Pferd am Südpol-Tresen - Auch ohne Schlitten die Wette gewonnen

Sendenhorst - "Ich glaub, mich tritt ein Pferd", mag mancher Gast am Donnerstag abend in der Gaststätte Vossding-Knobbe gedacht haben, als er seinen Augen nicht traute. An der Theke "lehnte" in der Tat ein leibhaftiges Pferd.

In den 1990ern Jahren hat A. Knobbe den Südpol geschlossen.... Bild von 1920

Und das kam so: Im Fenster vom Friseur Höne steht ein toller Schlitten, fachmännisch bearbeitet von Bernhard Hölscher. So einen Schlitten müsste man haben, ein Pferd dazu, und dann würden wir durch die Stadt fahren", meinte Jürgen K., frischgebackener Ehemann und alter Stammgast in der Gaststätte "Zum Südpol". Du kriegst doch nie im Leben ein Pferd um diese Zeit", provozierte Richard M. seinen Thekenbruder. Aber dieser, für ausgefallene Sachen immer zu haben, nahm die Herausforderung an. "Wetten, dass ich in der nächsten halben Stunde ein Pferd hier stehen habe...."

Und Wirt Alfons Knobbe hielts nicht für möglich und glaubte an einen Witz, als ihn beim Schnapsausschenken auf der Kegelbahn die Kunde erreichte: Da steht ein Pferd an der Theke und wartet auf Bedienung! Aber das Pferd war nicht zu übersehen!

Nach eifrigen Telefonieren hatte es Jürgen K. geschafft: Er und ein richtiger Gaul von Rudolf "Witten" Wessel  waren vom Südgraben bis "zum Südpol" getrabt und hatten dafür gesorgt, dass Richard M. 50 Liter Bier zu bezahlen hatte.

Noch bevor diese 50 Liter Bier allerdings - trotz zugkräftiger Hilfe von zwei Tennisdamen - geschluckt waren, hatte sich das Pferd vornehm und rückwärts aus der Gaststätte wieder zurückgezogen. Echter Hafer war ihm lieber als flüssige Gerste. Zur geplanten Schlittenpartie ist es allerding nicht mehr gekommen, denn 50 Liter Bier machen nicht nur Pferde scheu.

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