Der Heimatverein in der lokalen Presse

13.09.2015 - Tag des offenen Denkmals

Gewölbesteigung von St. Martin - älteste Schachfiguren im Kommunalforum

So siehts unterm Kirchendach von St. Martin aus...

St. Martin - Gewölbe- und Turmbesteigung

Sendenhorst: Zum Tag des offenen Denkmals führte Heiner Hagemann vom Kirchenvorstand eine Besichtigung des Kirchenturmes und des Gewölbes unter dem Kirchendach. Eine sehr interessante Perspektive, die so erstmal vermutet wird.

Hr. führte Einzelheiten zur Geschichte der Erbauung der Kirche aus. So z.B., dass die Sandstein-Quader aus den Resten der Schleuse bei Greven des Max-Clemens-Kanals stammen. Der Max-Clemens-Kanal von Münster nach Holland wurde 80 Jahre als Kanal benutzt, bevor 1846 der Schiffverkehr auf ihm eingestellt wurde. Diese Gelegenheit wusste Pfarrer Lorenbeck zu nutzen und kaufte die Quader für den Kirchenneubau in Sendenhorst.

Die Steine wurde dann mit Fuhrwerken in mühseeliger Arbeit nach Sendenhorst geschafft. Das Wegenetz war längst nicht so gut ausgebaut wie heute, so dass pro Tag nur ein Quader transportiert werden konnte. Auch zur Kirchturmuhr wurden interessante Details erklärt.

Leider konnte der Turm aus Sicherhetsgründen nicht bis oben bestiegen werden, in den östlichen Türmen konnte man erahnen, wie sich der Weg weiter nach oben gestaltet: Steile Metallleitern, die zu weiteren Ebenen führen..

Das Gewölbe an sich erinnert an eine Art Mondlandschaft. Von hier oben werden das Kreuz, die Leuchter und auch der Tannenbaum über Stahlseilzüge gespannt. Über eine Ballustrade kann man rund um das Gewölbe gehen. ZU sehen ist das im folgenden Opens external link in new windowVideo von Nico Rose

Schachfiguren und Backgammonsteine im Kommunalforum

Weiteres Highlight des Tages des offenen Denkmals war die Eröffnung der Ausstellung der historischen Schach- und Backgammonsteine im kommunalen Forum. Die aufwendig gefertigten Backgammonsteine aus Knochen und Bronze, sowie die beiden Schachfiguren aus Knochen, waren 2004 auf dem Erweiterungsgelände der Fa. VEKA AG bei Ausgrabungsarbeiten auf dem "Große Hof" gefunden worden. Das Bodendenkmal ist somit als Adelshof zu sehen, da Schach in dieser Zeit - 1000 - 1200 n. Chr. nur in adeligen Kreisen gespielt wurde. Opens external link in new windowThema auf Sendenhorst Geschichten

Laut Ausführung von Fr. Dr. Rüschhoff-Thale handelt es sich bei dem Hof als einen Hof der Familie Schorlemer, wahrscheinlich sogar deren Stammsitz. Die Schorlemers erreichten überregionale Bedeutung bei der Besiedlung des Raumes jenseits der Elbe. Auch heute noch ist der Name Schorlemer überregional bekannt. Lt- Fr. Dr. Rüschhoff-Thale ist in den nächsten Jahrzehnten noch mit weiteren Funden von Bodendenkmälern zu rechnen, wo genau, das wollte sie jedoch nicht verraten...

Die Schachfiguren sehen eher unspektakulär aus, jedoch ist es schön, dass die Figuren für die Ausstellung in ihre "Heimat" gekommen sind.

Der Heimatverein war mit seiner Supporter-Gruppe "Altstadtfreunde" vor Ort. Anschließend wurde der schöne Nachmittag (trotz Regens) mit Bier und Wurst fortgesetzt. Bei Interesse an der lockeren Runde Email an Opens window for sending emailC. Hölscher

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