Vom Kardinal bis zur Frau mit Hut

Sendenhorst - Es ist soweit: Nach langer Vorbereitungszeit wird am Samstag, 22. Oktober, der Rundganges "Bernhard Kleinhans - Kunst im öffentlichen Raum in Sendenhorst" eingeweiht. Zu der Veranstaltung lädt Bürgermeister Berthold Streffing alle Interessierten Bürger ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Skulptur "Westfälische Quadriga" am Ende der Fußgängerzone, die ebenfalls ein Kunstwerk von Bernhard Kleinhans, verstorbener Ehrenbürger der Stadt, ist.

Vom Kardinal bis zur Frau mit Hut Eines der zahlreichen Kunstwerke in der Stadt: die "Frau mit Hut".

Nach der Einweihung und einem Kurzvortrag von Dr. Andrea Brockmann zum künstlerischen Schaffen von Kleinhans haben aller die Möglichkeit, einige ausgewählte Objekte bei einem Spaziergang kennenzulernen. "Bernhard Kleinhans, Bildhauer und Ehrenbürger der Stadt Sendenhorst, war Zeit seines Lebens eng mit seiner Heimatstadt Sendenhorst verbunden", heißt es in der Einladung des Bürgermeisters.

Zahlreiche seiner Bronzearbeiten finden sich beim Gang durch die Stadt. Die Kunstwerke nehmen Bezug auf die Geschichte Sendenhorsts, auf bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse, auf Orte des Erinnerns und des Gedenkens. "Nicht zuletzt", so Bürgermeister Streffing in der Vorankündigung, "haben die Arbeiten des Künstlers Bernhard Kleinhans das Stadtbild in Sendenhorst entscheidend und wirkungsvoll mitgeprägt und die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht." Zum Rundgang ist ein Flyer erschienen, den der Sendenhorster Künstler und Kunsterzieher Jürgen Krass gestaltet hat. Die Texte schrieb die Kunsthistorikerin und Geschäftsführerin des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf, Dr. Andrea Brockmann. "Bernhard Kleinhans schuf seine Werke mit der Intention, Geschichte sichtbar zu machen, die göttliche Schöpfung und das Metaphysische des Daseins zu versinnbildlichen, Einzelheiten unseres Alltagsbildes hervorzuheben, sinnliche Freude und visuelles Vergnügen zu bereiten", heißt es in der Einleitung. Der Skulpturenweg, der "auf besondere Weise die Bandbreite seines künstlerischen Schaffens dokumentiert", wolle dazu beitragen, im Sinne von Bernhard Kleinhans "den Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter, von Vergangenheit und Gegenwart zu fördern und die Gegenüberstellung des Momenthaften im Monumentalen, das Aufspüren des Subtilen im Gegebenen und damit die Entdeckung des Unalltäglichen im Alltag möglich zu machen".

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