Von Münster kommend konnten Besucher der Stadt Sendenhorst das Anwesen Graute-Hesse nicht übersehen, da sie direkt auf das große Haupthaus zufuhren. Die Brennerei Graute-Hesse wurde im 1. Viertel des 19. Jahrhunderts von Christian Silling sen. gegründet.

An dieser Stelle befand sich bis Mitte der 1980er-Jahre die 1767 gegründete Brennerei H. Brüning & Schulze Roetering. Die nicht mehr existierenden Wirtschaftsgebäude standen links dieses Wohnhauses und zogen sich südlich bis zum Kühl.

1767 gründet Joan Theodor Fiehe die Brennerei und übergibt sie 1783 an seinen Sohn Johann Heinrich weiter. Dessen...

1878 wurde hier auf engem Raum zwischen der West- und der Schulstraße die Brennerei Arens- Sommersell errichtet. Gründer und Bauherren dieser Brennerei waren Josef Arens-Sommersell und seine Ehefrau Berta geb. Tawiede, deren Geburtshaus an dieser Stelle stand. Neben der Brennerei und der Landwirtschaft betätigte sich Josef Arens-Sommersell auch als...

Auf diesem Grundstück befand sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die  Brennereianlage des Gastwirtes B.P. Topp.
1886 kam die Brennerei mit Gaststätte in den Besitz der Familie Ridder, welche das Hotel Ridder eröffnete. 1906 wechselten die Besitzverhältnisse abermals, diesmal zur Familie Herweg. Wann der Brennereibetrieb eingestellt wurde ist nicht...

In drangvoller Enge betrieb hier im Haus Nr. 106, zwischen heutiger Kirchstraße und Schlabberpohl, seit Beginn der 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts Edmund Panning das Kornbrennergewerbe. Eine Schankwirtschaft existierte bereits um 1856. Die Rückseite seiner Hausstätte grenzte an die Synagoge der jüdischen Gemeinde. 1888 versteuerte die Brennerei...

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle von dem Gastwirt Anton Neuhaus eine Brennerei betrieben. Über die Leistungsfähigkeit und die Produkte dieser Brennerei ist nichts mehr bekannt. 

Später befand sich hier die Gaststätte Suermann, welche lange von den Geschwistern Gertrud und Josefine Suermann geführt wurde. Nach dem Tod von...

Das Haus Oststraße 17 war bereits lange vor der Blütezeit des Branntweinbrennens Heimstätte dieses Handwerks. Das Brandkataster von 1768 kennt bereits fünf „Fuselbrenner“, und einer war der Bürgermeister Suermann, er betrieb seine Brennerei an der Oststraße 17 (später Silling) in
einem angezimmerten Brennhaus von drei Gefachen. Die Familie betrieb...

Bis zur Stadtkernsanierung wurde hier die landwirtschaftliche Brennerei J.H. Everke betrieben, die etwa um 1796 als Dampfkornbrennerei von dem Kaufmann Heinrich Everke gegründet wurde.

Wo heute die Gaststätte „Zur Börse“ zum Besuch einlädt, wurde bis Mitte der 1960er-Jahre in der Kornbrennerei Laink-Vissing Sendenhorster Korn gebrannt.

Bis 1975 stand hier die Gaststätte Jönsthövel, zu der auch eine Kornbrennerei gehörte, die um 1830 durch Heinrich Beumer gegründet worden war.

An dieser Stelle befand sich früher die kleine Brennerei von Heinrich Silling.

Der Volksmund nannte sie stets nur „Westen-Silling“, weil es auch am östlichen Ortsrand eine Brennerei Silling gab, die folglich „Osten-Silling“ genannt wurde.

Rings um Sendenhorst zogen sich in früherer Zeit zur Sicherung des Ortes ein Graben und eine Walllandschüttung, die 1773 gänzlich eingeebnet wurde.

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