Lebendige Stadtgeschichte - Flyer beschreibt siebenteilige Kunstinstallation „Ausgegraben“

Sendenhorst - Die 3000 Zeitungsexemplare zur Kunstinstallation „Ausgegraben“ sind vergriffen. Nun tritt ein aufwändig gestalteter Flyer an ihre Stelle. Dort wird das Projekt in allen Einzelheiten Begleitet.

Stellten gemeinsam den neuen Flyer vor: Autor Josef Thesing, Bürgermeister Berthold Streffing, Künstler Jürgen Krass, Martina Bäcker vom Kulturamt und Heimatvereinsvorsitzender Christian Hölscher (v.li.). Foto: Anke Weiland

Viele Sendenhorster und zahlreiche Besucher von außerhalb kennen die künstlerisch gestalteten Barken an sieben besonderen Orten in der Stadt inzwischen. Und auch das, was unter den Glasscheiben in den Boden „eingelassen“ wurde. Zum 700-jährigen Bestehen der Stadt im Jahr 2015 hatte der Sendenhorster Künstler Jürgen Krass mit vielfältiger Unterstützung – unter anderem durch die Veka AG – das Projekt „Ausgegraben“ initiiert und durchgeführt. WN-Redakteur Josef Thesing hatte in der Geschichte der Stadt gekramt und die Texte in einem Sonderdruck verarbeitet, der in einer Zeitungsbox an der ersten Station an der Sparkassen-Filiale zu haben war. „Das ist sehr gut angekommen und hat viel Anerkennung erfahren“, blickte Jürgen Krass gestern zurück.

Muss wohl: Die 3000 Zeitungsexemplare sind vergriffen, und nicht ein einziges ist im Dreck gelandet.

Deshalb hatte sich die Stadt dazu entschlossen, das Kunst- und Geschichtsprojekt nicht nur über das Stadtjubiläum hinaus wirken zu lassen, sondern auch in einem hochwertig gestalteten Flyer zu beschreiben. „Das ist ein hervorragendes Projekt, das sehr nachhaltig wirkt“, freute sich Bürgermeister Berthold Streffing am Donnerstagmorgen bei der Präsentation des Flyers. Deutlich geworden sei, wie auch Jürgen Krass bei seinen inzwischen mehr als 40 Führungen festgestellt hatte, dass auch viele junge Menschen auf diese anschauliche und unterhaltsame Art und Weise einen Zugang zur Stadtgeschichte gesucht hätten. „Es gab viele lebhafte und interessante Gespräche“, blickte Jürgen Krass zurück. „Das ist ein guter Ansatz für eine Auseinandersetzung mit der Geschichte.“

Das sieht der Bürgermeister genau so. „Dabei ist es nicht immer die ,große’ Geschichte, an die erinnert wird. Sondern es geht dabei durchaus auch um das Kuriose und mitunter auch Berührende der Vergangenheit“, schreibt Streffing im Vorwort des Flyers, dessen Texte wiederum Josef Thesing verfasst und den Jürgen Krass konzipiert und gestaltet hat. Viele historische Bilder erinnern an Besonderheiten aus der Stadtgeschichte.  

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