Am Brink oder Martiniring?

Von Straßennamen und Hausnummern in Sendenhorst Sendenhorst. Wie schon berichtet, war für die neue Siedlung der Name „Am Brink“ vorgeschlagen worden. Die Ratsversammlung wollte auf diese Weise den alten Flurnamen erhalten.

Martiniring 1969

Vor der Beschlußfassung sollten jedoch die Bewohner der Siedlung um ihre Meinung gefragt werden. In einer Zusammenkunft lehnten diese aber den vorgeschlagenen Namen einmütig ab, da sie der Name Brink zu sehr an eine frühere Straße Münsters erinnere, deren Ruf zweifelhaft war. Ob nun die Bewohner von sich aus an den Brink in Münster gedacht haben, oder ob nur die unglückliche Berichterstattung  einer anderen, mit den örtlichen und heimatgeschichtlichen Verhältnissen offenbar nicht vertrauten Tageszeitung daran schuld ist, läßt sich kaum feststellen. Jedoch ist die Möglichkeit, den Flurnamen zu erhalten, auf diese Weise entfallen. Um die Bedeutung des Ortes herauszustellen, böte sich noch der Name Urnenstraße. Die Bewohner der Siedlung hielten es jedoch mit dem Stadt- und Kirchenpatron St. Martin und plädierten für den Namen Martinring. Um eine sprachliche Härte zu vermeiden, würde es sich aber empfehlen, aus Martinring einen Martiniring zu machen.

Ob es nicht an der Zeit wäre, im Zuge der Straßenbenennungen auch die Numerierung der Häuser nach Straßen vorzubereiten? Obwohl der engbebaute Ortskern die Anordnung der Hausnummern nach Straßen leicht ermöglicht, ist die Stadt noch immer durchnumeriert, ohne daß die Straßen dabei irgendeine Berücksichtigung finden. Da aber die Hausnummern mit der Reihenfolge der Häuser in den meisten Fällen nicht einmal übereinstimmen, ist es für den Fremden völlig unmöglich, sich in Sendenhorst nach Hausnummern zu orientieren.

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