Die unweit der Stadt gelegene Hardt tritt vor 888 Jahren [Erstellungsdatum dieses Textes ca. 1950, also ca. 1062 n. Chr.] in der Ortsgeschichte auf. Als eine typische Sonderlandschaft unterscheidet sie sich wesentlich von den benachbarten Ackerbau- und Wiesenlandschaften.

Zahlreiche vorgeschichtliche Funde und Reste von Urnenfriedhöfen bezeugen, daß die Sendenhorster Gegend schon früh besiedelt war. Was die Art der Besiedlung anbelangt, so werden hier zunächst die Einzelhöfe vorgeherrscht haben.

Leider fehlt uns bis heute noch eine allgemeine Geschichte unserer Kirchengemeinde, die in vielen gegenüber dem, was bisher in der Stadtgeschichte erarbeitet worden ist, doch ein Stiefkind blieb. Es müsste noch viel Arbeit geleistet werden, um ein allgemeines Bild von den geschichtlichen Verhältnissen zu bekommen. Dafür gibt es auch geschichtliche...

Anno 1765, am Dienstag, den 12. November vormittags 8 Uhr, erschienen vor mir, Notar, und Zeugen persönlich auf dem Rathaus in Sendenhorst die Bürger- meister der Stadt Sendenhorst, die ehrbaren Herren BERND DIETRICH BONSE und JOHANN DIETRICH FYE und gaben an: Seit undenklichen Jahren ist die Bürgerschaft in Sendenhorst berechtigt, mit klingendem...

Die Hauptstadt Westfalens war vor 400 Jahren der Schauplatz des Aufruhrs der Wiedertäufer. Wenn das "Reich des himmlischen Jerusalems" in fast ganz Deutschland und in den Niederlanden Anhänger hatte, so war die Zahl der Wiedertäufer besonders groß in den der Stadt benachbarten Orten. Münster selbst, das damals gegen 15 000 Einwohner zählte, hatte...

Der Sendenhorster Freistuhl - einer der bedeutendsten in Westfalen. Genau vor 500 Jahren erlangten in Westfalen die Femgerichte ihre größte Bedeutung. Die Freistühle befanden sich vornehmlich in der Nähe der Königsstraßen, da die Gerichtsbarkeit auf diesen unter Königsschutz stehenden Straßen den Freigerichten unterstand. Sie richteten über alle...

Quelle: "Codex traditionum Westfalicarum " Reich dotiert war das münsterische Marienkloster Ueberwasser in der Sendenhorster Gegend. Ein aus dem Jahre 1384 stammendes Pachtkornregister enthält zunächst die Mitteilung, dass verschiedene Sendenhorster Ministeriale, die bisher im Dienst der drei Gebrüder von Salzbergen standen, sich nach ihrer...

Die mitten in einer ertragreichen Gegend liegende ehemalige Benediktinerabtei Liesborn verfügte über einen ausgedehnten Grundbesitz. Jedoch hatte sie in der Sendenhorster Gegend nur wenige Güter. Als im Jahre 1131 die Benediktinermönche das Frauenkloster übernahmen, wurde die Abtei reich mit Schenkungen ausgestattet.

Quelle: "Codex traditionum Westfalicarum" Die ältesten Aufzeichnungen des Kapitels an St. Ludgeri in Münster stammen aus dem 14. Jahrhundert. In dem Einkünfteverzeichnis aus dem Jahre 1320 wird ein Hof Siegfried genannt, der am Marktplatze unseres Städtchens belegen war. Dieser Hof hatte jährlich am Martinitage einem der damaligen Zinstermine, drei...

Zu den ältesten schriftlichen Nachrichten über Sendenhorst gehören die Heberegister der Klöster. In ihnen sind die Namen der alten Bauernhöfe und der Bauerschaft aufgeführt, die an das Kloster den Zehnten entrichten mußten. Sie geben uns daher auch ein Bild unserer Heimat in alter Zeit.

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