung in Nachlaßsachen.

Z: Detmar Smet, Johan tor Geest, beide eingesessene Bürger zu Sendenhorst

 

1490 ebda U 1591

Johan oo Else Wechhake, MS, verkaufen Johan oo Drude Fynsell das  Erbe Schenctorppe, das die Verkäufer seiner Zeit von Herman ter  Helle gt Schenctorpe gekauft hatten. Die Hove liegt in der Bft Rynckhove.

Bürgen: Johan Rotthoff, Lubbert Weysten, Johan Lodewich, Johann Lyndeman

 

1492 IV 2  ebda U 1611

Vor dem Sendenhorster . Richter Temme Voß bekundet Gert Nase, daß er von Joh  Nyseman und Hinrick Lindeman das Gut Schentorpe gekauft habe, das die vorgenannten wegen einer Bürgschaft dem Johann  Vyn­sell hatten  pfänden lassen.

 

1530 Ludgeri U 159

Jurgen Lyndeman verkauft Paul Brinck seinen Anteil am großen Kamp in der Bauerschaft Rinkhove

 

1530 Ludgeri U 160

Wilm Lindeman verkauft Paul Brinck die Wiese gt Busch mit der halben Fischerei im Ksp Sendenhorst bei der Schackinghove gelegen

 

1538/39 CTW Ägidii

Abgaben an Ägidii: Wilhelm et Georg Lyndeman ex bonis eorum

 

 

Stammbaum

 

 

1473 Johann Lindemann oo Heyle ton Soede

------------------------------------------------------

1490/98 Henrich L oo NN

-------------------------------------------------------

1501 Wilhelm L. oo Else

 

 



Löwenstein

 

          Haus Nr 198

          - 1787 Jude Selig Levi Haus, noch nicht bewohnbar

          - 1796 Jude Selig Levi

          - 1809 derselbe

 

 

1. Selig Levi (Löwenstein)       oo                        Hanna Eliezar (auch Leser bzw Reinhaus)

* ca  1753  gest. 29.09.1835                                   * ca 1763 gest. 08.12.1835

 

Kinder:

1. Händel * ca 1792

2. Levi     * 1795

3. Elise    * 1795

4. Sara     * ca 1802 (oo Abraham Mannheimer aus Hagen)

5. Jüdel    * ca 1807 (oo Nannette Israel)

6. Julchen * 1809

7. Malchen * 1813

 

2. Jüdel Löwenstein (Nr. 5)                 oo                    Nannette Israel

 

Kinder

1. Isaak            * 1832

2. Levi             * 1834

3. Leser            * 1835

4. Selig            * 1837

5. Hannchen    * 1839

6. Jacob            * 1839

7. Wolf            * 1844

8. Melchior      * 1847

 

3. Leser Löwenstein (Nr. 3)                 oo                    Fanny  Meyerbach

                                                           1868 XII 28

 

Kinder:

1. Hanny          * 1870

2. Sigmund      * 1871

3. Bertha          * 1872

4. Johanna       * 19. 12. 1873

    oo Siegfried Löwenberg, Viehhändler, * 11.10.1874 Lengerich, gest. 15. 10. 1933 Lengerich;

Sohn Herbert Löwenberg, * 07.08. 1912 Lengerich, gest. 1987 USA

Tochter Helene Löwenberg 18.09.1911 Lengerich, gest. 1981 Usa

Sohn Kurt * 26.06.1915 Lengerich gest. 04. 03. 1978 Griechenland

 

 

 

2. Jüdel  Löwenstein  oo 17.11.1830 Nanette Israel (Eltern Isaak Israel oo Nanni Steindahl aus Burgdorf, beide 1830 tot). Trauung durch Rabbiner Manheiner aus Hagen

Nannette Israel gest. 14.07.1868 an Wassersucht (57 J. * 1811)

 

Kinder:

1. Isaak   * 22.03.1832

2. Levi    * 12.03.1834 gest. 10.04.1835

3. Leser * 04.05.1835

4. Selig   * 07.08.1837  gest. 22.11.1838

5. Jacob  * 16.10.1841

6.   Wolf   * 04.10.1844 gest. 15. 02. 1905 zu Münster

Agent, Kaufmann; Zugezogen von Coesfeld am 12. 10. 1896, wohnte MS, Blumenstraße 23 (1897), Alter Steinweg 27a (1903) und zur Untermiete bei Caroline Wweinberg, Klosterstraße 21 (1907). Er verstarb mit 62 Jahren im Clemenshospital und wurden auf dem jüdirschen Friedhof zu Münster begraben.

 

7. Melchior * 20.04.1847

 

 

3. Leser Löwenstein   oo 28.12.1868 Fanny Meyerbach  (aus Ibbenbüren)

 

Kinder:

1. Nanny * 29.06.1870 gest. 12.09.1871 (Stickhusten)

2. Bertha  * 25.10.1872  (hat sich am 07.08.1901 in Witten angemeldet; am 01.04.1935 nach Lengerich verzogen (Auskunft der Stadt Witten 1989; Recherche von H. G. Fascies)

3. Johanna * 19.12.1873 (mußte 10.1.1939 den Namen Sara annehmen)

4. Sofia            * 1874

5. Regina         *1875

6. Henriette      *1879

7. Leopold        *1880

8. Samuel          *1884                                                                                                                                                            *1884

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Löwenstein (Weststr. 15)

1808: Selig Levi (55) oo Hanne Leser (45), Geleit von 1789. Beruf: Handlung. Kinder: Händel (16), Joseph (6), Sara (2), Jüdel (1). Fremde in  der Familie: Schöngen (22)

Die Familie Levi (Löwenstein) war die zweite, die in Sendenhorst ein eigenes Haus erwerben konnte. 1787 wurde auf einem Grundstück am Ende der Weststraße, das vorher der Witwe Bonse gehört hatte von Selig Levi das heute noch vorhandene stattliche Wohndielen - Fachwerkhaus errichtet. Selig Löwenstein hatte 1832 einen Korn- und Manufakturwarenhandel. Seligs  Sohn Jüdel und seine Enkel Leser, Jacob und Selig waren ebenfalls Kaufleute. Während der Urenkel  Leopold Löwenstein 1912 nach Oberhausen zog und dort das Kaufhaus Bär übernahm, bewohnte seine 73jährige Mutter noch 1914 das Stammhaus der Familie. Das Haus wurde nach 1920 an den Nachbarn Roetering verkauft.

 

 

 

          Judel Löwenstein, Kaufmann 1803-1883

          oo Jsrael Nannette

 

          Laser Löwenstein, Kaufmann, 1835-1900

          oo Maybach aus Ibbenbüren (?)

 

          Kinder

          - Johanna   1873

          - Sofia     1874

          - Regina    1875

          - Henriette 1879

          - Leopold   1880

          - Samuel    1884

 

          

Kreisgericht WAF II 865

1852

Testament der Eheleute Kaufmann Levi Selig Löwenstein und Elise Israel

 

1861

wegen Änderungswünsche Testament zurückgefordert.

 

 

 

 

Marmet

 

     

 

I. Jodocus Marmet

 

II.1 Bernhard Henricus Marmet, Bürgermeister und Notar zu Sendenhorst

* 1756 Münster, St. Lamberti + 15.11.1822 Sendenhorst

 

II.2 Anton Marmet, Notar (Bruder von II.1)

+ 1808

 

II. 3 Jodocus Hermann Marmet

oo Magdalena Schmedding Münster 1793 I 7, geheiratet zu Sendenhorst

Zumn Substitut als Gerichtsschreiber für +Langen zu Sendenhorst ernannt; die Berufung aber von Fürstbischof zunächst abgelehnt

 

 

III. 1. 1783 Tochter; Eltern Jodocus Herman Marmett oo Maria Cath Magdalena Schmedding

(Taufpaten Clara Elisabeth  Krey ex Schmedding; dies. bei B J Langen), Johann Anton Schmedding)

 

III.2 Joan Anton Bernhard Marmet

* 1785 X 7, Sendenhorst

Paten: Anton Schmedding, Vikar an St. Lamberti und Maria Anna Schmedding, Münster

 

1784

Bernhard Henrich Marmet, procurator

 

1784

Jodocus Hermannus Marmet, Notar zu Sendenhorst; Siegel 1775

(iudicii scriba)

 

1785 (Urk. Armenhaus)

In der Schreibstube im Hause des Notars Jodocus Hermannus Marmett (d.h. M. besitzt eigenes Haus in Sendenhorst)

 

1785 mstr. Almanach

Gerichtsschreiber Sendenhorst Joh Jodocus Marmet

Procuratoren ... Bernard Henrich Marmet

 

1786 XI 22 Kirchenbuch Sendenhorst

Bernhard Henr Marmett oo Maria Anna Eleonora  Kocks (Maria Anna Kock, Ehefrau Marmet + 13. Juni 1842 in Südlohn 73 Jahre; 7 majorenne Kinder)

Testes Jodocus Marmett judicii scriba, Anton Kocks

 

26.08.1787

Anna Clara Catharina Marmett geb. getauft 28.08.1787

Eltern Bernard Henric. Marmett oo Maria Anna Koks

Taufpaten Anna Catharina Marmett, Joannes Henricus Koks

 

1799

Jodokus Marmet +; Notar Kappers Nachfolger als Substitut

 

Bürgerbriefe der Stadt MS

1800

Gottfried Anton Marmett

Eltern Jodokus Hermann M in Sendenhorst oo Kath Magdalena Schmedding

(vgl. 1796 Notar Bernhard Henrich Schmedding)

 

1802

Johan Anton Bernd Marmet; Eltern wie oben

==>Mutter des Bernh Joseph Langen ebenfalls Schmedding

 

Familiengesch. Forschungen (Schulte) I:

Maria Anna Kocks * 1770 oo B. Marmet, Notar in Sendenhorst

Tochter: Anna Klara Marmet * 1787 Sendenhorst oo Kaufmann J Caspar

Everke (1771-1843) in 2. Ehe

Tochter: Anna Klara Everke * Sendenhorst + Beckum, oo Kaufmann Gerh Illigens Beckum

 

1803

Witwe des Gerichtsschreiber Marmett verkauft das Haus Oststr. 2 (Mietshaus) an Hermann Dalhues aus Großreken

 

1810 IV 27 (Urk.?)

Bernhard Henrich Marmett, Kaufmann, oo Maria Anna Kocks;

Sohn Josephus Antonius

 

1812 Haus Stapel

Bernd Henrich Marmet, Notar im Kanton Ahlen

 

1820

Bernhard Hch Marmet, kgl preußischer Notar im Oberlandesgericht MS, wohnhaft in Sendenhorst

 

1822 Hofesurkunden Tüte

Bernard Henrich Marmet, kgl preußischer Notar, bekundet Aufkündigung einer Hypothek

 

1822 Beilage zum Mstr Intellegenzblatt Nr 97         

1822 XI 15

B. H. Marmet, gewesener Bürgermeister, Receptor, Gerichts-Actuar und Notar publ. infolge Nierenschwindsucht verstorben (67 J)

hierzu Sterberegister der Pfarrkirche Sendenhorst; Notarius in Sendenhorst gest. 15 Nov 1822 abends 9 Uhr, Nierensteine

      

(1755-1822)

Wwe M.A. Marmet geb Kocks

 

Dr. med. Wilhelm Marmet

 

1823 VI Amtsblatt MS

Dr. Marmet als praktischer Arzt und Geburtshelfer zu Sendenhorst approbiert

 

1830 Die Verwaltung der Stadt Hamm (Heimatkalender Hamm 1926)

Ärzte:

Wilhelm Marmet Dr. med

 

Hierzu Quittungen im Familienarchiv Everke:

- 100 Rthlr für Sohn Wilhelm auf die Reise nach Berlin (Studium)

- für die Approbation und den Transport der Kiste

- Gesamtkosten des Studiums 2343 Rthlr

 

1845 Deitkamp Akten 15

Gerichtsentscheid in Sachen Anton Hoprstmann gt Nientidt als Bevollmächtigter seiner Mutter, der Witwe des Johann Theodor Horstmann gt Nientidt, Kläger gegen Dr. med. Marmet zu Ostbevern, Beklagter, wegen eine Schuld von 128 Rthlr.

 

        

1846 Familienarchiv Everke

Wwe des Kaufmanns Caspar Everke, Anna Clara geb. Marmet

 

1849 Westf. Auswanderer; Beitr. westf. Familienforschung 1964/66

Auswanderung nach Amerika:

Dr. W. Marmet aus Ostbevern

* 22. X. 1794 Sendenhorst

            oo Clara Niehaus

Kinder: Elis., Otto, Carl, Florenz, Fritz, Clementine, Clara, Pauline

 

 

Haus Kirchstr 9 (Nr 189)

1786 erbaut von Procurator Bernt Henrich Marmet

1806 Marmet, Rezeptor

1825 Nachlaß des +Notars Marmet: Wohnhaus am Kirchof O  Wirt Topp, W Jude Rothschild, geschätzt 1000 Rthlr

1828 Dr. Stefan Forstmann

ab 1828 Apotheker Carl Rose

 

1852 A 611

Zeugenaussage (Diebstahl eines Opferkastens in der Kirche: Fräulein Lisette Marmet, 46 Jahre, wohnhaft bei der Wittwe Everke (d. h. * ca 1806)

 

 

 

Mensing

 

 

 

 

Sippe; Erbstreitigkeiten

 

 

1468

Greyte Meyes verkauf an Frederich den Mey Häuser und Hof in der Wolbeck zwischen Hove Diderich van den Berghe und Lubbert Mosterdes

 

Peter Mensing, Lutheraner

1529-1532 Besitzer eines Hauses am Alten Fischmarkt Nr 10/11

1532 Ratsherr

1557/69 Witwe Peter Mensing

 

 

Peter Mensing + 1586

oo Anna Ackolck

 

1592 IX Liber tutorum

Kinder des Herrn Licentiaten Mensingh, cancellarii Oßnabruggensis

Vormünder von der sippe Philip Mensingh, Lic; Conrad Cote Alen, Goddert Torck

 

1623 Liber tutorum

Johann Mensinck lic., der Rechte, Vormund für die Kinder des +Junkers Barthold Bischoping und Maria Boemken

 

1632 Liber tutorum

Anne Menßing oo Hermann Schöttler, Doctor der Rechte und Syndicus des Domkapitels zu Osnabrück: Sohn Franz Wilhelm Schöttler

Sippe;: B: Höbing, Dr. Henrich Berning

 

1614/27 RKG H 1340/4444

Margarete Bischopink, Wwe des Landrentmeisters Hoefflinger, MS; Beklagte, ctra Elisabeth Rick (Ryck), Tochter und Erbe des Ludger Rick, vertreten durch ihren Ehemann Lic. Johan Mensing MS (angebliches Vorzugsrecht des Klägers an der Konkursmasse des Kaufmanns Johann Ralle MS)

 

Franz Wilhelm Mensing + 1653 XI 22

Epitaph in Mauritz MS: zwischen Konsolem vier großelterliche Wappen:

1. Mensing (Balken; darüber nackte Hüftfigur mit Hammer in der   Rechten)

2. Riike   (Gefäß)

3. Ackolck (3 Vögel in Schräglinksbalken)

4. Rodde   (Hund mit Knochen; oben AMG)

 

Stammbaum:

I.  Johan Mensing, Kanzler und geheimer Rat des Fürstbistums  Osnabrück + 1645

    oo Elisabeth Rick +1643; Eltern Ludger Rick oo Elis. Rodde

 

II. Clara Anna Mensing +1672

    oo 1643 Johan Stael, Obristwachtmeister + 1661*

* Liebfrauen-Bruderschaft St Ägidii 769 (ca 1650): Joannes Staell, magister equitum (Anm. * 1617 zu Münster, Sohn de Weinhändlers Wilbrand Stael oo Catharina Lennep, + 1661 in Ungarn, zuletzt Oberwachtmeister)

 

III.Catharina Elisabeth Stael

    oo Johann Timmerscheidt

 

1646 II 27

Henrich Frye auf Ailken Kotten wohnhaft, bekennt, daß Herr Joannes Staell, Rittmeister, und Hausfrau Annen Mensing sowie Johann Mensing, Kinder des  +osnabrückischen Kanzler und Licentiaten Johann Mensing und der Elsaben Ryck,  ihnen den Alken Kotten verpachtet hätten auf 4 Jahre für jährlich 42 Rthlr

Ausfertigung von Johan Möllenkamp zu Sendenhorst (in der Küchen); Z Herman Vennewald, Henrich Schmidt

 

Mauritz Münster, Epitaph

Franz Wilhelm Mensing + 22.11.1653

zwischen Konsolen großelterliche Wappen:

1. Mensing (Balken, darüber nackte Hüftfigur mit Hammer in der R)

2. Rike  (Gefäß)

3. Ackolck (3 Vögel in Schräglinksbalken)

4. Rodde (Hund mit Knochen oben AMG)

 

 

1671

Verzeichnis was Joh Korckweg zur Reparierung des Herrn Mensing Behausunge binnen Sendenhorst belegen ausgelegt

1.an Meister Hinderich Monsterman daß er de Sallen gesneden tho dem Hause

 - an gemelten Monsterman daß er das Haus durch gezimmert, gesallet, geslottelt  und sunsten vor Arbeitslohn (24  Rthlr)

 - als er das Sollen angefangen, 4 Mann 7 Tage gehabt, de hebben de sollen undergegraven und den Wende ausgeslagen  (pro Tag 7ß)

 - noch ausgedaen vor Sprenkelrodemn an Schulten zu Alst  und and Jacob an der  Nyentidt- Mester Johan Burholt gearbeidet

        - 4 Man 2 Dage so Senekel und Leim gegraven

        - noch hebe ioch gefort met 2 Karren

        - 23 Juli Johan Burholt 2 Dage gemuirt zwischen den  Häusern under de sollen

        - Wessel auf der Alst vor Sprenkelroden

        - 5 Dage gefort Leimen tho den Wenden mit 2 Karren

        - Mit meinem Volke darto gearbeidet, das rechne nicht

        - 25 Foder Lehmen gefort int Grote Hus

        - Johan Burholt solff 3 dage spilet sprenkelt und klemtt

        - Joh Burholt auf dem Dake de pannen weder gehangen 1 dag   als de Gevel ist los genohmen worden

        - Von Grollen 1 Stück holtes gekofft tho Spilen

          Mester Bernt Nyrmann 4 dage de Doren und Vernsterramen weder ingesadt

          ein fertel pannen vam Grevinghove gehalt

        - Als Mester Hinderich Monsterman den bom gehowen, so ihn  Amtmann Bispinck  wisete, de Latten gesneden, eine Gotte und Wintfoden und Latten aufgeschlagen 8 Rthlr

        - an den Glasemacher Johan Lippers, daß er die Glase weder gemachet und weder ingesadt

        - 1/2 dusend pannen gekofft zum Grevinghove (4-18 Rthlr)

        - ein foder flastenen mit belegen

          2 Scheffel Kalk tho den Wenden und tho der Muhren in de   Küche

        - eine fanne tho de flasteren tho holpe gehad

          gesamt 78 Rthlr

 

1678 Beckumer UB 777a

Philipp Reiner Verhoff, Johan Michael Stael, Johan Timmerscheidt oo Kath. Elisabeth Stael, David Hamann oo maria Magdalena Stael als Erben des +Obristwachtmeisters Stael verkaufen dem Erbkämmerer Galen zu Assen eine Schuldurkunde über 500 Rthlr aus dem Jahre 1623.

 

1699 II 24 (Privatbesitz Kleinhans)

J G Entrup (?) an Witwe Mensing Münster wegen Besteuerung des schatzfreien Erbes Aelken

Hoc Edele Fraw p

Ew. hochew. haben belieblich auß angeschlossener vom Sendenhorstischen provisoren ahm Herrn Drosten zur Walbeck abgangener supplic, und dar auff erhaltenen befehlich zu ersehen, waß gestalt uber die schatzfreyen sich beschweret worden, zu dero Zimmerung de Thores, Kirch und pastorat hauses, einige beysteuer zu geben, und der anschlagh uff -100 Rthlr jahrliche pfacht gelder 4 Rthlr bewilliget, weilen den aber die quantität der außgabe sich keiner wirdt binden lassen, sondern nach willkühriger gabe ... fridigh sein müeßen, so berichte dan noch daß der Herr probst S. Ägidij Droste, wengen den Schatzfreyen Roetkotten fünffte halbenRthrl dar zu gegeben, die Erben Räven wegen daß Haus zur Wießge - 4 Rthlr gegeben haben, was nuhn Ew. Hoch eh. etwaß darzu geben belieben würde, kan sie entwider uberschicken, oder ahn Aleken zu bezahlen assigniren; Aleken haet mich gebetten Ew. Hoch Ed. zu verwißigen, sich nicht verlangen zu laßen, er wölte in kurtzen um gelt zu bringen uberkommen zu deme erachte nöthig, daß Ew. hoched. sich bey Sendenhorstische Herrn Richtern+ (+ Ergänzung am Rand: welcher die gantze woche uber zu Munster pleibet)  sich einfinde umb die Sache nach angeschlossener maßen ein halts wider den Ebel Hävingh (?) recommendire, ich habe es schriftlich vorgebracht, der Herr Richter aber den fuchs nicht beißen wollen, ist aber und will notgis sein, daß die original Handelings oder Termine zur nachricht ihr wideromb zum handen kommen, maßen der Bawer wan erkonte, sich woll in den boven verweltzen sölte, mitt gottlicher Empfehlungs verpleibe

Ew. hoched. dienstschuldiger Diener JHEntrupf

Sendenhorst, den 24 Febr 1699

 

PS. bitte die Frawe mich bey herrn richtern nicht zu melden, ich würde sonsten undanck bey ihm verdienen und sagen Herr Mensingh wolte solches vorstellig haben

 

Anschrift: Dero wolledelen Fraw Wittiben weilandt licentiati Mensingh meiner Hochedelen Frawen dienst.

auffer Loringstraßen

sich zu erkundigen  a Münster

 

umb 

 

1674 I 27

Henrich Frey und Trineke Tawidde pachten auf fünf Jahre den Erbkotten "Ahlke"  für 90 Rthrl jährlich.

Aufzählung der Pertinentien, u a zwei St Land am Hellweg, drei St Roggenland bei der Mühlen

 

Verpachtung Aehlken Kotten           

Johan Weister: 8 Fuder Holz nach MS gefahren, 2 Fuder Apfellen nach MS gefahren, 1 Sch Liens gesamet, geweidet und nach MS, Laut Heuernottul wurde die  Bree verpachtet, sondern doch nie genossen, Ahlke untergehabt 56 Rthlr Abzug (4  Jahre)

Wegen alter Schatzung verlangt Balthasar Suermann 4-25 Rt, bereits Pott und Kupferkessel abgepfändet. Bürgermeister Suitthoff und Angelkotte wegen Schatzung vom großen Haus 128 Rthlr; Gegenforderung 97 rRhlr

 

hierbei zu beobachten, daß ich (Korckweg) meine Pferde mehrmals wegen großen Hauses abgepfändet, daß ich von anderen die Dienste mit bauen, pflügen und düngen suchen müssen , wobei es noch nicht verblieben, sondern meine Kühe dabei nach  dem Pfandstall abgeführt

 

1671

Verzeichnis, was ich (Johan Smidt) dem Herrn Mensing gearbeidet in behuef Johan  Korckwegs Behausung

gesamt 6 Rthlr: Hengsel, dorhengsel, dellen nagel

       

1683

Henrich Korchwegh zahlt wegen Häuser Herrn Licentiaten Mensing

Monatsschatzung (Abrechnung Bürgermeister Pepperhove)

 

1702  IV 20

Henrich, jetziger Heurman des freien Alken Kottens bekennt, daß er zusammen mit seiner Frau von Maximilian Henrich Mensing die Pertinentien des Kottesn gepachtet  habe (Pertinentien: Prinzipalhaus mit zugehörigen Gebäuden samt Immunität und

dazugehörigen Garten, große und kl Busch mit der Drift, WEidekamp und Bree, Kamp bein Haus, lütke Kamp, Wiese beim Haus, zwei weitere Gärten beim Haus, Baekenkamp, kleine Bree, gr Bree- mit Drift in der Straße, schmale Kamp und Wiese, Lange Wiesche und Land, Horstkamp.

Pacht Ostern und Martini je 50 Rthlr, und zwei Fuhrreisen und Telgen pflanzen.

Kein Holzschalg, keine Mastung.

Verhandelt in Herrn Mensings Hof auf der Köningstraße im Vordiß sohl

 

1713 Geisberg BuK IV

Jungfrau Catarinna Mensing und Frau Maira Magdalena von Gülchen, Wwe des +Peter Mensing, Lic. beider Rechte, fürstliche mstr. Advocatus Patriae, verkaufen ihr Haus, Hof, Garten und Gademe an den General von Landsberg

(Mensingscher Hof Neubrückenstraße 58 ; lt Geisberg)

1764 X 5

Henrich Tauwidde, Pächter der Berlinchhove oder sog schatzfreien Gus Aelkens und  Ehefrau Anna Beuckman bezeugen vor Notar Dufhues, daß Hofrat Costerus als....

 

 

 

Mertens

 

 

Georg Wagener,, Barockzeitlicher Passionskult in Westfalen,

Münster 1967

 

S. 91

Aus dem späten 18. Jh stammen auch der Kreuzaltar im Südschiff der Pfarrkirche zu Hallenberg, der 1785/88 von dem Bildhauer Anton Destadt aus Schmallenberg mit einer Kalvarienberggruppe ausgestattet wurtde, sowie die miteinander nahe verwandten Kreuzigungsgruppen in den Hochaltären der Franziskanerkirche zu Warendorf (1783/84) und der Agneskirche, einer ehemaligen Franziskanerkirche, in der Stadt Hamm (1788). Beide Altäre sind von den Franziskanerbrüdern Agapitus Mertens aus Sendenhorst und Alfons Rinklage aus Stromberg aufgebaut worden.

 

Hierzu BUK Hamm (Ossenberg) Beschreibung de Hochaltars

Der ganze Aufbau des Altares erinnert stark an den der Franziskanerkirche in WAF, welche 1780 die Brüder Agapitus Mertens und Alphäus Renklage errichteten (Allerdings Kreuzigungsgruppe von anderer Hand)_

 

Ergänzung

StAM Franziskamer

Bau der kath. Kapelle in Nordherringen auf dem Gelände der Vorburg des Hauses Nordherringen (Torck)

1774

3 ½ Pfd.Sto farbe an den Bruder Agapitus geliefert 26 Stüber

 

 

Zur Familie Mertens:

bewohnte Haus am Kirchhof; (später Schule, da Grundstück mit den Baumaterialien 1806 von den Schwestern Mertens an die Stadt verkauft)

 

H15 a17  Kirchstraße 17   freies Eigentum.

 

1701 Stehman (Monatsschatzung 8ß)

 

1749 zu Zwei Drittel abgebrannt

 

1751 Stephanus Mertens, Notar, hinter dem Kirchhof (in der Schreibstube)

--->  P Mauritius Mertens, * ca. 1746; Franziskaner zu Paderborn

1768/99 Joseph Mertens, olim ein Fuselbrenner (vorher Stehmann)

--->  Bruder Agapitus Mertens * ca 1772 (eher!); Wiedenbrück

1802 Erben Jos. Mertens

1806 V 31 Geschwister Anna Marg. und Anna Catharina Mertens verkaufen der Stadt ihren abgebrannten Hausplatz mit den vom Brand übriggebliebenen Baumaterialien und  der Brandentschädigungssumme für 350 Rthlr und lebenslänglichem Wohnrecht

 

 

entfällt

1809 Schullehrer Gerhard Henrich Kriege; 2 Personen

1828 Gerhard Kriege

1832 Schullehrer Kriege

1840 Wwe Kriege

1852/70 J Henrich Drees, Lehrer 44 J

1867 Heinrich Drees, Lehrer, 61J; Wähler NDB

1895 Heinrich Leifeld, Schneidermeister

1913 jun Schneidermeister

1935/50 Heinrich Leifeld

 

1768 4,5ß 5 Gefach Pfannendach, Schornstein, Nebengebäude Holzhaus: 3 Gefach

a) 40x2  6=12X8=96qm

b)21x15=6,3x4,5=28,35qm

Versicherung 1768 78,5 Rthlr 1806 1300 Rthlr

         

Größe nach 1806 nur noch 9x8=72qm

1828 1 Kuh, 1 Schwein

1863 2 Stockwerke; am Kirchhof: Knabenschule und  Lehrerwohnung

3 heizbare Stuben, 3 Kammern, Schulzimmer, Küche, Keller, Bodenraum

0.14 ha; 2610 Rohr versichert

 

 

 

 

Agapitus Mertens

Georg Wagner, Barockzeitlicher  Passionskult, Münster  1967 S. 91

Kreuzigungsgruppen der Hochaltäre der Franziskanerkirche zu Warendorf (1783/84) und der St. Agneskirche zu Hamm (1788), ehemals Franziskanerkirche.

Beide Altäre von den Franziskanerbrüdern Agapitus Mertens aus Sendenhorst und Alfons Rinklage aus Stromberg aufgebaut.

- aufgebaut -. ! Die Kreuzigungsgruppe allerdings von Meister Stratmann aus Geseke.; Hamm andere Hand

BUK Hamm S. 114: Hochaltar Agneskirche; Der ganze Aufbau des  Altares erinnert stark an den der Franziskanerkriche in WAF,. welchen 1780 die Brüder Agapitus Mertens und Alphäus Rinklage errichteten. Da diese auch in Hamm tätig waren (im Januar 1788 Abbruch des Ursula-Altars in der Agneskirche= ist anzunehmen, daß sie den Hochaltar damals bauten.

P. D. Henniges, Eine Friedensinsel von brandenden Wogen fortgespült. Das Franziskanerkloster zu Hamm. Hamm 1924:

Bei den Bauarbeiten des Kamener Klosters werden die "Hammer Brüder Agapit Mertens als Leiter, Alphäus Rinklage als Schreiner und Ananias Kalthof als Glaser genannt.

         

Nach oben