Gästebuch

15. Januar 2017
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CH CH aus hier schrieb am Mittwoch, 14.12.16 um 16:56 Uhr
Email-Adresse: Choelscher(at)t-online.de    Homepage: Website
Habe das bei Facebook gecheckt.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1182518261863112&set=gm.1204479102973285&type=3&theater
S[..] Ecke Schlabberpohl mit Blick auf Ostgraben....
Jörg Peiler
Jörg Peiler Hm, vom Südgraben Richtung Oststr/Graben bin ich mir nicht sicher, meine dafür ist aus der linken Seite ein Haus Zuviel, oder?
Gefällt mir · 16. Dezember 2016 um 23:02
Christian Hölscher
Christian Hölscher Habe heute Abend mehrfach gehört: Tatsächlich Blick auf Drees, Peiler. Werde das morgen noch mal bei Tageslicht checken, aber ist wohl so.
Johannes Grundmann
Johannes Grundmann Auf der rechten Seite seht ihr den Tante Emma Laden von Bernhard Strull, mit den beiden Bäumen davor. Auf der linken Seite das Haus wurde abgerissen und ist heute die Sitzecke am Schlabberpohl.
Gefällt mir · 18. Dezember 2016 um 11:04
Ludger H Kreimer
Ludger H Kreimer johannes, du hast recht,instead strull hatte ich stute geschrieben
Gefällt mir · 19. Dezember 2016 um 10:56
Hermann Westhoff
Hermann Westhoff und hinten links wo die Bockkarre steht ist das Haus Löckmann.

Johannes Drees aus Sendenhorst schrieb am Montag, 05.12.16 um 13:49 Uhr
Email-Adresse: joh.drees(at)gmail.com   
Bei den Bildern Früher -Heute ist Ihnen, so glaube ich, ein Fehler unterlaufen. Beim alten Bild vom Südgraben ist nicht die Ecke mit der Südstr. zu sehen, sondern der Südgraben / Ecke Schlabberpohl mit Blick zur Oststr. auf mein Elternhaus Bäckerei Drees.

Herzliche Grüße Johannes Drees

aus Sendenhorst schrieb am Freitag, 18.11.16 um 11:32 Uhr
Wir tolerieren keine Nazis! Deshalb wurde der rechtsradikale GB-Eintrag an die Polizei weitergeleitet. Bleiben Sie unter sich!

Martin Franz Peter aus 65520 Bad Camberg schrieb am Mittwoch, 17.08.16 um 21:09 Uhr
Email-Adresse: fpmartin(at)badcamberg.de   
Zur Vorbereitung einer 5-tägigen Exkursion zu „unbequemen Erinnerungsstätten“ in Bayern (Nürnberg, Erlangen, München und Dachau) habe ich mich in der letzten Zeit mehrfach auf der Webseite des Sendenhorster Heimatvereins aufgehalten. Denn in Erlangen werden wir im September den Spuren des Ehepaars Johannes Laink-Vissing und seiner jüdischen Frau Hildegard, geb. Katz folgen. Teilnehmer werden etwa 25 Personen sein, alles meine Cousins und Cousinen im Ersten und Zweiten Grad, die versuchen wollen, den Lebensweg der mit uns weitläufig verwandten Familie nachzuvollziehen: Ein Weg, der für die Frau in der Gaskammer, für den Mann nach der bereits 1939 durch (vermutlich) die „Nürnberger Rassegesetze erzwungenen Trennung im Selbstmord und für die gemeinsame Tochter 1944 bei einem Bombenangriff tödlich endete.
Paul Kornelius Johannes Laink-Vissing – so sein vollständiger Name - ein Vetter meiner westfälischen Oma Clara Topp geb. Lainck-Vissing wurde am 16. Januar 1888 als letztes Kind des Kornbrenners Johannes Joseph Laink-Vissing und seiner Frau Clara, geb. Böcker geboren. Clara starb am 6. 2. 1888 im Wochenbett, ihr Mann Johannes, dem sie 9 Kinder im Alter zwischen 13 Jahren und 3 Wochen hinterließ, heiratete am 3. Juli 1888, also 5 Monate später, die aus Oelde stammende Anna Göbel.
Johannes scheint das Elternhaus sehr früh verlassen zu haben, denn weitere ihn betreffende Vorgänge und Beurkundungen habe ich in Sendenhorst - auch mit tatkräftiger Hilfe des Heimatvereins und seines rührigen Webmasters - nicht ausfindig machen können, es gibt auch in Familienunterlagen wie z.B. der „Chronik des Wüllener Hofes „Vissing“ keine Hinweise auf ihn und sein Schicksal. Soweit mein eigenes Gedächtnis und das meiner ältesten Verwandten, die ich alle befragt habe, zurückreicht, kommen Auschwitz und Shoah in der Familiengeschichte nicht vor. Erst aus dem Jahr 1915 liegt mir ein amtliches Dokument über diesen Vetter meiner Oma vor, denn da rückte er bei der Bayrischen Armee als „ungedienter Landsturmpflichtiger“ beim 19. Bayer. Infanterie-Regiment in (Erlangen) I Ersatzbataillion ein. Bis dahin war er in Nürnberg polizeilich gemeldet. An der Front scheint er nicht gewesen zu sein, aber mehrere längere Lazarettaufenthalte in Erlangen wegen Herzbeschwerden sind dokumentiert.
Am 30. März 1916 heiratete er in Erlangen die Jüdin Hildegard Katz, Tochter des dort gewerbeansässigen Fotografen Simon Katz. Die Trauung erfolgte nach katholischem Ritus, Hildegard Katz blieb aber weiterhin mit dem Bekenntnis „Israelitisch“ eingetragen. Die am 14. Dezember 1916 geborene gemeinsame Tochter Clara war, ebenso wie ihr Vater Johannes, katholisch. Da an keiner Stelle ein Religionswechsel Hildegard Laink-Vissings geborene Katz erwähnt ist, scheint sie an ihrem jüdischen Glauben festgehalten zu haben. Dass sie trotzdem Taufpatin für (mindestens) zwei Kinder Ihrer Schwester Gottliebe Bénesi geb. Katz war, die ebenfalls in einer katholisch-jüdischen „Mischehe“ lebte, widerspricht zwar dem katholischen Kirchrecht, schien also für den katholischen Pfarrer, der die Taufen vornahm, kein Problem gewesen zu sein. In der Sterbeurkunde des Johannes Laink-Vissing vom 12. Mai 1939 ist Hildegards Konfession weiterhin mit „Isr“ angegeben.
Offenbar gab Johannes seinen Beruf als Bankbeamter nach der Hochzeit auf und arbeitete im Fotogeschäft Katz, das nach dem Tod von Hildegards Vater Simon Katz ab 1927 von dessen beiden Töchtern gemeinsam geführt wurde. Seine Berufsbezeichnung wird von da an mit „Kaufmann“ angegeben, neben der Tätigkeit im Fotogeschäft ist er als Vertreter für diverse Firmen tätig, darunter Textilien, Werkzeuge, Maschinen sowie Reklame- und Zugabeartikel.
Bei den Pogromen vom November 1938, die in Erlangen ihren Höhepunkt in den Morgenstunden des 10. November erreichten, wurde auch das Fotogeschäft geplündert. Hildegard Laink-Vissing und die inzwischen 18jährige Tochter Clara wurden mit anderen Erlanger Juden in „Schutzhaft“ genommen, derweil „im hohen Bogen aus dem Foto- und Zigarrengeschäft Katz/Bénesi/Laink-Vißing“ Fotoartikel, Zigaretten Zigarren und Zubehör (flogen)“. 1950 wurde in einem Prozess der ziemlich misslungene Versuch gemacht, die Schuldigen der Pogrome zu belangen. Von 26 Angeklagten wurden 19 freigesprochen – weil sie „Opfer eines politischen Irrtums“ geworden seien. Die übrigen 7 Angeklagten erhielten Freiheitsstrafen von maximal 11 Monaten, die aber keiner der Angeklagten antraten musste.
Ab November 1937 lebte Hildegard Laink-Vissing mit Ihrem Mann Johannes und Tochter Clara in dem Mehrfamilienhaus Bayreuther Straße 17½ in Erlangen, wo sich seit 2006 auch ein „Stolperstein“ mit ihrem Namen befindet. Denn das war ihre „letzte selbst gewählte Wohnung“. Aus dieser gemeinsamen Wohnung zogen Vater und Tochter am 1. April 1939 aus und meldeten sich 4 Tage später in Nürnberg, Bruckerstraße 86 an, wo Johannes am 11. Mai 1939 gemäß der vom zuständigen Oberstaatsanwalt erstatteten Sterbefallanzeige tot aufgefunden wurde. Die Todesursache „Selbstmord“ findet sich nicht in der Sterbefallanzeige, wohl aber in seiner Gewerbekarte.
Die mit 43 Jahren Witwe gewordene Hildegard Laink-Vissing behielt zunächst die bisherige Wohnung, am 25. Juni 1940 wurde ihr in Erlangen im „Judenhaus“ Raumerstraße 11 eine neue Wohnung zugewiesen, wo seit März 1939 bereits Hildegards Mutter Wilma und Schwester Gottliebe mit ihrer fünfköpfigen Familie lebte. Vermutlich aufgrund Ihres Status‘ als Witwe eines „Ariers“ blieb sie bis August 1943 von den Nazis weitgehend unbehelligt und musste auch keinen Judenstern tragen. Am 3. August 1943 traf aber auch sie das Schicksal von 6 Million jüdischen Leidensgenossen: Sie wurde verhaftet und über Heidelberg und Nürnberg am 20. Oktober 1943 nach Auschwitz deportiert. Als Todestag ist der 4. Dezember 1943 amtlich protokolliert. Danach berühmte sich Erlangen, „judenfrei“ zu sein.
Tochter Clara heiratete am 24. Dezember 1940 in Nürnberg den Heitersheimer Kaufmann Franz August Heinrich Brück und zog mit ihm nach Freiburg. Am 27. November 1944 kam sie dort bei einem schweren Luftangriff ums Leben.
Mit diesem Gästebucheintrag möchte ich zweierlei bezwecken:
1. Die Sendenhorster auf das bislang offensichtlich Schicksal eines ehemaligen Mitbürgers und seiner Familie aufmerksam machen,
2. Um Hilfe bei der Erforschung des Lebenswegs von Paul Kornelius Johannes Laink-Vissing bitten, insbesondere der Zeit bis zu seinem Wegzug aus Sendenhorst. Jeder Hinweis ist willkommen!
Den Lesern dieses Eintrags danke ich für ihre Geduld und dem Heimatverein für seine vielfältigen Aktivitäten bei der Erforschung der lokalen Geschichte und der Menschen, welche diese Geschichte erlebt und geprägt haben. Für einen auswärtigen Interessenten ist die Homepage eine perfekte Anlaufstelle, um von da aus weitere Informationsquellen zu erschließen. Ad multos annos!
Franz Peter Martin
St. Georgenstraße 7
65520 Bad Camberg
Tel. +49 (0) 6434 4566
Fax +49 (0) 6434 907 008
fpmartin@badcamberg.de

HV S'horst aus Sendenhorst schrieb am Freitag, 29.07.16 um 00:39 Uhr
Email-Adresse: Heimatverein-Sendenhorst(at)web.de   
GB online - Bin gespannt, wie lange es dauert, bis es wieder zugemüllt wird...

CH Webmaster aus Sendenhorst schrieb am Samstag, 20.06.15 um 15:51 Uhr
Email-Adresse: Heimatverein-Sendenhorst(at)web.de    Homepage: Website
Gästebuch wurde wieder gehackt und somit deaktiviert! CH Webmaster 23.06.2015

Alexander Lontke aus Saarburg schrieb am Donnerstag, 19.03.15 um 13:48 Uhr
Email-Adresse: alexander_lontke(at)msn.com   
Guten Tag,

zu den Nmaen gesellen sich auch die Familien der Lontkes.
Auch die Geschichte um Blota und Brieg beinhaltet mehr.

Und: Ihrer Seite finde ich gut, weiter so.
Vielleicht kann man sich austauschen ueber weitere Infos.

MfG.
A.Lontke

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Plattdt. Krink
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Oktober

Mittwoch, 18.10.2017
Plattdeutscher Krink
19:30
Kaminzimmer
Haus Siekmann

Samstag,
28.10.2017
Nachwächtertour nach / in Münster
Start: hier ca. 19:30
Tour in MS: 21:30 - 23:00
Anmeldung erdorderlich bei Heimatverein
(Bisher nur 9 Anmeldungen ... Die Tour findet auf jeden Fall statt - Falls nicht genug Anmeldungen erfolgen, freie Anreise mit dem Nachtbus)

November


Dienstag, 
7.11.17
19:30
Volkstanz - Tenne Hs. Siekmann

Mittwoch,
8.11.17
12:00
AK Stadtgeschichte geht online -
Präsentation der neuen Datenbank
Wo? Ladenlokal:
Hölscher Räume - Träume
Weststraße 3
Live-Schaltung nach Australien geplant!

Freitag,
10.11.17
Schaurig-schöne Stadtführung
(Leider bereits ausgebucht)
19:30
Treff: Stadttor im Westen
Infos folgen

Mittwoch,
15.11.2017
Plattdeutscher Krink
19:30
Kaminzimmer
Haus Siekmann

Dienstag,
21.11.17
19:30
Volkstanz - Tenne Hs. Siekmann

Freitag,
24.11.2017
"Stammtisch der Altstadtfreunde"
Für alle offener Bilderabend
Wo? Noch in Klärung
19:30 
Nähere Infos folgen


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