22 Heimatfreunde entdecken Sendenhorster Innenstadt.

8. Januar 2017 - Jahresanfangs-Wanderung des Heimatvereins. Gäste der Heimatvereine Albersloh und Drensteinfurt mit dabei.

Hier gibt's Infos zu Pfarrer Heinrich Hölscher

Der Heimatverein Sendenhorst hatte zur Jahresanfangswanderung geladen. Trotz des Glatteises in der Nacht vorher machten sich am Sonntag 22 Heimatfreunde am Hallenbad auf, den „Ausgegraben-Pfad“ und die weiteren zahlreichen Installationen in der Innenstadt zu erkunden.

Die Gäste der Heimatvereine aus Albersloh und Drensteinfurt und die Sendenhorster erfuhren als Erstes historisches zum Treffpunkt: Hier, auf dem Kiessandrücken, befand sich lt. H. Petzmeyer die allererste Siedlung mit dem Namen „Seondonhurst“, lange schon vor der Stadtgründung im Jahre 1315. Im Jahr 890 taucht die Bauerschaft zum allerersten Mal in den Akten auf, den „Werdener Urbaren“, einem Steuerverzeichnis des Klosters Werden (heute im Ruhrgebiet), dem gegenüber die Höfe abgabepflichtig waren.
Die erste Kirche wurde aus „strategischen“ Gründen 500 weiter östlich vom heutigen Treffpunkt errichtet, sie lag genau im Zentrum der anderen umliegenden Bauerschaften. Die 1. Urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1175. Somit konnte gleich am Anfang geklärt werden, dass Albersloh wohl doch älter ist was die Gäste aus Albersloh um Willy Berheide natürlich erfreute…

Nach dem Vorbeizug am Krankenhaus ging es in die Promenade, wo gleich ein „Spiegel der Erkenntnis“ der Erklärung bedurfte: Die Installation der Spiegel auf dem Promenadenring zeigt im jeweiligen Spiegel ein Wort des Friedens und: es ist immer die Kirche zu sehen (zumindest im Winter).
Am Haus Siekmann wurde die erste Rast eingelegt. Auf dem weiteren Weg in der Innenstadt ging es Schlag auf Schlag. Die „Historischen Augenblicke“ = mit historischen Bildern aus dem Stadt-Heimatarchiv verschönerte Stromkästen, wurden genauso mit einbezogen, wie auch der Brennereipfad. An den Stationen wurde lebhaft diskutiert und auch mancher Sendenhorster Poahlbürger konnte noch „Neues“ entdecken.

Neben „Ausgegraben“, dem Brennereipfad = Projekt Heimatverein 2007, den Historischen Augenblicken, durfte beim Rundgang natürlich auch der Künstler und Ehrenbürger Bernhard Kleinhans nicht fehlen. Die noch recht zahlreichen Fachwerkhäuser, sowie die künstlerischen und geschichtlichen Installationen, sorgten für viel Staunen und Anerkennung. Auch die Maßnahmen der Innenstadtverschönerung im Jubiläumsjahr 2015 wurden von den Gästen lobend zur Kenntnis genommen. Nach 1,5 Stunden und einer weiteren typischen Stärkung mit Original „Sendenhorster Wasser“  am roten Sofa ging es nach 1,5 Stunden zur Einkehr bei Stadtmann bei Kaffee und Kuchen. Dort wurde schon mal intensiv über den Schnadegang am 8. Juli gesprochen, der zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst stattfinden wird.
Alle waren sich einig: Ein schöner und informativer Nachmittag in einer interessanten Sendenhorster Innenstadt mit vielen Heimatfreunden!

Hinweis: Die nächste Wanderung ist die gemeinschaftliche Winterwanderung in Rinkerode (Heimatvereine Rinkerode, Albersloh, Sendenhorst) am 19.2. – Infos unter www.heimatverein-sendenhorst.de

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