Vor 100 Jahren gegründet - Allgemeiner Schützenverein mit Höhen und Tiefen

100 Jahre bestand im vergangenen Jahr der Allgemeine Schützenverein St. Martinus. Das erste Fest startete am 25. und 26. Juli 1864, doch erlosch das Vereinsleben bereits 13 Jahre später, und erst 25 Jahre später konnte der Verein dank der unermüdlichen Initiative von Hermann Kruse seine zweite Gründung erleben.

Mit 180 Mitgliedern ging der Verein in das 20. Jahrhundert, die Schützenkette wurde immer schwerer, und nur während der Zeit des ersten und zweiten Krieges und im Jahr 1930 ruhte das Vereinsleben wegen der damals herrschenden Arbeitslosigkeit. Zu den Gründern, die damals ein Gesuch an den Bürgermeister richteten, gehören Ch. Silling, Salomon Alsberg, Th. Stricker, Colon Sommersell, Th. Ortmann, Colon Buschkötter, H. Neuhaus und Th. Schmetkamp. Sie konnten nicht ahnen, daß ihre Bemühungen schon 1877 zum Scheitern verurteilt waren, denn bei der Vielzahl der zu feiernden Anlässe schlief das Vereinsleben ein. 

Mit Volks- und Kinderbelustigung machte man 1899 einen zweiten Anfang, und der erzielte Überschuß von 60 Mark ermunterte die Sendenhorster zur Neugründung. Namen wie H. Schlautmann, Heinrich Höne und Hermann Degenhardt tauchen auf. Anton Isfort wurde Präses. Später übernahm Johann Graute die Vereinsführung, sein Nachfolger wurde Carl Lammerding, der auch die ersten Feste nach dem Kriege aufzog, und nach zwanzigjähriger Tätigkeit schließlich setzte Fritz Hennecke die Arbeit fort. Glanzvoller Höhepunkt der letzten Jahre war das Jubelfest zum 100jährigen Bestehen im vergangenen Jahr.

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